Klaut die?

mother_teresa_1016Aus aktuellem Anlass sehe ich mich gezwungen, in meinem Archiv zu kramen und einen Artikel auszupacken, den ich vor nahezu sieben Jahren in meiner damals erfundenen Reihe „angezweifelte Autoritäten“ über die Mutter aller Gutmenschen, Friedensnobelpreisträgerin, Seliggesprochene usw. verfasst habe. Die Frau hatte mir nie etwas getan, aber ich mochte sie nicht. Vielleicht weil sie von allen Attributen, die ich an einer Frau wertschätze, keines hatte. Dazu kam noch das Katholischsein, was ich auch nicht besonders schätze (Ich schätze auch nicht das Muslimsein), weil Irrationalismen nicht unbedingt zu den Stützen meines Weltbildes gehören.

Zu der bei mir vorhandenen natürlichen Abneigung kam dann noch dieser Bericht (ohne CIA kein Mutter Teresa-Kult) und der Artikel von Michael Parenti. Teresas erstes Wunder war ein unerklärliches Licht, das zwar auf einem neuen Kodak-Film basierte, aber das durfte nicht gesagt werden. Das damals frei runterladbare Buch von Aroup Chatterjee, the Final Verdict, habe ich im Netz leider nicht mehr gefunden. Bezeichnend ist, dass diese kritischen Bücher nicht in deutsch erschienen sind. Wir sollten diese Frau eben lieben und nicht an dieser selbstlos agierenden Geldeintreiberin, die nur in den besten Hotels der welt übernachtet hat, rummäkeln. Wenn man sich mit dieser verbissen dreinschauenden Frau so befasst, dann wird der erste vorurteilsgebildete Eindruck, den ich optisch von ihr hatte, leider bestätigt, der mir sagte, pass’ vor dieser Frau auf, die liest dir aus der Hand und klaut dir währenddessen die Brieftasche.

Die noch vom Wojtyła seliggesprochene Alte wird nun heiliggesprochen. Ich glaube, mehr geht in diesem Verein nicht. Allerdings muss man dafür ein Wunder vollbringen und das ist jetzt amtlich beglaubigt, wie der Spiegel schreibt:

Für eine Heiligsprechung muss in der katholischen Kirche ein Wunder bewiesen sein, wenn die jeweilige Person nicht für ihren Glauben als Märtyrer gestorben ist. Im Fall von Mutter Teresa soll es sich dabei um die medizinisch unerklärliche Heilung eines Mannes handeln, der acht Tumore im Gehirn hatte. Angehörige des Mannes sollen Mutter Teresa laut „Avvenire“ im Gebet um Hilfe gebeten haben, woraufhin der Kranke genesen sei.

Zack so einfach geht das. Unsere Pharmaindustrie, die uns all die Chemomittelchen gegen horrende Kohle verschreibt, wäre Pleite, hätten wir mehr Heilige. Das wäre eine echte Alternative zur Schulmedizin. Heilig_Innen sollte ein Lehrberuf werden.

Wenn der liebe Gott jemanden gesund macht, der acht Tumore im Gehirn hat, warum hat er dann was gegen Behinderte? Unser Gott ist behindertenfeindlich! Oder hat jemand gehört oder gelesen, dass nach einem starken Gebet jemanden ein Arm oder ein Bein nachgewachsen ist?

Der so viel geliebte Franziskus kocht auch nur mit Wasser, das vielleicht heilig ist, aber er macht den Mumpitz, den seine Schäfchen erwarten auch mit und dadurch unterscheidet er sich nicht von seinen Vorgängern.

Der liebe Gott hat auch etwas gegen Dumme, denn jeden Abend gehe ich ins Bett und bete „Oh, Herr, wirf Hirn vom Himmel!“ – erhört wurde ich bis zum heutigen Tage noch nicht.

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38 Antworten auf Klaut die?

  1. h.v.weyde sagt:

    DIE BERÜHMTHEIT EINIGER ZEITGENOSSEN HÄNGT VON DER BLØDHEIT DER BEWUNDERER AB.
    heiner geisler

    • Morgenrot sagt:

      Leider ist Selbsterkenntnis als erster Schritt zur Besserung zu schwer. Somit geht das Bewundern der Blöden von Blöden und den vielen Blödgemachten weiter.

