Mal eine psychopathologische Frage

Der Medien-Hipster – für mich eher ein Mensch mit gestörter – (nein ich schreib es nicht. Macht Euch selbst ein Bild – z.B. über seinen Facebook-Account), namens Mathias Richel hat mit einem Shitstorm gegen Xing dafür gesorgt, dass Roland Tichy von seinem Posten bei Xing-News zurückgetreten ist. Dieser Yuppie, der für die SPD den Wahlkampf macht, hat sein Ziel erreicht. Überhaupt ist Tichy ja der personifizierte Drecksack aller guten Menschen, weil in seinem „neurechten Blog“ „rechtskonservative“ Autoren zu Wort kommen. Tichy, der noch den ersten Sturm, losgetreten von Gerald Hensel von Scholz&Friends, überstanden hat, ist gestrauchelt und hat kapituliert. Sehr beachtenswert ist diese Schlacht in Fefes Blog kommentiert worden. Chapeau für diesen Klartext:

Ihr widert mich so dermaßen an, das glaubt ihr gar nicht. Ich kann mich nicht mit einem Mob gemein machen, der Morddrohungen und Existenzvernichtung für ein Mittel des politischen Diskurses hält.

Und das ist dann die selbe Gruppe, die für sich selbst aber Safe Spaces und Schutz vor Gewalt proklamiert. Nachdem sie hier mit Pogrom-Methoden Gewalt angedroht, zur Gewalt aufgerufen und Gewalt ausüben — gegen diesen Tichy und Xing und ihre Mitarbeiter.

Ich möchte hier mal zwei Sachen deutlich machen.

Erstens empfinde ich überhaupt keine Sympathie für diesen Tichy. Seine Ideologie ist mir fremd und er kommt vom Handelsblatt, die bis vor den Bundesgerichtshof gegen mich geklagt haben. Es gibt nicht viele Menschen, für die ich noch weniger Sympathie empfinde, als für Handelsblatt-Mitarbeiter.

Zweitens: Das Gewaltmonopol liegt beim Staat. Der könnte Auschwitz leugnen und eure Morddrohungen und Boykottaufrufe wären immer noch verwerflich. Und, dass das hier mal ganz klar ist, das hat er nicht. Der hat da ein paar widerliche Positionen vertreten. Das habt ihr gefälligst auszuhalten.

Drittens legitimiert ihr diese Art von Handlung damit für die Rechten. Eines Tages werden die Nazis das mit euch tun und dann werdet ihr merken, was für abartige Unmenschen ihr seid. Und wisst ihr was? Mit jeder solchen Aktion stärkt ihr in mir das Bedürfnis, mal zu sehen, wie das mal euch angetan wird. „Der hat linke Positionen vertreten, dem dürfen Sie hier keine Plattform bieten!“ Ganz super. Am besten noch mit ein paar Morddrohungen garniert.

Mit „Kampf gegen Rechts“ kommt man an Steuergelder, wird alles legitimiert und kann sich noch in der Sonne der Gerechten sonnen. So schaut’s aus würde der Dr. Pröbstl sagen.

Eigentlich beweist der Kampf (um bei dem Begriff der Gerechten zu bleiben) gegen Tichy genau das, was in dem Artikel von Jürgen Fritz steht, der von Tichy zurückgezogen wurde. Damit sich jeder meiner Leser ein eigenes Bild machen kann, ist der Artikel bei philosophia-perennis nachlesbar.

Da auch ich gegen Nanny-Journalismus (betreutes Denken) bin, soll jeder selbst urteilen. Wenn Jürgen Fritz das so sieht, wie er es sieht, dann ist dies sein gutes Recht. Meine Frage: Hat er oder hat er nicht? Findet Ihr den Rückzieher gut?

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115 Kommentare zu Mal eine psychopathologische Frage

  1. Heidi Preiss sagt:

    Volkssport Nr. 1: das Denunzieren, das Diffamieren sowie die Vernichtung Andersdenkender. Nein, ich hätte keinen Rückzieher gemacht und den bewussten Beitrag nicht gelöscht. Auf die Zukunft gesehen, könnte ihm sein Handeln mehr schaden als nützen. Wenn ich einen Rückzieher mache, gestehe ich einen „Fehler“ ein, der im vorliegenden Fall nun mal definitiv keiner war. Solche verwirrten Seelchen im Laufstall mit Mobile wie Richel werden nur noch bestärkt in ihrer widerlichen Handlungsweise und andere alternativen Medien stehen sicherlich schon auf seiner Liste. Klappt doch prächtig.
    Richel ist ein geltungssüchtiger Psychopath. Ein paar saftige Watschen würden dem gut zu Gesicht stehen. Gedroht hat er schon früher

    http://www.journalistenwatch.com/2017/01/10/tichys-tunnelblick/

  2. Heli sagt:

    Einer meiner Lieblingsphilosophen bringt es perfekt auf den Punkt mit seiner Antwort auf eine psychopathologische Frage:

    „Es geht im übrigen längst nicht mehr darum …, welche Gesellschaft die angenehmere, schönere, freiere ist, sondern welche überlebt.“

    Michael Klonovsky in seinem Blog „acta diurna“, 15. November 2015

    • Helmut Pirkl sagt:

      Heli, die Dinosaurier sind ausgestorben, weil sie sich nicht anzupassen vermochten. So wird es auch uns ergehen, wenn wir den Volksverrätern vertrauen.

      • Heidi Preiss sagt:

        Helmut, denke daran, „Volksverräter“ Unwort des Jahres (lach).
        Vertrauen zu diesen Volksverrätern haben nur noch die Wenigsten, so hoffe ich.
        Denn, wer seine Glaubwürdigkeit bereits dadurch bewiesen hat, dass er von einem Märchen behauptet, die reine Wahrheit zu sein, befindet sich doch argumentativ auf sehr dünnem Eis und hackt auch noch fröhlich mit der Axt, so sieht es aus mit unseren Volksverrätern.

        • Heli sagt:

          Heidi, mein Lieblingsphilosoph K. schreibt heute unter Punkt 4:
          „“Volksverräter“ ist als „Unwort des Jahres“ ausgezeichnet und gepriesen worden. Tatsächlich muss es nämlich heißen: „Verräter derer, die schon länger hier leben“.

          Dem gibt es nichts hinzuzufügen,oder?

          Der Rest ist auch wieder sehr, sehr lesenswert und ergänzt hier alles bestens.

          • Blogwart sagt:

            … und ich habe – auf dessen Anregung hin – Schloss Ettersburg gebucht und werde dort im Juni Frau Wagenknecht lauschen.

          • Heidi Preiss sagt:

            Heli, da hat Dein Lieblingsphilosoph mehr als recht. Seinen Ausführungen ist nichts hinzuzufügen – auch da hast Du mal wieder recht.

          • Filer sagt:

            @Blogwart
            Daumen hoch!

    • Filer sagt:

      Ich war heute auch bei Herrn Klonovsky stöbern, Heli. Ein paar Tage war es ja ruhig dort. „Unisex- Toiletten als wahres Eldorado… für unsere frommen muslimischen Mitbürger…“ Tja, da fällt einem nix mehr ein, es wird immer gemütlicher in Absurdistan.
      So hat z. B. der Justizsenator (!) von Berlin, natürlich grün, ebenfalls nichts Dringlicheres zu tun, als „die Vielfalt von Lebensentwürfen“ mit Hilfe von Klos zu pushen; nicht zu vergessen auch die schwere Aufgabe, den alten rot- grünen Traum vom legalen Cannabis- Konsum durchzusetzen. Hier ist ein wahres Meisterstück journalistischer Raffinesse über ihn entstanden (ich kam jedenfalls aus dem Kopfschütteln nicht mehr heraus): http://www.tagesspiegel.de/themen/reportage/neuer-justizsenator-dirk-behrendt-der-anklaeger/14948126.html
      Was ist nur aus den Journalisten geworden? Kein kritisches Hinterfragen mehr, möge das Geäußerte des Porträtierten auch noch so hanebüchen sein. Egal, es wird eins zu eins übernommen. „Don Alphonso“ hat mal zum Thema „Lügenpresse“ geschrieben: „Und wer mal die Artikel praktisch aller Medien des sommermärchenerfüllten Novembers 2015 sucht, der wird feststellen, dass wir demzufolge heute in einem neuen, multikulturell erfüllten Wirtschaftswunder leben müssten, in dem Flüchtlinge unsere Rente bezahlen, die demographischen Fehler korrigieren und weder auf der Domplatte noch beim Bombenbau anzutreffen sind“…

      • Heli sagt:

        Filer, ausdrücklich danke für Deine tollen Links.

        Ich möchte es noch ergänzen mit meinem Fundstück:

        „Sie stammt vom überassimilierten Akif Pirinçci, der in einem schundlichen und schandbaren Pulp-Faction-Machwerk namens „Umvolkung“ zeigt, dass deutsch sein heißt, politische Probleme mit größtmöglichem Hass anzugehen.“

        ….“ dass deutsch sein heißt, politische Probleme mit größtmöglichem Hass anzugehen.“

        Ja, ja, so dumm, primitiv IST überhaupt „das ekelhafte „Deutschsein“.
        http://www.deutschlandradiokultur.de/kritik-an-akif-pirincci-nuetzlicher-idiot-der-rechten-szene.1270.de.html?dram:article_id=334578

        Übrigens der Verlag wollte sich gar nicht von seiner cash-cow trennen, sondern der Druck kam von seinen gutmenschlichen Schriftstellerkollegen, vorneweg Amelie Fried, die sich nicht schämt, eine Fake-Behauptung zur Existenzvernichtung zu nutzen, und sich wenig später gutmenschlich öffentlich bei ihren Gitarrendieben ( syrische Mufls) für’s Beklautwerden bedankt hat. Diese Frau hat es bei mir deshalb verschissen, weil sie es nicht öffentlich wieder gutmacht. Dlf verbreitet Fake-News über eine Fake-Darstellung. Wahrscheinlich machen das Jüngelchen mit hinten offener Hose, dem neuesten Schrei für die Unisex-Klos.

