Vive la Trance!!

Endlich, endlich, darauf haben Mainstream, die Blockparteien und alle guten Menschen, die es mit den anderen Menschen, die (noch) nicht hier leben, so gut meinen, lange gewartet. Die Franzosen haben – Gott sei Dank – so gewählt, wie Frau Merkel, Herr Schäuble, Herr Schulz, Herr Gabriel u.v.m. auch gewählt hätten. Orropa! (*) schallt es laut durch das politische Berlin und et hät noch immer jot jejange! meint der Kölsche (dat er jeck is, hat er am Wochenende wieder bewiesen) in seinem Jrundjesetz.

Endlich mal wieder positive Nachrichten. Die Franzmänner kann man allein wählen lassen. Im Gegensatz zu den Bürgern der ehemals russischen Kolonien im Osten Europas, die einen Orban, eine Beata Szydło und ähnliche merkwürdige Gestalten an die Staatsspitze gewählt haben. Dabei hat sich die EU so viel Mühe gegeben. Über die nicht erfüllten wirtschaftlichen und politischen Bedingungen für einen EU-Beitritt hat man großzügig hinweggesehen, wenn sich die Lakaien klar für die NATO aussprachen. Man hat sogar etwas beim Putschen mitgeholfen, wenn antirussische Politik erkennbar war. Nur zu lästig, dass der Fettsack aus der Ukraine laufend auf der Matte steht, die Hand aufhält und nichts geregelt kriegt. Über dieses EU-initiierte Milliardengrab erfährt man hier nichts. Die PIIGS schnappen auch nach ihrem Herrchen und ohne Schland und Frankreich wäre Schluss mit dem Pulse of Europe und dem Brüsseler Lotterleben. Zum Dank wollen diese Habenichtse nicht mal ein paar Kulturbereicherer nehmen!

Dann diese Tommies! Nie haben sie ihren Tribut für Brüssel in voller Höhe gezahlt, nie die Wunderwährung der Euronen eingeführt. Dann haben sie sich für den Brexit eher zufällig und unbewusst entschieden, weil die Jugend – noch besoffen vom Feiern – den Weg ins Wahllokal nicht gefunden hat, oder die alten Kacker im Weg standen. Eigentlich wollen die den Brexit nicht, aber ihre doofen Parlamentarier machen auch noch das, was die Bevölkerung mehrheitlich beschlossen hat. Das könnte hier nicht passieren.

Aber am schlimmsten waren ja die Amis. Die kann man in der Pfeife rauchen. Diese nette Hillary nicht zu wählen, sondern den alten Bock mit dem Fiffi – nee das ging ja gar nicht. Jetzt, wo er den Russen in Syrien mal eine aufs Dach haut, findet der vielleicht auch noch den richtigen Weg. Immerhin ist die NATO jetzt doch nicht obsolet und wir freuen uns schon unendlich, unsere Steuern nicht nur für Refutschis, sondern auch für Panzer und Granaten zukunftssicher anzulegen.

Eigentlich sollte Deutschland für alle abstimmen, die von nichts eine Ahnung haben. Dann wäre die Welt pannenfrei und gut. Am deutschen Wesen kann – nein muss – die Welt genesen.

Der Macron ist wie der Lindner, nur sehr viel intelligenter. Er wird dann der schlauste europäische Staatsmann. Er hat gewisse Ähnlichkeiten mit Gerhard Schröder: Er kam auch von links, war mal Cocktail-Sozialist und wird sich mit viel Vehemenz innerhalb kurzer Zeit (kürzer als Hollande) so unbeliebt machen, dass er auch (wie Hollande) nur eine Wahlperiode schafft. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich die Franzosen ebenso das Fell über die Ohren ziehen lassen, wie der deutsche Michel. Ich bin gespannt, ob er in Fronkreisch das résine quatre einführen wird. Wie man die Leute über den Tisch zieht, hat er ja bei Rothschild u.a. gelernt. Fest steht, der muss nicht, weil er nichts gelernt hat, sein Geld in der Politik verdienen. Der macht Président nicht aus Geld- sondern aus Geltungstrieb, oder wie der Malapropist sagen würde: „Er tu’s nicht wegen des schnöden Mammuts.“ Wenn es stimmt, das der große Soros den Macron als Jockey für seine üblen Pläne angeheuert hat – die Quelle kann ich nicht einschätzen – dann ist einiges zu erwarten. Ich empfehle unbedingt das zu lesen, was Alexandra Baader herausgefunden hat. Es ist unglaublich, wie ein Mann an den Strippen zieht und alle hampeln.