  2. Morgenrot sagt:

    Früher duerte es Jahrzehnte und manchmal Jahrhunderte, bis man es zum Heiligen brachte.Seit dem Polen als Papst geht’s jetzt schneller. Eine ganze Anzahl dieser in den Heiligenstand Erhobenen lebte im Deutschland vor 1945. Ich werde wohl auch bald einen echten Heiligen in der näheren Verwandtschaft haben und zwar den vormaligen Bischof der Diözese Rottenburg Johannes Baptista Sproll. Der hat bei den Nationalsozialisten angeeckt und wurde ein Jahr lang in die Klosterverbannung geschickt. Dann konnte er wieder sein bischöfliches Amt weiterführen. Nach dem Einmarsch der Franzosen machter sich bei diesen unbeliebt, da er sich für seine deutschen Landsleute einsetzte gegen die Plünderungen, Mißhandlungen, das würdelose und vom Haß geleitete Verhalten der Besatzer.
    In Südwürttemberg ist dieser Mann schon seit langem zu einem Idol des „“““““Widerstandes““““““gemacht worden, allerdings hört man von seinem Bekenntnis zum deutschen Volk nichts, und deshalb gilt sein Einsatz gegen die Franzosen auch nichts. Ein Wunder wird ihm noch nicht nachgesagt, aber wie wir bei der M.Teresa sahen, kann man mit ein wenig Fantasie schon etwas herzaubern.
    Fazit: Die heutigen Heiligen sind Werbeartikel der Neuen Weltordnung, sei es nun als Förderer der von interessierter Seite gewollten Massenwanderungen fremder Völker nach Europa wie M.Teresa, sei es nun als weitere Kampftruppen im fortwährenden Kampf gegen das Deutschland, das sich am 8.Mai 1945 ergab.
    Der heutige Papst ist ein richtiger NWO-Fritze, ein Mann, der den gutmütigen Kasper von nebenan spielt und Bescheidenheit heuchelt.

    • Helmut Pirkl sagt:

      So sind sie, die Psychopathen dieser Welt. Je nach krankhafter Machart wandern sie entweder in die Psychiatrie, oder sie kommen ganz groß heraus. Das ist der Wahnsinn der Normalität.

  3. mutter theresa sagt:

    seid nicht so gemein zu mir, in der hölle ist es eh schon so beschissen.

  4. Leo sagt:

    Unter dieser Betrachtungsweise kann ich mich jetzt mit dem Vergleich Mutter Angela / Mutter Teresa anfreunden. Habe auch das Gefühl dass mir bei Mutter Angelas Politik die dringend benötigten Schmerzmittel vorenthalten werden.

    https://mobile.twitter.com/derspiegel/status/644903823165771776

  5. Wolf Gauer sagt:

    …das ist doch ein wunderbares Symbol unserer Kirchen: so sanft, so gütig, so verständnisvoll und vor allem so richtig mütterlich, die Mutter Theres‘, sag i doch…
    Hätte man die in den Kreuzzügen vorneweg geschickt, hätten die Türken sich blitzartig verkrümelt, und der Mittlere Osten würde uns heute keine Probleme mehr machen. Mein Vorschlag: V.d.Leichen soll sie zur BW-Heiligen befördern (zumal da ja vielleicht Hirnheilungen mit drin sind..!).

    Da fällt mir ein: Der Kuttenhoppser Dailai Lama steht auch auf der CIA-Gehaltsliste, etwa seit 1955, wie er selbst mal mitgeteilt hat. Das Geld kommt halt „von oben“, da kammer nix machen, deus lo vult…

    Wolf Gauer
    São Paulo

  6. annaluise völker sagt:

    Hi, ich habe einmal ,weiß nicht mehr wo und wann, gelesen, daß einige indische Frauen Aussagen über Mutter Theresa gemacht haben, die mit ihr zutun hatten. Sie sei eine böse Frau, die nicht geholfen hat, sondern die hilfsbedürftigen Frauen noch beschimpft und gequält hat, indem sie Medikamente eben nicht verabreicht hat. Katholisch halt, oder das Märchen von der bösen Hexe?.

  7. Heidi Preiss sagt:

    Gott ist behindertenfeindlich?
    Das kann gar nicht sein. Da war doch mal etwas. Hat Jesus nicht Lazarus – oder so ähnlich im Namen – zum Gehen gebracht?

    Also, der Artikel ist herrlich, selten so geschmunzelt.