        Die Sesselpupser beim Deutschlandfunk bestätigen, was ich schon lange als verheerendes Signal benenne: Sich zu assimilieren in „dieses Drecksvolk“, von dem man die Gesellschaft befreien muss, heißt heute ausgestoßen zu werden und Nazi zu sein. ( Bitterböse Ironie, ich betone das sicherheitshalber!)

        OT ist sein neuester Artikel im Netz: Auf die Knie, Fräulein! Zu finden bei Sezession. Es lohnt sich auch die Verlinkungen im Artikel anzuklicken, wie z.B. das analfeministische Haileit bei bento.

        Scheisst der Richtige den masochistischen Sektenanhängern auf den Kopf , werden sie das noch als Erleuchtung bejubeln.

    • Oliver sagt:

      ..tja, oder wie ich es formulieren würde: Humanismus und Altruismus sind ja schöne Ideale, aber letztlich geht nichts gegen die Wirkmacht der Evolution.

      Und dann zählt mal schön, wer die Kinderwagen schiebt, teils drei oder vier Kinder hat, wenn ihr im ÖPNV mal wieder Zeit habt, die Augen zu öffnen, oder beim Supermarkt an der Kasse…

      • Heli sagt:

        Oliver, wir können nicht nur zählen, sondern auch rechnen und hochrechnen.

        Ich bin mal heftig angegriffen worden als ich “ das Eigene“ und das mangelnde Bewußtsein dafür thematisiert habe. Dabei ist genau diese, bis zur Selbstverachtung gehende Haltung, die offene Flanke.

        Natürlich kann man tausende Mängel benennen, die einem nicht gefallen, die gleichzeitig die Kritiker derselben sofort zu höherwertigen Wesen machen.Wenn man aber vor lauter Mängelbetrachtung vergisst, anzuschauen, was wir unbedingt bewahren wollen, was uns von elementarer Bedeutung ist, dann sind wir verloren.

        Eigentlich sind wir bereits verloren. Es gibt nicht die geringsten Selbstschutzmechanismen. Unsere Gutmenschen sind die religiösesten Menschen überhaupt. Alles, was sie fordern, beruht auf „religiös“ überhöhten Glaubenssätzen. Der heilige, kulturfremde Fernste ist unser Gott, der uns von uns selbst erlösen soll. Ich will aber nicht erlöst werden!

        Die „Sektenanhänger“ dominieren im öffentlichen Leben und verfügen über Vernichtungsmechanismen , die Gegenwehr oder Selbstschutz – ein zutiefst menschlicher Schutzreflex – als „nazi“ zu brandmarken. Nazi ist ja fast alles, vor allem klare Analysefähigkeit und klarer Verstand.

        Da treffen wir uns, Oliver , bei „Die Wirkmacht der Evolution“ sorgt für unsere Abschaffung. Dabei wollen die Eroberer nicht unsere totale Abschaffung, sondern uns als Hochleistungs-Sklaven. Wenn es aber hier wie dort geworden ist, dann wird der Gewinn nur ein temporärer sein. 7

        Allerdings haben sie ja zusätzlich die Paradieserwartung und damit ist der Primitivste einfach stärker, als die Hipsterchen mit ihren schicken Schals und den neuesten Designerhosen, Hosen mit verdeckter Öffnung in der Pofalte. Wir alle sind faktisch die Gefickten!

  3. Helmut Pirkl sagt:

    Hier die Antwort auf die psychopathologische Frage im Reich der Zauberlehrlinge:

    Die Jagd auf Trump geht dem Ende entgegen. Die Hatz auf ihn ist kaum noch zu steigern. Immer mehr Reiter hetzen mit ihren Hunden hinter ihm her. Trotzdem hat es den Anschein, als mache das dem Fuchs mehr Spaß als den Jagdherren und ihrer Meute, deren Hilflosigkeit kaum noch zu verbergen ist.

    In 10 Tagen bekommt der psychopathologische Irrsinn einiger Weniger, die sich im Hintergrund anmaßen, die gesamte Menschheit beherrschen zu können, vorgeführt, dass auch sie nur armselige Wichte sind, deren Hirn sie in den Wahnsinn getrieben hat.

    • humorlos sagt:

      Der Vorstandsvorsitzende von Daimler hält alles, was Trump bisher von sich gibt, scheinbar für heisse Luft. https://www.welt.de/wirtschaft/video161012933/Daimler-hat-den-Anspruch-auch-dort-vorn-zu-liegen.html (ab 1:23)
      Oder weiss er einfach nur mehr?

    • Filer sagt:

      Helmut, ich hatte das gleiche Bild vor meinem geistigen Auge: „Immer mehr Reiter hetzen mit ihren Hunden hinter ihm her.“ Man kann wirklich nur noch mit dem Kopf schütteln- die Kriegsmeute heult weiter und versucht, noch das letzte Quentchen Wahrheit und Moral zu verraten.
      17 Politiker aus Ost- und Mitteleuropa warnen von einem drohenden Krieg, wenn Trump auf Putin „hereinfällt“. Schließlich ist der Kreml ja kriegerisch gestimmt- im Gegensatz natürlich zu den friedliebenden USA, Eigentlich dachte ich immer, dass sich gerade die Vertreter und Nutznießer des MIK (militär.-ind. K.) dieser Nation nicht lange mit Stimmungen aufhalten, sondern gleich zur Tat schreiten. Sie führen oder führten Kriege ohne Kriegserklärung nahezu auf der ganzen Welt- weil sie festgelegt haben, ALLES sei erlaubt zum Schutz amerikanischer Interessen und Bürger! Keine Spur von schlechtem Gewissen bei Obama, der wie ein netter junger Mann von nebenan gutgelaunt oder auch mal wehmütig ob seiner guten Taten in jede Kamera Statements absondert. Unglaublich- und genauso wird es uns auch verkauft: als Erfolgsgeschichte! Im Gegensatz zu dem scheidenden Strahlemann wird uns nun Angst vor dem bösen Proll Trump (beinahe hätte ich gesagt: „vorm schwarzen Mann“, aber den hatten wir ja schon) eingejagt. Wir werden erst 2018 ein erstes Resümee ziehen können, aber dass es noch schlimmer werden könnte, mag man nicht zu denken wagen.

      Ich möchte der Blog- Gemeinde noch einen Artikel ans Herz legen- da wurden einige meiner Meinung nach sehr schlüssige Antworten zu den Hintergründen der Flüchtlingsströme gefunden:
      https://akademieintegra.wordpress.com/2015/09/25/finsternis-ist-licht-was-steckt-hinter-der-von-oben-verordneten-willkommenskultur/

      • Hen Dabizi sagt:

        Trump hat nur zwei wahrscheinliche Optionen. Entweder er bekommt den „Friedensnobelpreis“ und bombt weiter rund um den Globus oder er bekommt selbst eine Bombe (oder Kugel).
        Mit etwas Glück, wird er vielleicht lebend aus dem Amt entfernt. Zurzeit scheint mir dies aber eher unwahrscheinlich.
        Ich tippe auf „Friedensnobelpreis“ (meint: er knickt ein).

        • Filer sagt:

          Er ist nun mal Teil des Establishment und kann und wird auch nicht ausscheren. Man ist ja schon zufrieden (zufrieden ist anders, ich weiß), wenn er mit Russland eine vernünftige Basis findet.

        • Helmut Pirkl sagt:

          Trump ist ein erfolgreicher Geschäftsmann aus der Zeit des „American Way of life“, ein längst vergessener amerikanischer Lebensstil. Von Optimismus und Aktivität geprägt, verbindet er Ideale mit einer pragmatischen Einstellung.

          Trump hat sein Geld mit realen Werten und nicht mit kriminellen Spekulationen gemacht. Aus dieser Sicht wusste er von Anfang an, auf was er sich einlässt, als er sich aufmachte das Amt des Präsidenten eines Imperiums anzustreben, dass sogar sein eigenes Volk zu Sklaven macht.

          Nun hat er es und wird es zu Ende führen. Er wird zwar dabei nicht wie seine Feinde über Leichen gehen, aber er scheut auch nicht davor zurück, sie zu vernichten, wenn es darauf ankommt.

          Ich vertraue ihm und und seinem Volk, das ihn unterstützend, sich nach Frieden und Freiheit sehnt.

        • Heidi Preiss sagt:

          Hen, man kann ihn mögen oder nicht, aber mit ihm als Präsident wird sich einiges ändern. Er hat ja angekündigt, dass die USA aufhören müssten, immer wieder Kriege zu inszenieren und gewählte Regierungen zu stürzen. Es gilt als sehr wahrscheinlich, dass Trump die verhängten Sanktionen gegen Russland aufhebt und in den Beziehungen der beiden Länder wieder Normalität einkehren läßt. Wirtschaftlich, politisch und kulturell.
          Allerdings sind Deine Optionen nicht von der Hand zu weisen. Und trotzdem, so hoffe ich, dass Trump der Welt die dringend benötigte neue Hoffnung bringt. Wir werden sehen.

        • Filer sagt:

          Du wirst vielleicht Recht kriegen,Hen – Obama hat sich ja als nun wirklich letzte Amtshandlung noch eine kleine Überraschung ausgedacht, den derzeitigen Chef der Nationalgarde genau am Tag der Vereidigung Trumps in den Ruhestand zu schicken, was als hohes Sicherheitsrisiko und als äußerst ungewöhnlich gewertet wird.

          • Helmut Pirkl sagt:

            Es ist dringend notwendig, dass die internationale Gemeinschaft ernsthaft darüber nachdenkt, wie sie am besten die Zwei-Staaten-Lösung begleiten kann. Dabei wird sie nämlich nicht nur mit heftigem Widerstand Israels sondern auch von SeitenTrumps rechnen müssen, dem noch rechtzeitig diese Falle gestellt worden ist.

    • Eugen sagt:

      @Die Jagd auf Trump geht dem Ende entgegen. Die Hatz auf ihn ist kaum noch zu steigern.

      Glaub ich nicht, die werden nicht locker lassen, bei jedem Wort und Auftritt von Trump, werden die den Inhalt verdrehen, Lügen verbreiten und alles was negatives auf der Welt geschieht irgend wie mit Trump in Verbindung bringen. Gestern das ZDF heute-journal war so ein Bsp. Bis auf die Wettervorhersage, und auch die stimmte zumindestens für meine Region nicht, eine einzige Trump bashing Orgie. Als man dann gedacht hatte, es mit dem Börsennachrichten hinter sich gebracht zu haben, erfuhr der Zuhörer, dass wegen Trumps Pressekonferenz die Börsenkurse einbrechen und überhaupt ganz schlimme Zeiten kommen werden. Der Mann ist noch nicht im Amt da hat er schon die gesamte Weltwirtschaft ruiniert, sagenhaft.
      Deutschland Qualitätspresse befindet sich in einem medialen, ideologischen motivierten Zweifrontenkrieg gegen Putin Russland und Trump- USA. Mal sehen, ob die sich dabei nicht verheben, historisch gesehen waren 2 Frontenkriege für Deutschland ja nie wirklich erfolgreich.

      Der von mir sehr geschätzte Willy Wimmer hat sich zum Thema Trump- bashing ebenfalls geäußert.

      https://deutsch.rt.com/nordamerika/45313-willy-wimmer-usa-eliten-trump-/

  4. Heli sagt:

    Schreibt Basam Tibi einem postfaktischen Hipster ins Stammbuch, der weder neben den Neusiedlern wohnen wollte, noch mit ihnen in der Bahn fahren wollte:

    Der schlimmste Feind Europas lebt im Inneren: Gesinnungsethik und die manichäische Zweiteilung der Welt in gut (nichteuropäisch, links) und böse (das «dunkle Deutschland», so Bundespräsident Gauck). Ich habe Max Weber zitiert, dass nach dem Gesinnungsethiker «aus Gutem nur Gutes und aus Bösem nur Böses» kommen könne. Denn «oft ist das Gegenteil» wahr. Weber fügt hinzu: «Wer das nicht sieht, ist in der Tat politisch ein Kind.» Das ist ein vernichtendes Urteil über die heutige politische Kultur Europas.

    Bassam Tibi ist emeritierter Professor für Internationale Beziehungen in Göttingen.
    Selbstverständlich hat er von nichts eine Ahnung, genauso wenig wie Imad Karim, die Kelek, die Ates, der Abdel Samad. Die sind zwar nicht doof, aber mit unseren geistigen Überfliegern und uns ins Paradies Führern, können die es nicht aufnehmen. Sind halt doch kleine Dummerchen aus dem Orient! Muss ich das extra als Ironie kennzeichnen?
    http://bazonline.ch/ausland/europa/die-grosse-voelkerwanderung/story/23505365

    • Eugen sagt:

      Danke Heli für den interessanter Artikel!!
      Vorallem die Zahlen von Einwanderung im Vergleich zu den klassischen Einwanderungsländern sind interessant.

    • Vollhorst sagt:

      „Die Bevölkerung der Region des Nahen Ostens und Nordafrikas hat sich in den wenigen vergangenen Jahrzehnten beinahe verdoppelt.“ /BAZ

      betrachte ich als eine Propagandalüge. Das hört sich ja schon so an wie „Volk ohne Raum…“ und wenn es dort an Wasser/Lebensmitteln mangelt liegt es ganz bestimmt nicht am Wetter sondern an den Folgen von Kapitalexport, Ausbeutung und Unterdrückung.

      Horst

      • Blogwart sagt:

        Kommt hin. Als ich 1992 in Ägypten war, sagte man, dass jeden Tag zwei Schulen gebaut werden müssten, um die Menge an Kinder in die Schule zu schicken. Auch dort wird ordentlich geschnackselt.

        • Oliver sagt:

          …ja, und hier angekommen wollen die damit nicht aufhören.
          Oh, eine weisshäutige Schlampe, na denn…
          …soll sich nicht so anstellen, die Ungläubige, sonst gibts obendrein noch was in die Fresse.

        • Hen Dabizi sagt:

          Wo sind eigentlich die „Weltretter“ mit ihrem jahrzehntelagen Überbevölkerungsgejammer?
          Ach ja, die müssen ja auf Chinas (ehemalige) Einkindpolitik schimpfen.
          Tollhaus!

        • Vollhorst sagt:

          Solche Argumente wie Überbevölkerung oder Nahrungsknappheit einzubringen, halte ich für sehr bedenklich weil es genau dieselben Argumente sind, die Hitler in Mein Kampf benutzt — „Volk ohne Raum“.

          Nahrungsknappheit wird künstlich erzeugt und ist ein Argument was Gentechnik-Konzerne gerne verwenden um genmanipuliertes Saatgut in Länder zu bringen die sowas Jahrtausende nicht gebraucht haben.

          Sämtliche demografische Diskussionen werden heute gerne von den Damen und Herren der Analfraktion entfacht und neigen stark zu Rassismus.

          Es kann natürlich sein dass es die BAZ so beabsichtigt.

          .

      • Oliver sagt:

        Wie Sarrazin schon in dem sagenumwobenen Interview im Lettre International zum Besten gab: Kinder produzieren für Allah…
        Umma ohne Raum.

        • Vollhorst sagt:

          So nach dem Motto: Wenn es zu eng wird, erschlage Deinen Nachbarn 😉

          .

          • Heli sagt:

            Vollhorst, wer erschlägt wen? Was meinst Du?

            Außerdem muss doch hier gar niemand jemanden erschlagen. Die Übernahme geht doch fast kampflos vonstatten. Hauptsache wir haben darüber geredet.

      • b'ina sagt:

        Land, Wasser, Lebensmittel sind endlich. Sie reichen nur für eine x-grosse Bevölkerung. Egal wo.

        Dass Saatmultis, sonstige Plünderer, ungerechte Landverteilung, Ausbeutung und Unterdrückung das Problem verschärfen ist klar.
        Klar ist auch, dass die o.a. Probleme nicht nur – aber auch – der westlichen „Wertegemeinschaft“ anzulasten ist. Die Kleptokratien in Afrika und Nahost saugen schön mit (und werden hofiert solange sie genehm sind …).

        So brutal es klingt: auch die medizinischen Erfolge des Westens in Afrika et al. haben zu der Bevölkerungsexplosion beigetragen. Früher sind sehr viele eben einfach verreckt. Das war eine einfache Kontrolle über die Bevölkerungszunahme.

        Viele Menschen wollen heutzutage nicht einfach nur genug zu fressen haben um zu überleben – obwohl, ja, es vielen reicht, weil sie einfach leben wollen. Viele möchten, mit gutem Recht, mehr: einen Partner, Kinder die sie ernähren können und denen es einmal besser gehen soll, ein festes Dach über dem Kopf, einen Garten. Was wird denn aus den zweiten, dritten, vierten, fünften Söhnen: sie sind vom Erbe ausgeschlossen, oder aber die Parzelle wird immer winziger.
        Wenn die moderne Medizin und die soziale und wirtschaftliche (Entwicklungs)Hilfe gut wirken soll, ist eine Geburtenkontrolle notwendig.

        Und im Übrigen sollten die „Perspektivlosen“ in ihrer Heimat aufbegehren, anstatt in vermeindliche Schlaraffenländer auszuwandern. Auch in den Schlaraffenländern haben Generationen geblutet um Verbesserungen zu erzwingen. Anders geht es wohl nicht.

        • Oliver sagt:

          „Und im Übrigen sollten die „Perspektivlosen“ in ihrer Heimat aufbegehren, anstatt in vermeindliche Schlaraffenländer auszuwandern.“

          Tja, die Schlaraffenländler sollten auch mal wieder aufbegehren, denn das haben sie schon lange nicht mehr, und die Erfolge ihre Erkämpften Siege schwinden dahin…

  5. Ulrich Christoph sagt:

    Danke für den Link zu dem Artikel von Jürgen Fritz, den ich gelesen hatte und dann nicht wieder finden konnte.
    Zu den „guten Menschen“ in Ihrem Beitrag–, sind das die?

    https://www.metronaut.de/2017/01/tichy-co-warum-es-legitim-ist-unternehmen-zu-einer-politischen-positionierung-zu-zwingen/

    und eine Gute kommentiert:
    „Habe gesehen, dass Don Alphonso auf Twitter mit juristischen Schritten gegen Metronaut droht.
    Es dürften sich vermutlich genug Opfer finden lassen, die nach seinen Artikeln mit Morddrohungen überschüttet wurden. Das Perfide ist ja, dass Alphonso die Morddrohungen nicht selbst aussprechen muss, denn das erledigt seine Leserschaft für ihn. Das ist wirklich elegant und virtuos.“

  6. Eugen sagt:

    Die Welt schrieb heute, dass Trump auf Grund von kompromittierenden Materials, welches der böse Russe besitzt, erpressbar ist. Mit reichlich spekulativen Vermutungen garniert, die der Phantasie des Lesers überläßt welche dies wohl sein könnten. Trump beim Sex mit Kindern? Sodomie?

    Das Trump Steuern hinterzieht und seinen Reichtum mit schmutzigen Tricks erworben hat wissen wir doch bereits.

    Der Schweineartikel war heute vormittag noch da und ist jetzt verschwunden, hat den zufällig einer kopiert. Es ist eine Paradebeispiel für Diffamierung.
    Hier würde ich gerne den Begriff psychopatologischer Schmierenjournalismus verwenden.
    Die Primärverschmutzung kommt offenbar von CNN
    https://deutsch.rt.com/international/45247-besitzt-moskau-belastendes-material-uber/

    • Oliver sagt:

      Ich würde mal sagen, einieg alte DDR-Akten zur Rautenkanzlerin sind in den händen von US-Behörden, und auch sonst sind NSA und Co. bestens über unsere Politiker und Firmeninterna informiert, und deswegen sind da viele erpressbar.
      Es ist immer auffällig, daß Leute aus der Politiker-Kaste, nachdem sie mal in Washington zu Besuch waren, plötzlich ihren Kurs von eigenwillig auf angepasst geändert haben… angepasst us-stromlinienförmig.