  8. Jochen sagt:

    Klar gibt’s Wunder! Meine damalige Lebensgefährten hatte vor Jahren einen Patienten mit Blasenkrebs: völlig verwuchert, inoperabel, nix zu machen außer Chemo und Bestrahlung.
    Der Mann hat kurz überlegt und dann gesagt: „Sch*** drauf, ich mach‘ jetzt gar nichts. Das geht schon wieder weg…“.
    Ein Jahr später sprach er wieder in der Praxis vor und bat um eine Untersuchung. Der erstaunliche Befund: wo ehemals alles mit Tumoren zugewuchert war, nur noch Narben und ansonsten gesundes Gewebe. Krebs weg, alles prima.
    Die Geschichte ist wahr, genau so passiert. Und hätte der Bursche damals nachweislich um meine Hilfe gebetet, stünde ich jetzt ganz oben auf der Liste der Heiligenscheinanwärter. Oder?

  9. Kellermann sagt:

    Feiner Artikel . Einzige Kritik : Man soll den Idioten nicht ihre Vorstellungen nehmen. Heute werde ich diese Dunkelfrau anrufen , mehr Licht zu machen . Am 25. Dez wird sie mich erhören und die Tage werden lichter .Wenn ich diese Augen sehe , gehe ich ohne Hund nicht vor die Tür .

  10. Heidi Preiss sagt:

    Dann lasst uns doch alle mal im Sinne von Mutter (?) Teresa beten:

    Draghi unser
    der Du bist im Himmel
    geheiligt werde Dein Name
    Dein Reich komme
    Dein Wille geschehe
    wie in der Hölle als auch auf Erden
    Unser tägliches Geld gib uns heute
    Und vergib uns unsere Schulden
    wie auch wir vergeben unseren Gläubigern
    Und führe uns nicht in Versuchung
    sondern erlöse uns von dem Gewissen
    Denn Dein Reich ist das EU- und Hochfinanz-Reich und
    die Kraft und die Geldgier in Ewigkeit

    A m e n

  11. Habnix sagt:

    Glauben ist nicht Wissen. 😀

    „Gesegnet bist du= du hast viel Glück“
    „Gottes Segen auf all deinen Wegen=Das Glück sei immer mit dir“

    Was ist der Unterschied zwischen Gott und einem oder mehrere Würfel?

    • eudlinks sagt:

      Glaube fängt da an wo Wissen aufhört. Bei jedem! Vielleicht sogar bei mir.
      (Ich habe an den real ex. Sozialismus geglaubt). Da ich der Lehre des Atheismus anhänge, sehe ich meine Aufgabe darin meinen Glauben durch Wissen zu ersetzen. Das ist allerdings eine lebenslange Geschichte. Wissen ist Macht (zumindest über sich selbst) und macht auch nicht immer Spaß, früher und heute. Es macht z.B. traurig wenn man sieht was die Medien den Konsumenten vorsetzen können ohne daß beim ZDF die Fenster eingeschmissen werden für ihre „Dokumentation“ „Machtmensch Putin“. Das wissen hier die meisten. Es sträuben sich einem die Haare, wenn vorhanden, wenn man sich mit der Geschichte der Propaganda und Medien beschäftigt. Man könnte sagen, es waren schon immer „Lügenmedien“.

  12. Hen Dabizi sagt:

    „Oh, Herr, wirf Hirn vom Himmel!“
    Wenn die „Herren“ (ob himmlisch oder weltlich, egal) etwas bestimmt nicht wollen, dann ist dass Hirn in Massen für die Massen. Denn wenn Ideen die Massen ergreifen werden sie zur materiellen Gewalt, wie schon Kalle Marx wusste. Und eben das will man ja mit den Seeligen und Heiligen verhindern. Drum also sind die Armen im Geiste die mit der besten Aussicht auf das Himmelreich. (Matthaeus 5:3?).
    Ansonsten teile ich die Abneigung des alten Mannes gegen Irrationalismen. Ich beziehe da moderne „Religionen“ wie den Wachstumskult oder „soziale Netze“ uneingeschränkt mit ein.

  13. Helmut Pirkl sagt:

    Gott lebt umgeben von Engeln ewig im Himmel. Er-schafft Millionen Menschen seinesgleichen und lässt sie meist nach einem Hundeleben elendig zugrunde gehen.

    Auf Erden hat Gottvater einen Stellvertreter, der die Lebewesen in seinem Sinne betreut.

    Wie Maria, die aus paradiesischen Urständen unbefleckt die Menschwerdung Gottes zum Leben verhalf, hat der Stellvertreter auf Erden eine Frau dazu auserkoren, der Menschheit dienstbar zu sein.

    Mutter Theresa hat dieses Amt wie auch ihr Vorgesetzter dankbar angenommen und beide haben das Beste daraus gemacht.

    Kein Wunder, dass vor diesem Hintergrund der Mensch als Spielball Gottes zu allem fähig ist.