      Aber letztlich hat Putin vermutlich sogar die NSA gegründet…

      …oder gar die USA?! 😉

      • Vollhorst sagt:

        Ja Oliver,

        genau das ist das Ergebnis einer konspirativ ausgerichteten Politik:

        Sie schafft kein Vertrauen. Wollte man das nicht 1945 abschaffen wie Stefan Aust in „Mauss“ einst schrieb?

        Weit gefehlt. Geheimdienstler mögen vielleicht auch irgendeinen Schwur leisten aber drangebunden sind sie da noch lange nicht.

        Horst

    • Ich hab dazu etwas vor der Trump-Pressekonferenz geschrieben:

      https://alexandrabader.wordpress.com/2017/01/11/lies-and-spies-luegen-und-spione/

      Weil ich weiss, was möglich ist und wie gearbeitet wird, überrascht mich nicht, dass Trump dann quasi fragte, für wie dumm man ihn eigentlich hält; er hat das nicht ausgesprochen, sondern gesagt, dass jemand wie er natürlich ganz genau beobachtet wird, er aber auch anderen immer geraten hat, stets mit Überwachung zu rechnen, gerade in Hotelzimmern. Und weil CNN (CIA News Network) jeden Blödsinn übernimmt, hat er sich auch geweigert, die Frage eines CNN-Reporters zu beantworten (weil sie „Fake News“ verbreiten).

      Wie gearbeitet wird, sieht man hier – Beraterfirma für Wahlkampf ist Geheimdienst-Frontorganisation:

      http://www.sundaystandard.info/mossaddis-linked-khama%E2%80%99s-war-room

      Einer der erwähnten Berater, Tal Silberstein, wurde von SPÖ-Chef Christian Kern angeheuert, sobald dieser an die Spitze der Partei gelangte; bereits 2006 hat der damalige Parteichef Gusenbauer ihn beschäftigt und dabei den zuvor erfolgreichen Wahlkampfmanager Darabos an die Wand gedrängt, der dann ganz anders wurde: http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/305038/print.do

      Dass er als Minister, der nicht für den Raketenschild und die ewigen US-Kriege ist, unter Druck war, wusste ich, aber dass er zuvor einem vom Mossad ausgesetzt war, nicht. Übrigens schweigt das Umfeld von Kern zu Fragen nach Silberstein wie man auch zu Fragen nach Kontakten zu Soros schweigt…

    • „Golden Shower“ wird in englischsprachigen Texten verwendet, dh er sieht beim Urinieren zu. Hab‘ ich Erklärungen entnommen und euch hoffentlich nicht den Abend verdorben. Und: alles Holler, denn blöd wird er sein, sich kompromittieren zu lassen…

  7. Heli sagt:

    Kreutzer liefert noch eine ausgezeichnete Ergänzung zu den Ausführungen vom Blogwart.

    http://www.egon-w-kreutzer.de/004/tk170110.html

    Respekt, Herr Kreutzer!

  8. Andudu sagt:

    Wieso veröffentlichen deutsche Journalisten eigentlich nicht mehr unter Pseudonym?

    Ist das der Selbstvermarktungszwang?

    Kann man so überhaupt noch kontrovers berichten?

    Früher war das doch mal gute Praxis, einige Zeitungen bezahlten wohl sogar Leute dafür, dass sie bei juristischen Auseinandersetzungen für den eigentlichen Autor in Beuge-/Untersuchungshaft etc. gehen.

  9. Rechenmacher sagt:

    Den Artikel selber finde ich eher lasch, nichts worüber ich mich positiv oder negativ ereifern könnte. Dass er zurückgezogen wurde kann ja auch andere Gründe haben, womöglich will Tichy es sich mit Burda (dem Eigentümer von Xing) nicht verderben (man müßte mal schauen, wo die Druckausgabe von TE produziert wird). Auch das regt mich nicht besonders auf. So ist es halt inzwischen, Wachhunde und Blockwarte überall.

    Aber eins muß man sich wirklich ernsthaft vornehmen: Rechts und Links sind keine Kategorien mehr, um politisches Handeln zu beschreiben, in diesem Schema sollte man nicht mehr denken! Wenn schon Madame Wagenknecht von einem ihrer Leute eine braune Torte ins Gesicht bekommt, weil sie als Rechtsabweichlerin diffamiert werden soll, wenn Gewerkschaften als rechts gelten, wenn selbsternannte radikale Linke fröhlich zu SA-Methoden greifen, dann hat Ernst Jandl einfach recht: es ist ein Illtum.

    • Timothy O'Leary sagt:

      Wer das Bundesmurksel kritisiert ist rechtspopulistisch.
      Wer die Willkommenskultur kritisiert ist rassistisch.
      Wer die Megabanken kritisiert ist antisemitistisch.

      Zwischen dem Sommermärchen Deutschland 2006 und Deutschland 2016 liegen 10 Jahre Bundesmurkselei! Für alle sichtbar und fühlbar im öffentlichen Raum.

    • Heli sagt:

      Mit dem 2.Abschnitt hast Du beschrieben, was fast alle hier unterschreiben würden und schon lange vertreten.

      • Timothy O'Leary sagt:

        Sorry – der erste ist wohl zweideutig! Damit wollte ich die gegenwärtige Strategie der Einheitsfront aus Regime und Medien darlegen. Das sind die Narrative, jeden Diskurs im Keim zu ersticken mit den Folgen des dumpfen Gefühls das mittlerweile viele in D beschleicht.

  10. Susanne sagt:

    Kurz zum „Gutmenschen“ Beitrag: Nach der deutsch- deutschen Grenzöffnung ging ich noch zur Schule und habe mit ansehen müssen wie sich mein einstiger Freundeskreis aus der Hoffnungslosigkeit, der Haltlosigkeit heraus radikalisierte und zum rechten Ufer wechselte. Rechtsradikale mit Glatze und Springerstiefeln und ekelhafter Brüllmusik.
    Die Afrikaner durch Thüringen jagten.
    Ich habe gegen diese Bande damal protestiert und war auf der „linken“ Seite mit Palästinensertuch und dem Wissen das Richtige zu tun.
    Heute kann ich die linke Ideologie nicht mehr ertragen. Es führt auch bei mir zu einer kognitiven Dissonanz. Ich weiß, ich bin auf der richtigen Seite, wenn ich die Politik für falsch erachte. Meine veganen Freundinnen mit dem Biosiegel auf den Lebensmitteln distanzieren sich von mir. Sie unterstellen mir rechtsradikalität.
    Dabei ist es so wie im Artikel beschrieben, ich wollte mit einer Sozpäd. Freundin, die in der Flüchtlingsbeschäftigungsbehörde arbeitet, ob es richtig ist mit 5 jungen Syrern ins Schwimmbad zu gehen!? Jetzt sind es nur noch 2 die sie betreut, 3 sind verschwunden. Sie meidet mich trotzdem.
    Das harte Leugnen der Realität kann nur krankhaft sein.
    Ich verstehe Herrn Tichy, das sich erstmal zurückzieht. Den Artikel hätte er stehen lassen können, die Kommentatoren geben doch den nötigen Rückenwind, das Richtige zu tun.

    • Vollhorst sagt:

      Moin,

      in der DDR war das Leben der nationalen Minderheit der Sorben per Verfassung eindeutig geregelt. Das GG der BRD hingegen regelt diesbezüglich gar nichts.

      Die Sorben in der DDR hatten per Verfassung das Recht auf Wahrnehmung ihrer nationalen Interessen wie Sprache und Kultur. Das GG der BRD hingegen regelt für die nationale Minderheit der Dänen gar nichts bezüglich Sprache und Kultur.

      Stattdessen maßen sich sämtliche Parteien dieser Scheindemokratie an, Fragen der Integration zum Wahlkampfthema machen zu dürfen. Das muss man sich mal vorstellen: Hier geborene Kinder werden plötzlich in ein Land abgeschoben dass sie gar nicht kennen — Nur weil das irgend eine Kloakition so beschlossen hat. Und vier Jahre später dürfen sie zurückkommen oder was!?

      Im Übrigen hat auch Hitler sein Volk unterdrückt — Und zwar Bestialisch!

      Euer Horst

  11. Grundsätzlich finde ich das Psychopathologisieren nicht so gut, denn es lenkt ab – davon, dass es Kräfte gibt, die Menschen lenken und instrumentalisieren; dass dies geht und wie es geht, ist ein Teil der Erklärung des Zustandes und der Verwendung der Grünen: https://alexandrabader.wordpress.com/2016/08/22/warum-die-gruenen-nicht-mehr-gruen-sind/

    Aber weil ich etwas (begründet) anders sehe, bedeutet das nicht, dass ich nicht dafür bin, auch andere Zugänge zuzulassen und verteidige daher den Autor, aber auch Roland Tichy. Ich glaube auch, dass in einer Filterblase immer rigider kulturelle Hegemonie hergestellt wird. Denn wenn man nicht sagen kann, dass man mit „arme Schutzsuchende“ gewaltig daneben lag, also nicht auf Fakten und Ereignisse eingehen, nicht reflektieren kann (darf) muss man alles immer wieder sagen bzw. immer rigider werden. Wenn man sich zB nicht um Gewalt gegen Frauen kümmern will, fordert man halt Unisex-Toiletten (eine FB Freundin in Tirol nennt sie „Vorhut der Gratispuffs für #nafris“) usw. Umso mehr muss dann anecken, was andere sagen und denken. Und umso heftiger werden dann die Reaktionen der „linken“ Nasis.

    Das ist mit erbärmlich simpler Denke derer verbunden, die sich für so super gebildet, wach, intellektuell vorkommen, weil sie in ihrer Blase ständig gefragt sind (weil sie NICHT denken): https://alexandrabader.wordpress.com/2016/08/22/warum-die-gruenen-nicht-mehr-gruen-sind/

  12. osthollandia sagt:

    Wo wir gerade beim Kampf gegen RECHTS sind, bei den Grüneninnen finden wir die wahren Demokratinnen. Da sucht frau gerade die Spitzenkandidatinnen, aber zu wahrhaft demokratischen Konditionen.