  14. otB4 sagt:

    Mal wieder recht lachen müssen- unkorrekterweise. Naja , ich bin etwas katholisch geschädigt und gehe in Deckung wenn es zu heiligmäßig wird. Mutter Theresa konnte auch ganz schön zickig sein und mit ihr zu arbeiten war nicht einfach. Mir hat das vor vielen Jahren eine Bekannte erzählt. Sie arbeitete ein Jahr bei Mutter Theresa. Daß Mutter Theresa auch wirklich Sterbenden etc geholfen hat nehme ich schon an. Das ist ihr Verdienst. Die Heiligsprechung sehe ich als problematisch an. Mit der Heraushebung eines eigentlich unmöglichen Vorganges ( die Heilung) wird das Wunderbare oder Überweltliche einer Jenseitswelt beschworen. Natürlich unter der Zuständigkeit der katholischen Kirche. So wird dem Wunderbaren der richtige (katholische ) Ort zugewiesen. Sozusagen die Abschöpfung des Wunderbaren. Daß die Welt, insbesonders die uns umgebende und mit uns gemeinsam entstandene Welt auch ein eigentlich wundersamer Ort ist , kommt in der monotheistischen Religion nicht vor. Aber die Schönheit der mit uns entstandenen Welt ist das eigentliche Wunder. Es ist der Verdienst der monotheistischen Religionen der Menschheit die Wahrnehmung dieser Schönheit endgültig ausgetrieben zu haben und durch billige Wundergläubigkeit ersetzt zu haben. Als einzigen Grund für die Heiligsprechung von Mutter Theresa kann man ihre Vorbildfunktion gelten lassen. Aber kann man Vorbilder wirklich nicht anders schaffen?

  15. Schön geschmeidig bleiben mein Freund.

  16. Filer sagt:

    Ja, hab schon grinsen müssen:-).Und kann damit dienen: Unter der Headline „Kürzeres Bein wuchs nach“, stand: „Isabelle Font aus Lostdorf, Kanton Solothurn, litt während zirka 10 Jahren unter Rückenschmerzen. Es gab Zeiten, da wachte sie in der Nacht auf und musste aufstehen. Um den Rücken zu entlasten, legte sie sich auf den Boden und lagerte die Beine hoch. Im Anschluss an einen Gottesdienst nahm sie persönliches Gebet in Anspruch. Doch bevor für sie gebetet wurde, stellte man fest, dass ihre Beine nicht gleich lang waren. So wurde gezielt dafür gebetet, dass das kürzere Bein nachwachsen soll, was während des Gebets geschah. Seit dieser Zeit ist sie schmerzfrei.“ (Freie Christengemeinde Olten) Gibt noch mehr lustige Sachen im Netz:-), das nennt sich dann ganz investigativ:Zeugnisse über Heilung.

  17. Der Demütige Protagonist sagt:

    „Oh, Herr , lass Gras wachsen……
    Die Zahl der Rindviecher nimmt ständig zu.“

    Amen

  18. Pedro sagt:

    Wieso hat der liebe Gott was „gegen“ Dumme? Er müsste ein Faible „für“ Dumme haben, denn sonst würde er ja Hirn herunterschmeissen und damit das Dummsein eliminiert, oder etwa nicht? Oder habe ich falsch verstanden?

  19. – Eine religiöse Fundamentalistin, eine Demagogin, eine Obskurantin und eine Dienerin weltlicher Macht.
    Christopher Hitchens
    http://www.freundderwahrheit.de/mutter_teresa___die_wahrheit.html

    Am 26. Juni 2012, um 20.15 Uhr, wurde auf Bayern ‹alpha› ein Film von Michael Busse und Maria-Rosa Bobbi gesendet mit dem Titel: ‹Das schwierige Erbe der Mutter Teresa.›:
    https://www.youtube.com/watch?v=-PIQzhcq1eE

    • admin sagt:

      Sehr guter Artikel!

    • Heidi Preiss sagt:

      Habe mir eben Deinen Link – mutter theresa die wahrheit angelesen. Dort ist u.a. zu lesen …“das meiste Geld landet in Rom ….“.

      Hiermit ist doch alles klar. Wahrscheinlich muss man bei der Vatikan-Bank ein erhebliches Budget anhäufen, um „heilig“ gesprochen zu werden.

      Kirche war aber schon immer so. Versuche es nur einmal, in der Not von dieser Institution Unterstützung zu erhalten; da schaut der Bedürftige aber voll ins Leere.

      Ich sage ja immer, Wein saufen und Wasser predigen, das ist Kirche.

      • Helmut Pirkl sagt:

        Hallo Heidi, Du triffst wieder einmal den Nagel auf den Kopf. Genauso finde ich auch den Beitrag von unserem admin hervorragend.