    „Dein Stimmzettel ist ungültig, wenn du eine Person zweimal oder zwei männliche Bewerber wählst“

    Zur Wahl stehen: Katrin Göring, Robert Habek, Anton Hofreiter, Cem Özdemir

    Fotos und Artikel dazu gibts hier: https://www.welt.de/politik/deutschland/article161002767/Wie-die-Gruenen-die-Wahl-von-Goering-Eckardt-regeln.html

    Und wer sich jetzt noch wundert, das man Leute wie Tichy fertig macht, weil Tichy nicht mitmachen will in Gaga-Gender-Land, der möge sich bitte *********** (von mir selber zensiert)

    • Oliver sagt:

      …ich habe ein passendes Wort für die Sternchen gefunden.
      Kann daher verstehen, daß da Sternchen sind.. 😉

    • Ich schrieb bei den österr. Grünen – als ich noch dabei war – mal DIE FRAUEN VON STEPFORD auf den Stimmzettel, als wir eine vollkommen instrumentalisierte Frau als einzige Kandidatin zur formalen Parteichefin wählen sollten. Dabei tat sie mir dann leid, weil sie den Umgang mit ihr nicht verkraftete; als Pointe am Rande wurden dann zwei mitfühlende Mitarbeiter der Wiener Grünen rausintrigiert, weil sie der Frau Bodenhaftung geben wollten, mit ihr spazierengingen, statt sie voll denen zu überlassen, die sie betreuten… diese Grünen fanden, ich sei ein „enfant terrible“ gewesen bzw. habe als solches gegolten, dabei war wusste ich viel und wehrte mich gegen das, was wirklich mit der Partei abgezogen wurde.

  13. Andudu sagt:

    Ich finde den Rückzieher nicht gut, zumal er nichts an den unerfreulichen Fakten (Kündigung usw.) ändert. Ohne Rückgrat wird das problematisch. Zu Tichy selbst habe ich eher ambivalente Gefühle, zum einen teilt er meine ökonomischen Ansichten eher nicht, zum anderen deswegen:
    http://www.danisch.de/blog/2016/12/13/tichy-tichy/

    Trotzdem schätze ich seinen Blog sehr und lese regelmäßig dort. Eine wichtige Stimme, wenn auch nicht ganz auf meiner Wellenlänge.

    Dem Artikel von Jürgen Fritz stimme ich nur teilweise zu. Klar bringt es nichts, sich im Überzeugungsversuch zu verbrauchen, aber das tut vermutlich ohnehin niemand freiwillig. Jemanden von vornherein für krank zu erklären, macht keinen Sinn und ist das spiegelbildliche Verhalten der „Linken“ gegenüber den „Rechten“. Jeder Mensch hat seine Chance verdient und nicht jeder kann selbstständig genug denken, manche muss man schon mit der Nase in die Widersprüche und Konsequenzen tunken, damit sie es schnallen.

    Daher bin ich nicht ganz sicher, ob Jürgen Fritz den Artikel nicht in Wirklichkeit ironisch gemeint hat. Folgen sollte man ihm keinesfalls, ob jemand krankhaft an seiner Ideologie klammert, kann man letztendlich eben nur mit Argumentation herausfinden…

    • Welchen Maßstab legen wir an die an, die kritisch sein wollen? Ich verstehe Danisch sehr gut, denn manche sind in Wahrheit sehr konventionell und steigen schnell aus. Aber dennoch wird es auch die geben, und da wird Tichy offenbar dazugehörigen. Mich stört bei Tichy die Perspektive, die alles aus einer Darstellung der Linken heraus erklärt, die Hintergründe nicht berücksichtigt; ich weiss nicht, ob dort je über US Think Tanks, Soros oder Regime Changes und Kriege geschrieben wurde; es geht ab da los, wo sich „Schutzsuchende“ an der Grenze einfinden…

      • Andudu sagt:

        „ich weiss nicht, ob dort je über US Think Tanks, Soros oder Regime Changes und Kriege geschrieben wurde; es geht ab da los, wo sich „Schutzsuchende“ an der Grenze einfinden“

        Ja, ich halte das für eine zutreffende Beobachtung, wobei aber die Einbindung externer Artikelschreiber mittlerweile schon auch ein breiteres Spektrum bedient.

        Es gibt im kritischen oder „neurechten“ Spektrum einige, die doppelte Ziele verfolgen. Bei Tichy und Michael Klein (sciencefiles) scheint es Freihandel und Neoliberalismus zu betreffen, insbesondere sciencefiles enttäuscht mich da immer sehr, weil die sonst geforderte Gründlichkeit und Logik bei diesen Artikeln i.d.R. nicht angewandt wird, was einem Hobby-Ökonomen, wie mir, bitter aufstößt.

        PI und „Achse des Guten“ halte ich für Hasbara-Aktionen (der gemeinsame Feind eint uns – Prinzip, insbesondere Broders Aufstieg in den deutschen Medien und seine Finanzierung ist mir suspekt). Das fällt auch bei einigen anderen auf, dass man versucht das „neurechte“ Spektrum schön wirtschaftsliberal, strikt prozionistisch und proamerikanisch auszurichten. Es gibt auch einige Seiten, die proiranisch oder prorussisch sind (z.B. Schall-und-Rauch und vineyardsaker). Kurz: Einflußnahme von außen ist nicht unwahrscheinlich, ebenso gibt es blinde Flecken, Manipulationsversuche und jede Menge Sekundärinteressen.

        Ich hoffe die haben damit keinen Erfolg, da sind mir die Leute von sezession.de lieber. Wobei die schon wieder so intellektuell-philosophisch sind und mir die Demokratiebetonung ein bisschen fehlt. Erfahrungsgemäß elfenbeinturmt sowas schnell und neigt zum Verlust der Bodenhaftung.

        • Es ist eh klar, dass man mit niemandem zu 100% einverstanden sein wird; ich hab‘ dort Bedenken, wo man dazu verleitet wird, sich von entscheidenden Fragen ablenken zu lassen. Das ist dann wie wenn die Zerstörung von Teilen Aleppos vom heiteren Himmel fallen würde oder ganz zufällig Leute an der deutschen oder österr. Grenze stehen und sagen, sie sind Flüchtlinge…

      • Heli sagt:

        “ ich weiss nicht, ob dort je über US Think Tanks, Soros oder Regime Changes und Kriege geschrieben wurde; “

        aber genau das bietet doch Dein Blog, Alexandra!

        Deshalb lese ich ja bei Dir. Hätte Tichy diese Themen auch, würde ich mir möglicherweise Deinen Blog aus Zeitgründen gar nicht leisten. Du lieferst soviel gut recherchiertes Material, dass man ziemlich viel Zeit mitbringen muss, um die ganze Arbeit zu würdigen. Und genau das tu ich.

        Ich lese auf so vielen Blogs, dass ich gar nichts gegen Schwerpunkte habe, die die einzelnen Blogs setzen. Nur Gutmenschen-Blogs muss ich meistens weiträumig umfahren, weil ich es gar nicht fassen kann, dass man Rassisten, Sexisten, Kriminelle, Terroristen, total Unbekannte bedingungslos willkommen heisst, wenn sie nur fremd genug sind, während man in der eigenen Bevölkerung jeden Andersdenkenden absolut bekämpft und am liebsten völlig entrechtet. Vater Staat soll gutmenschlich grenzenlos Kuckuckskinder aufnehmen, und unter Umständen die eigene Brut aus dem Nest werfen.

        Hier gibt es Ganser-,Jebsen-, Wimmer-,Tichy-,Broder-, Bader-,Fefe-,Berger – , Young German -, Altermann – Leser, um nur einen Bruchteil zu nennen und aus allem zusammen mischt man sich eine Meinung, die vielleicht ein bißchen was mit Wahrheit zu tun hat, oder dem, was man dafür halten möchte. Und dann darf man es doch offen zugeben: Bei manchen Blogs fühlt man sich praktisch zuhause, bei manchen auf Besuch, bei manchen geht einem das Messer in der Tasche auf. Wenn nur die Vielfalt erhalten bleibt, ist schon was gewonnen.

        • Ja, da hast du schon recht – und danke fürs Lesen 🙂 – aber irgendwann kommt man beim Recherchieren und Nachdenken an den Punkt, wo man über den eigenen Schatten springen muss, was bisherige Überzeugungen betrifft.

          Da bleibt oft nichts mehr übrig, da jede Annahme überprüft werden muss und sich vieles als die Übernahme von Positionen herausstellt, die man entweder auf Basis früherer Fakten eingenommen hat oder wo man sich auf andere verlassen hat. Ich war deswegen immer für Flüchtlinge, hab‘ aber 2015 erkannt, dass es da nicht mehr darum geht.

          Dann kommt eins zum anderen, wenn ich mir ansehe, wer diese Erkenntnis nicht treffen kann, sondern mitrennt, und so wird alles durcheinandergebracht. Ich habe bei denen, die sich auf eine Ideologie stützen, oft das Problem, dass sie sich Wirklichkeit dann entsprechend zurechtzimmern und da eben einige Zusammenhänge auslassen. Das heisst aber nicht, dass ich nicht auch gerne andere lese und zitiere, nur beim Internationalen und der Rolle verdeckter Einflussnahme gehen die meist nicht mit oder geben Desinformationen wieder (zu 9/11 zB) ohne dies zu realisieren.

        • gedoods sagt:

          hallo heli,
          du hast es auf den punkt gebracht:
          die vielfalt ist es, die wir brauchen.
          viele blogs, die wir regelmässig besuchen können und – ganz wichtig – die vielen kommentatoren. jeder hat eine andere sicht der dinge, andere informationen, andere quellen. es ist schier unglaublich was ich durch das lesen an kommentaren an wissen bekommen habe. eine andere sicht der dinge. aber auch respekt vor meinungen die mir nicht so ganz in den kram passen. aber egal – mehrere abweichende meinungen können auch ein neues betrachtungsbild ergeben. die vielfalt nutzen und sich vor unliebsamen meinungen nicht verschliessen.
          die, die anderes weltbild haben, sind auch irgendwann, irgendwie oder durch irgendwen dazu gekommen. sie sind so nicht zur welt gekommen. es ist die umgebung, familie, freunde, bekannte, blogger und kommentatoren, die eine meinung bilden und beeinflussen. auch wenn sie uns nicht immer passen, man muss sie respektieren. gut, es gibt einige vollpfosten mit denen kann man nicht reden. aber mit den allermeisten schon.
          deshalb wäre es dringend geboten zu geben und zu verlangen: respekt, kompromissbereitschaft, toleranz.
          ich glaube aber, dass uns genau das seit vielen jahren von den medien und von der politik abtrainiert wird. dafür werden wir gefüttert mit: hate speech, bashing, shit storm, double standards, political correctness und natürlich gender. alles englische, amerikanische bezeichnungnen. muss einen grund haben.
          damit wir uns austauschen, verständigen oder auch gegenseitig überzeugen können nutzen wir die blogs.
          und genau das will man nun verhindern – weil, sind ja alles fakes. wir sollen nicht kommunizieren. wir sollen die lügen kaufen, die angeboten werden.
          auch deshalb darf alter mann nicht aufhören.
          hh.

  14. Chaukeedaar sagt:

    Fefes Blog kann ich eh empfehlen, der bringt tolle Einsichten hinter den ganzen digitalen Faschismus!

  15. GM sagt:

    Gerade habe ich ein Diskussionswochenende mit einem besonders pathologischen Gutmenschen absolviert. Für diesen einen Fall trifft die Beschreibung von Jürgen Fritz ohne jede Einschränkung zu. Was mein „Gutmensch“ unbedingt durchsetzten will ist die absolute Unterwerfung. Ausweglos. Jedes auch nur zart und zurückhaltend formulierte Argument (.. uneingeschränkte Zuwanderung vielleicht überdenken.. ….nicht absolut alle Pegidademonstranten sind dumpfe Rechtsradikale oder Rassisten….usw) wurde mit wütenden Vorwürfen und den absurdesten Begründungen erledigt. Ein „Gespräch“ ist so nicht möglich und gewünscht. Vielmehr wird auf jeden von der eigenen „Überzeugung“ abweichenden Gedanken mit einer Projektion geantwortet. Pathologisch. Ich bin jetzt als rechtsradikaler Rassist und Faschist entlarft. Zum Abschluss einer langen Freundschaft habe ich meinem „Gutmenschen“ das von mir hochgeschätzte Buch von Götz Aly “ Im Tunnel“ auf die Reise mitgegeben.

    • Pawlows Hunde sind das Vorbild, die Leute sind konditioniert… ich hab mit einem Bekannten mal regelmässig die Sprecher/innen von den „NGOs“ angerufen, die uns den Flüchtlingswahn verkaufen. Wir haben gemerkt, dass die Leute psychische Sperren haben, wie wenn man sie ihnen einprogrammiert hätte, also zB wenn du Obergrenze sagst. Sie haben Panik davor, mal wirklich in die GFK zu schauen oder sich anzuhören, wie das Staatsrecht Staaten definiert – alles, was sachlich und rational ist, ist verboten. Ein passendes Bild sind auch die ersten Selbsthilfegruppen, die für Vietnam-Veteranen entstanden, da ging es um Traumabewältigung; das geht nur, wenn es Stopp heisst, sobald etwas Traumatisches angesprochen wird, daher kommt die Triggerwarnung. Wenn du Obergrenze sagst oder Obdachlose, Arme, unsere Sicherheit, unser Land ist das eine Triggerwarnung und sie geraten in Panik, gehen weg, legen auf, blockieren dich auf Facebook.,…

  16. Roland K. sagt:

    Jetzt werden schon derart harmlose Menschen wie Tichy gezwungen, sich zurück zu ziehen und zu kneifen!
    Die „PC“ feiert…………und ist offensichtlich so doof, daß sie nicht mal im Ansatz versteht, wie sie dadurch wirkliche Radikale erst so richtig entstehen lässt bzw. so richtig in Rage versetzt!

    Diesen Idioten steht in extrem unangenehmes Erwachen bevor! Die tun wirklich ALLES, um einen richtigen – ich nenns der einfacheren Erklärung halber so- Führer hervor zu rufen.
    Sie werden ihn kriegen……

  17. osthollandia sagt:

    Ich hab auf jeden Fall ein Problem mit dem Rückzieher vom Fefe:

    —-
    [l] Noch ein Einsender:

    zu der neuen Sau die gejagt wird (Mob gegen Tichy) wollte ich nur mal anmerken, dass es keine Linke ist und daher solltest du als aufgeklärter blogger da nicht andauernd die Begriffe missverwenden. Von dem aktuellen bildungsgrad in der Bevölkerung bin ich sowieso unterwältigt. Man kann etwas zweifelsfrei als „Links“ beschimpfen wenn es sich vorallem um die selbstbefreiung der Massen und Arbeiter dreht. Antifaschismus (keine Ahnung ob der Tichy ein Faschist ist), ist kein Alleinstellungsmerkmal der Linken. Also sind solche Aktionen eher liberale oder Grüne (das selbe in Grün). Wenn man gegen Xing wettert, weil es die Ausbeutung der Facharbeiter unterstützt dann ist es ein linker protest. Ich hoffe du verstehst worauf ich hinaus will. Menschen wie Hillary und diese Politik ist nicht klar links, sondern erstmal liberal. So ist es auch mit den Safe Space „snowflakes“.

    Marx und andere würden sich im Grabe umdrehen wenn die noch erleben würden was heute alles als links geschimpft wird (ich kann mich da auch Stundenlang drüber aufregen).

    Der Einsender hat völlig Recht.

    Ich habe keinen Grund für meine Annahme, dass es Linke waren, die diesen Mistgabelmob betreiben. Das war ein Beißreflex, der mir jetzt peinlich ist. Entschuldigung!
    —–
    Hier der original Link: https://blog.fefe.de/?ts=a68d30f7

    Er ist an der Stelle volles Brett zurück gerudert, was ich extrem schade finde.

    Nur wir haben ein allgemeines Problem mit Zensur. Ob das jetzt so heißt oder nicht, ist völlig egal. Es findet Zensur statt. Und statt kauft nicht beim Juden ist es jetzt kauft nicht beim Pseudo-Nazi. Selbst uns Hitlert man ja, wo es nur geht, dabei ist das hier Kernland der SPD unter Willy Brandt.

    • Andudu sagt:

      Ja, fand ich auch albern. Fefe lese ich nur noch selten. Er lebt mittlerweile in einer selbst geschaffenen Filterblase (html-Mails will er nicht mehr, was alle Otto-Normalos ausschliesst, Kopp lehnt er pauschal ab etc.). Er kannte z.B. den Begriff „Nafri“ nicht, obwohl der seit mind. einem Jahr schon herumgeistert.

      Überhaupt schaltet er seinen Verstand beim Thema „Flüchtlinge“ offenbar komplett aus, kein Gedanken an Konsequenzen, Kosten, Zusammensetzung und Absicht hinter den Asylantenströmen etc. beharrliche Interpretation der Welt aus seiner Wohlstands-Informatiker-Gutmenschen-Sicht. Das ist gelegentlich ähnlich schwer zu ertragen wie nachdenkseiten. Da lese ich Danisch lieber, der ist offener.

      Immerhin ist fefe bei der Behandlung politischer Gegner einigermaßen fair, einen Großteil der Schweinereien (angezündete Autos etc.) erreicht ihn aber vermutlich niemals, was seine heftige Reaktion erklärt. Wer seit 2015 in der Opposition ist, wundert sich doch längst über gar nichts mehr, was die grün-links-Faschisten so produzieren.

      • Oliver sagt:

        …naja, Danisch hat seine Leserschaft immer wieder aufs übelste beschimpft. Schon leichtes Ausdifferenzieren von Argumenten, und er hat einem Dummheit und anderen Müll untestellt.

        Dann lieber einen Fefe, der zwar beim Flüchtlingsthema völlig verfehlte Argumente bringt, aber wenigstens drum bemüht ist, die Dinge auch aus mehreren Perspektiven zu sehen.
        Man muss ja nicht alles gut finden, was Fefe ablässt, aber oft ist es ganz brauchbar. Und bei ihm habe ich noch Resthoffnung, daß er sich aus seiner „Gutmenschendenke“ noch befreit.

        Beim AltenMann fühle ich mich derzeit am wohlsten…

        • Andudu sagt:

          Ja, stimme ich schon zu, mit Danisch ist auch nicht immer gut Kirschen essen. Dafür erspart er einem normalerweise diese albernen und arroganten Medienkompetenzübungen.

          Ach diese Informatiker sind halt eigen, bin ja selbst einer, immerhin sind die keine Schneeflocken, eher kantige Kieselsteine 😉

      • Oliver sagt:

        …zu Fefes Filterbubble… ja, er schimpft über Filterbubbles, hat sich aber seine eigene gebaut.
        HTML-Mails wegfiltern kann ich sogar noch nachvollziehen.
        Er hat aber noch wesentlich mehr Kriterien.
        Und diese sind nicht irgendwo nachlesbar, daher kann man nicht mal bei Interesse und techn. Kenntnissen dadran was ändern.
        Und Fehlermeldungen, die man bekommt, sind noch nicht mal aussagekräftig, kommt nur sowas wie „na, das war dann ja wohl auch nichts“… detaillerter dürfte es doch schon mal sein.

        Das ist schon eine ziemlich elitäre und arrogante Haltung…
        … und eben nicht transparent, wenn nicht klar ist, was die Kriterien sind, mit denen geblockt wird.

        • osthollandia sagt:

          Eine ist spoofing, da fallen alle Yahoo/gmx/web.de Adressen weg, weil die halt kein Beschwerdemanagement haben.