        Aber ich glaube, dass wir mit Blick auf Mutter Theresa, den Vatikan, Merkel, Obama, Syrien, Putin etc. etc. etc. nur um des Kaisers Bart diskutieren oder gar streiten. Den eigentlichen Drahtziehern im Verborgenen freut dies, und sie versuchen sogar darüber hinaus, uns mit allen Mittel gegeneinander zu hetzen. Dabei saufen sie nicht nur Wein, sondern unser Blut.

        • Heidi Preiss sagt:

          Welch wahre Worte, Helmut. Bin voll bei Dir.

          • Helmut Pirkl sagt:

            Danke, Heidi, aber Mutter Theresa ist im Grunde nicht böse, sondern nur durch ihren Glauben in eine Scheinwelt geraten, in der nur die von Gott gegebenen Regeln einer menschenfeindlichen Ideologie gelten. Danach hat die Menschheit zu leiden, um ins Himmelreich zu kommen. Ihr kam es also demnach nicht darauf an, die Kranken von ihrem Leiden zu befreien, sondern sie auf dem Weg in den Himmel zu begleiten.

            Anstatt sie zu verehren hätte man sie rechtzeitig in die Psychiatrie sperren sollen.

            Im Verhältnis zu den meistern unserer politischen Psychopathen, welche in ihrem Wahn sogar die ganze Menschheit zu beherrschen versuchen, war sie allerdings nur ein kleines Licht am Rande de Universums.

  20. Heli sagt:

    Das möchte ich noch ergänzen: Nur 5 Minuten, aber sehr erhellend!
    Das schwierige Erbe von Mutter Teresa – ARD Doku 2010
    https://www.youtube.com/watch?v=YsxV3mD7myU

    Aufmerksam gemacht wurde ich darauf von Jasinna!!!

    Der Parenti ist übrigens auch ein ganz guter Redner. Zumindest höre ich ihm gerne zu.

    „Heilig_Innen sollte ein Lehrberuf werden.“
    Du hast den Tschänderstar vergessen, denn erst durch diesen werden seit neuestem Transsexuelle und Intersexuelle sichtbar! Wir wollen doch niemand zurücklassen .Ich sehe zwar trotzdem keine, aber laut den Grünen , muß man sie sehen: Es heißt ab jetzt Heilig _*innen.

  21. Exil-Dürener sagt:

    M.T. hat anscheinend nie Camus gelesen. Viel emotionaler kann man die Absurdität der menschlichen Existenz kaum in Worte fassen, als hier in diesem Artikel geschildert. Den letzten Schritt, von „in mir ist kein Gott“ zu dem Gedanken, nirgendwo ist ein Gott, wie sehr ich ihn mir auch immer wünsche, hat sie nicht getan.
    Schwerste Brüche in ihrem Denken und im Verhalten sind dadurch plötzlich plausibel.
    Daß die katholische Kirche, die Vorbilder an uneingeschränkter Selbstlosigkeit dringend braucht (s. Pädophilie-Skandal u.v.a. Schweinereien mehr) sie als Flaggschiff vereinnahmt, ist vielleicht nicht die Schuld von M.T.. Ich verstehe M.T. vielleicht besser, wenn ich sie nicht als Heilige oder heilig-sprechungs-geil sehe. Die katholische Kirche hat es allerdings auch auf den Geldbeutel abgesehen, wenn sie metaphysische Versprechungen macht.
    http://www.sueddeutsche.de/panorama/mutter-teresas-zweifel-in-mir-ist-kein-gott-1.879083

  22. EuroTanic sagt:

    Mann kann davon ausgehen, dass unsere „geliebte Elite“ aus kriminellen Psychopathen besteht. Sie werden in diesem falschen System also nur diejenigen „hochloben“, die ihren Zielen dienen, respektive ebensolch kriminellen Psychopathen sind. Siehe Merkel, D. Lama, M. Theresia und und und…

  23. Erich Heinrich aus der Familie Kalinowsky sagt:

    Lieber altermann. Zunächst hoffe ich, und es scheint so , daß Du den Eingriff gut überstanden hast. Wünsche Dir, daß letztendlich alles gut ausgeht.
    Ich stimme Deinem Artikel umfänglich zu.
    Nur den letzte Satz, den versteht der Herr möglicherweise nicht. Wo überall soll er Hirn hin werfen? Vielleicht solltest Du das Gebet, an dieser Stelle, präzisieren.
    Wünsche Dir und allen die Dir nahe stehen alles Gute und nur Gutes.

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