          • Filer sagt:

            Was für ein komischer Satz, osthollandia- was heißt „eine ist spoofing“? Lerne gern dazu.

          • Andudu sagt:

            Verstehe ich auch nicht. Spoofing ist doch das Vortäuschen einer Identität oder sowas. Meinst du, dass der die wegfiltert, weil man da verschiedene Mail-Adressen haben kann? fefe, unser „Datensparsamkeitsapostel“ ein Klarnamenfetischist?

            Zutrauen würde ich es ihm, er geht gerade recht aktiv den Weg des „ehemaligen Nachrichtenmagazins“, was halt so passiert, wenn man in einer Filterblase lebt und nur noch die eine Seite korrigierend einwirken kann.

            Er hat seinen „Fehler“ aus dem obigen Zitat die letzten Tage mehr als wett gemacht.

  18. b'ina sagt:

    Natürlich ist es Fritzens gutes Recht seine Meinung zu formulieren. Ich fand den Artikel nicht hetzerisch, sondern argumentativ begründet.
    In Psychologie kenne ich mich nicht aus, sehe aber durchaus pathologische Züge in der persistierenden Realitätsverleugnung und dem reflexhaften „mach es/ihn/sie/*x tot“ -Rufen, wenn eine feindliche Meinung am Horizont zu sehen ist. Dass solche Aktionen die selbstbescheinigte Weltoffenheit, Vielfalt, Toleranz ad absurdum führen, wird nicht zur Kenntnis genommen. Getroffene Gute beissen.
    Im Umgang mit solchen Zeitgenossen fällt mir, neben dem Streben nach eigenem Wohlgefühl, besonders eine fast exhibitionistische Selbstverliebtheit auf. Sie wollen nicht in ihren Kreisen gestört werden, sondern weiterhin auf der selbstgewählten, einzig wahren Welle reiten.
    „Streitkultur“ geht anders. Es hat bei vielen schlicht keinen Sinn gross zu diskutieren. Wenn mir jemand mit dem Dauerrenner „für mich ist jeder Ausländer eine Bereicherung“ kommt, dann ist meine patzige Antwort: „Für mich nicht. Herkunft, Pass, Hautfarbe etc. sind für mich keine Kriterien.“ Ähnlich beim Thema Willkommenskultur, dann reicht es zu fragen „Schliesst du deine Haustür ab?“. Immerhin scheint dann bei dem einen oder anderen ein Denkprozess einzusetzen und dann geht Diskussion auf einmal. Ich fürchte, viele denken nicht mehr viel nach, sondern konsummieren einfach was ihnen vorgesetzt wird.

    Dasss Tichy den Beitrag zurückgezogen hat, finde ich schade aber verständlich.

    • osthollandia sagt:

      Tichy hat ja nicht nur den Beitrag zurück gezogen, er hat auch den Klartext bei XING abgegeben.

      Das ist ja ein mehrfacher wirtschaftlicher Schaden, die Premium-Kunden die durch diese miese Twitter Kampagner ausgetreten sind – die fehlen jetzt beim XING. Für Tichy der Verlust von den Tantiemen aus der Kolumne. Und die Premienkunden, die das Premien-Programm kündigen werden, weil man Tichy nicht gehalten hat, so wie ich.

      Mich erinnert das an den Bäcker Meuser in Dormagen, dem man gleich eine Filiale weggedisst hat, an Pirinci, dessen Bücher man kaum noch kaufen kann und an die alten Geschichten aus meiner Kindheit. Wo die Nazis unseren Dorf-Friseur so übel zusammen geschlagen haben, weil der seinem Kumpel, dem Papier Händler Boden, die Haare geschnitten hat.

  19. Timothy O'Leary sagt:

    Meine Hochachtung für fefe’s aufgeklärte Worte – sehr sehr mutig von ihm.

    Tichy ist auch nicht mein Fall (Pünktchenpartei, neoliberal, Freimarktideologie, TTIP etc.), aber einige Autoren dort sind lesenswert.

    Bundesmurksel steht für Einfalt – auch die Einfalt in der Meinung.

  20. eugen sagt:

    Den Shitstorm über den zu gegebener maßen polemischen Artikel, der nicht sein Niveau ist, hätte er aushalten müssen. Was hinter den Kulissen bei Xing lief wissen wir nicht, aber freiwillig wegen eines sagen wir mal 2. klassigen Artikels von sich aus hinschmeißen halte ich für einen Fehler. Entschuldigen ja vielleicht aber hinschmeißen nee.
    Das ist doch das was sie wollen.

    Das aber wir er schreibt, Morddrohungen gegen Ihn vorliegen, ist ein schlimmes Alarmzeichen und eine große Gefahr für die Pressefreiheit. Es wird versucht mit den miesesten Methoden kritische Journalisten zum Schweigen zu bringen, in dem man Sie bedroht und versucht ihnen den wirtschaftlichen Boden unter den Füssen wegzuziehen, das erinnert an Diktaturen.

    Henryk Broder berichtete vor kurzen auf der Seite achgut von Denunziationen gegen seinen Blog.

    http://www.achgut.com/artikel/der_schmutzige_erfolg_der_denunzianten

    Vor wenigen Jahren noch hätte ich solche Methoden in Deutschland für nicht möglich gehalten. Aber wie sagte die alternativlose Kanzlerin: Es gibt kein Recht auf Demokratie, Deutschland wird sich verändern, gewöhnt Euch dran.

    • Vollhorst sagt:

      Ich erinnere mich an Heinrich Böll, der — angesichts einer Stasi-Garde auf dem Erfurter HBf gesagt hat:

      Ne Leute, so hab ich mir das nicht vorgestellt. Ich komme mit friedlichen Absichten!

      Sprachs, steig wieder ein und fuhr zurück in die BRD. So muss ein Rückzug aussehen 😉

      Danke Heinrich.

    • Andudu sagt:

      „aber freiwillig wegen eines sagen wir mal 2. klassigen Artikels von sich aus hinschmeißen halte ich für einen Fehler. Entschuldigen ja vielleicht aber hinschmeißen nee.“

      Hinschmeißen ist nur ein anderer Ausdruck für „gegangen worden“. Die hätten schon einen Grund gefunden, so einen Unruhefaktor loszuwerden. Ein Shitstorm kostet die richtiges echtes Geld.

      Ich bewundere ja nach wie vor Leute, die im Internet unter Klarnamen agieren und dabei auch noch vom Mainstream abweichen. Ja, ich bewundere das und es ist wichtig, dass solche Absetzbewegungen auch Gesichter haben.

      Gleichzeitig finde ich es ein bisschen naiv oder besser „leichtsinnig“. Mit welchen Unrechtsmitteln der „wehrhafte Staat“ seine vermeintlichen Gegner plattmacht, war noch nie ein großes Geheimnis. Und das Instrumentarium ist nicht kleiner geworden, seit sich das politische Establishment direkt angegriffen fühlt: von ständiger Kündigung der Konten (Michael Mannheimer), über sozialen Ausschluß (von sozialen Netzwerken nicht zu reden), Jugendschutzvorwänden und hohen Rechnungen wie bei Akif:
      http://der-kleine-akif.de/2016/07/25/das-kartell-der-mundtotmacher/
      bis zu Farbbeutel-auf-Haus, Auto-anzünden, verleumderischen Wikieinträgen, Morddrohungen und allerlei ähnlichem Mobbing, ist alles mit dabei. Und die Privatwirtschaft spielt immer schön mit und entledigt sich aller unliebsamen störenden Meinungen schnell (von daher lernt der neoliberale Tichy vielleicht was aus der Sache).

      „Das aber wir er schreibt, Morddrohungen gegen Ihn vorliegen, ist ein schlimmes Alarmzeichen und eine große Gefahr für die Pressefreiheit. “

      Ach was, das ist normal. Sowas ist schnell hingeschrieben und dient lediglich der Einschüchterung. Bekommen exponierte Personen vermutlich regelmäßig. Je größer der Bekanntheitsgrad, desto mehr Irre kennen einen auch und bauen ihre Psychose drumherum.

      • Eugen sagt:

        Dennoch ist es ein Unterschied ob man entlassen wird oder freiwillig geht. Gegen eine Entlassung für die es eine Begründung bedarf, kann man gegebenenfalls klagen. Alles andere ist für mich hinschmeißen, bzw. aufgeben. Einen wirklichen Fehler der eine Entlassung begründet kann ich auch nicht erkennen. Er macht doch deutlich das Artikel von Fremdautoren nicht unbedingt seine Meinung wieder spiegeln. Der Artikel von Jürgen Fritz muss von der Meinungsfreiheit gedeckt sein.
        Mit unter werden von Unternehmen „einvernehmliche “ Abgänge mit Abfindungen erkauft.

        • Andudu sagt:

          „Einen wirklichen Fehler der eine Entlassung begründet kann ich auch nicht erkennen.“

          Rufschädigung durch „extremistische“ Meinungsäußerung:
          „Ein sol­cher Be­zug zum Ar­beits­verhält­nis kann al­lerdings da­durch her­ge­stellt wer­den, dass der Ar­beit­neh­mer re­präsen­ta­ti­ve Auf­ga­ben wahr­nimmt oder als Vor­ge­setz­ter Führungs­ver­ant­wor­tung hat oder
          im Be­reich der Mei­nungs­bil­dung tätig ist, z.B. als Jour­na­list oder Ge­werk­schafts­se­kretär, oder für die Er­zie­hung von Kin­dern und Ju­gend­li­chen ver­ant­wort­lich ist, z.B. als Leh­rer oder Hor­ter­zie­her.“
          https://www.hensche.de/Kuendigung_wegen_Facebook-Kommentar_Bergmann_nach_32_Jahren_wegen_rechtsradikaler_Hetze_fristlos_gekuendigt_Arbeitsgericht_Herne_5Ca2806-15.html

          Müsste im Zweifel ein Arbeitsgericht klären.

          Wir wissen auch nicht genau, welcher Art der Vertrag zu Xing war. Du musst auch bedenken, dass sich Gerichtsprozesse negativ auf die weitere Vita auswirken, normalerweise kommt da am Ende nicht viel mehr als eine Abfindung raus, weil Arbeitsverhältnis zerrüttet. Aber angestellt wird so ein Streithahn nicht so schnell wieder.

          Ein Rückzug ist hingegen ein Weg, für beide Seiten das Gesicht zu wahren.

    • Oliver sagt:

      Broder ist aber auch schnell dabei, jeden, der bei drei nicht auf dem Baum ist, als Antisemiten zu beschimpfen…

      • Blogwart sagt:

        deshalb ist meine Meinung über ihn zwiespältig. Aber wenn er was auf den Punkt bringt, dann ist das handwerklich gut gelungen.

  21. aristo sagt:

    Dazu hinterlasse ich nur einen Link.

    „Konstantin Wecker: Liebe Freunde, Leonhard Cohen ist tot, und Donald Trump ist Präsident der USA. Umgekehrt wäre es mir lieber gewesen.“

    https://philosophia-perennis.com/2016/11/14/konstantin-wecker-trump/

    • Heli sagt:

      Ja,ja, der Gute, Grundgütige mit seiner „unerbittlichen Mitmenschlichkeit“.
      Gilt nur nicht für alle, also nicht für Schutzsuchende vor Schutzsuchenden, denn das wäre wiederum Diskriminierung gegenüber den Schutzsuchenden.

      Schließlich wollten die 2000 grundgütigen , aber etwas aggressiv Wirkenden an Sylvester auch nur spielen.

    • Vollhorst sagt:

      Sich den Tod anderer Leute zu wünschen ist ja total daneben.

      • haben einige getan, auch TV_moderatoren…

        • osthollandia sagt:

          Und wenn man sie im Glotzophon noch so heilig spricht und ihnen huldigt – es ist nur der Schein, der sie heiligt.
          Das ist aber nicht unser Niveau, wir gönnen jedem anderen sein Leben. Wir sind hier keine Gutmenschen, wir sind nur Menschen und tun alles, um wenigstens keine schlechten zu sein.

          • Vollhorst sagt:

            Danke!

            Ich finds schön, dass ich hier mit normalen Menschen kommunizieren kann.

            Im Übrigen hat kein Anderer der es besser könnte genau dieses Thema verarbeitet in:

            „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“

            Danke Heinrich Böll.

  22. Heli sagt:

    Die Frage ist berechtigt, aber keinesfalls psychopathologisch.

    Den Artikel von Jürgen Fritz habe ich sofort nach Erscheinen gelesen. Ich konnte ihm ohne Einschränkung zustimmen. Bei Tichy habe ich erst hinterher von dem Wirbel erfahren.

    Nun kann ich auch dem Tichy keinen Vorwurf machen. Wer zum 2. Mal solchen Dreckskampagnen ausgesetzt ist, die ja heute durchaus existenzbedrohend sind,kann sich zurecht wirklich bedroht fühlen, zumal die linken selbstgerechten Sesselfurzer offensichtlich Allmachtsfantasien haben. Links hat sich schon längst als das entlarvt, was sie vorgeben zu bekämpfen. Es sind zu einem guten Teil Charakternazis, die diesem Land den Garaus machen.

    Fefe hat noch als update, Kritik an seinem Standpunkt verlinkt:https://www.metronaut.de/2017/01/wir-muessen-uns-jetzt-bekennen-verbuenden-und-fuer-die-demokratie-kaempfen/

    „Wir müssen zeigen, warum unser Gesellschaftsmodell offener, lebenswerter, inklusiver, schöner, gerechter, freier, sicherer und bunter ist als der auf Blut, Ausgrenzung und Abschottung beruhende völkisch-nationalistische Einheitsbrei.“

    Ahahahamen! Leider, ihr Buntis, wird euer Paradies keines sein, denn ihr könnt nicht genug Kohle abdrücken, wie es die Paradies-Neuzugänge fordern. Die anderen machen Dienst nach Vorschrift oder werden einfach öfters krank. Respekt werden eure geliebten, edlen Barbaren euch gegenderten Überalloffenen erst recht nicht zollen. Ihr seid Nutztiere für den Übergang, leider nicht zur Zucht geeignet.

    Wer immer noch nicht begriffen hat, dass dieser „linke“ Kampf gegen kritische Argumente von den Soros- Foundations wunderbar ausgetüftelt ist und sich nur , Vollidioten begeistert vor diesen Karren spannen lassen, dem ist nicht zu helfen.

    Links will ins bunte Mittelalter, aber mit Smartphone!

    • Vollhorst sagt:

      Jedes Volk, jede Nation auf dieser Welt ist das Ergebnis einer geschichtlichen Entwicklung und nicht etwa das Ergebnis einer Rasse.

      Nur: Der Durchschnittsbundesbürger weiß das leider gar nicht.

    • Heli sagt:

      Kollektive Krankmeldung der Nachtschicht bei der Brüsseler Polizei am 6.1.2017.

      Sag ich’s doch. Die Würde eines Polizisten ist genauso unantastbar wie die eines Schutzsuchenden. Und wenn sie nur durch eine Krankmeldung hergestellt werden kann.

      Rainer Wendt: Krankmeldungen und innere Kündigung der Polizisten – YouTube
      http://www.youtube.com/watch?v=JgJhUqslMlw

  23. Rainer sagt:

    Ich denke der Rückziehr ist besser für Tichy als Herausgeber. Was im Artikel von Fritz allerdings fehlt, ist die überaus sensible Seite des grün-linken Gutmenschen. Denn der grün-linke Gutmensch mag ein Realitätsleugner oder -verdränger sein, was er aber vor allem ist, das ist überaus sensibel und schnell beleidigt! Die Seite in seinem Duden, auf dem das Wort Selbstironie steht, fehlt.

    • Heli sagt:

      Rainer, statt sensibel würde ich eher sagen, very sensual. Der ganze Körper ist ein Sexualorgan und das einzige Bildungsziel scheint zu sein: Ficken,ficken,ficken! Jetzt auch Ficken auf Krankenschein. Ich glaube, dass sogar die Nasenlöcher und Ohrmuscheln penetriert werden können, lustvoll und ganz freiwillig, denn ein nein ist nein. Der Wunsch nach Kinderficken ist ja auch schon in Reichweite gerückt. In ein paar Monaten wird der erste Gleichstellungsantrag gestellt werden. Was die einen dürfen, wollen die anderen auch.

      Zuerst wird die Welt bunt, dann blutrot. Die aufgezwungene, also eigentlich weder wähl- noch abwählbare Kathrin freut sich schon ganz doll darauf. Endlich heim ins (Himmel)reich!

  24. Vollhorst sagt:

    Ein Rücktritt — Gleich welcher Art — ist für meine Begriffe die Flucht vor der eigenen Verantwortung.

    Euer Horst

    • Laubrechen sagt:

      Das kann man so vertreten, wenn es nur um die eigene Person geht. Hier ging es aber um eine Aktiengesellschaft, die sich im Zweifel lieber von jedem Mitarbeiter trennen wird, um keinen wirtschaftlichen Nachteil zu haben. Das finde ich auch nicht gut, aber wird wohl jeder Vorstandsvorsitzende, gerade wenn der Gegenstand des Unternehmens ein Netzwerk ist, also auf einen gewissen Grad der Sympathie der Nutzer angewiesen, so entscheiden.

      Doch auch auf der Ebene der eigenen Person ist es längt schwierig geworden, eine bestimmten Bevölkerungskreisen nicht genehme Meinung zu vertreten. Und das zeigt den ganzen Wahnsinn auf.

      Denn in einer Demokratie hat der Staat dafür zu sorgen, dass solche Meinungen – egal wie unbequem sie sein mögen – vertreten werden können, eben OHNE Nachteile befürchten zu müssen. Egal, ob berufliche oder gar körperliche. Das ist eigentlich auch im Gesetz genau so festgeschrieben.
      Aber genau das findet nicht mehr statt. Im Gegenteil. Bundestagsabgeordnete hetzen öffentlich auf Twitter gegen Mitarbeiter der Sparkasse, die einer demokratischen und verfassungsgemäßen Partei ihre Stimme geben wollen, der Bundesjustizminister ernennt eine Ex-Stasi, um mal endlich die sozialen Netzwerke angemessen zu zensieren, etc. etc.
      Schon diese beiden Beispiele zeigen, dass das System in dem wir leben, als Demokratie beim besten Willen nicht mehr bezeichnet werden kann. Wir sind längst im Faschismus angekommen.

      • Vollhorst sagt:

        „Wir sind längst im Faschismus angekommen.“

        So ist es. Und zwar seit dem Bruch mit dem Postdamer Abkommen, der Installation des Marshallplans als Fortsetzung des Youngplans und einem diktierten Grundgesetz als Durchführungsverordnung des kalten Krieges.

        http://nkfd.rolfrost.de/eu.html

        Weder die EU noch Putin werden den Irrweg der Deutschen Nation beenden. Das müssen die Deutschen selber tun. Und das können sie auch, wenn sie sich nicht von Irren anführen lassen.

        MfG

        • Blogwart sagt:

          Nee, ne! Das war der letzte Werbeblock für diese Seite. Kann (und will) da nichts mit anfangen.

          • Vollhorst sagt:

            Nun, es ist Dein Blog, aber eine Frage hätte ich da schon:

            Hier dürfen wohl nur bestimmte Leute auf andere Seiten verlinken?

            MfG

          • Blogwart sagt:

            In der Regel achte ich auf das Verlinkte, aber nicht immer. Aluhütchen fliegen auch raus und Deutschland GmbH – Zeugs. Nicht gleich so mimosenhaft reagieren!

    • b'ina sagt:

      Der Rücktritt einiger Politikdarsteller wäre mir willkommen. Verantwortung übernehmen sie eh nicht: weder im Amt, noch danach.

  25. Marc Bisop sagt:

    Tja, ich frage mich: Finde ich Tichys Blog mit Rückzieher besser, oder keinen Rückzieher und keinen Tichy mehr. Ich bin für das Erstere…

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