Die Berliner Republik liebt Macron, weil sie mit diesem Jüngling ohne Hausmacht fertig wird. Wer bei der Wahl der Waffen, die Waffen des Gegners wählt, ohne sie besser zu beherrschen, wird nicht erfolgreich sein. Bei Le Pen wäre das anders.

Da ich mich bei Hollande total geirrt habe (den hatte ich auch überschätzt), bin ich mal jetzt über meine seherischen Qualitäten gespannt. Dass er die Le Pen abhängt steht für mich fest. Die Stichwahl wird in den Nachdenkseiten so dargestellt, als wäre es eine Wahl zwischen Lindner und Petry. Der Vergleich hinkt: Der Lindner ist im Vergleich zu Macron ein intellektueller Underperformer und die Le Pen ist eher ein Sozialistin (wer noch keine Rede von ihr gehört hat, sollte es schleunigst hier nachholen. Sie wird auch dämonisiert! Man sollte mal genau zuhören, was sie über „Kriege“ sagt (ab 18:33). Das hat mit Nationalismus/Faschismus wenig gemein! Meine Gemeinsamkeit mit ihr ist größer als bei einer Steinmeier/Merkel/xxx-Rede), was man von Petry, die eher neokonservativ ausgerichtet ist, nicht unbedingt sagen kann.

La France bleibt weiter in Trance und Europa in Agonie.

Mein Fazit: Die Anbiederei der Sozen an den Neoliberalismus hat ihren Untergang herbeigeführt – nicht nur bei uns! Ich kann mich aber auch irren!


(*) Wer sich mal richtig den Tag versauen will, der schaue sich den Film „Der Marsch“ an.

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62 Kommentare zu Vive la Trance!!

  1. Heidi Preiss sagt:

    Vive la Trance – was für ein wahrer Titel.
    Ein neuer Alptraum wurde geboren: Monsieur Macron und gleichzeitig haben wir ein neues Traumpaar der Wall Street und der City of London: Macron und Merkel. Jetzt gehts mit Volldampf in den finanziellen und ethnischen Untergang Europas.
    Macron ist auch ein Sieg für den Islam. Der Tag wird kommen, an dem die Franzosen die „Marseilles“ nicht nur singen, sondern auch wieder „kriegen“ werden, nämlich dann, wenn sie den Feind als Feind erkannt haben.
    „Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen für die Fragen, die keine Bedeutung haben“.
    (Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England von 1920 bis 1944, bei einer Ansprache vor der Bankiersvereinigung in New York 1924).
    Wie viel Milliarden hat wohl die allseits Hochgeschätzte Macron versprochen??
    Seine Wünsche sind ja bekannt: EU-Haushalt, EU-Finanzminister, Euro-Bonds.

    Man kann nur noch deprimiert sein.

  2. Andudu sagt:

    Wieder eine wunderbare Schmäh!

    Gern gelesen!

    „Da ich mich bei Hollande total geirrt habe (den hatte ich auch überschätzt)“

    So ging es mir mit Tsipras. Man kann sofort erkennen, ob ein Politiker etwas taugt, wenn man seine NoGos anschaut und auf Widersprüche zu den Forderungen prüft.

    Sowohl Tsipras wie auch Hollande wollten den Euro unbedingt behalten. Das macht erpressbar. Die logische Konsequenz daraus: sie müssen sich dem deutschen Diktat unterwerfen, egal wie sehr ihnen das missfällt.

    Der Rechtsruck war daher absehbar, da links weicheirig und widersprüchlich daher kam und entsprechend krachend gescheitert ist.

    Wie schon anderswo ausgeführt, steht die AfD leider auch noch widersprüchlich da. Le Pen ist wesentlich konsequenter aufgestellt. Es ist immer eine Form von Sozialstaat, kombiniert mit konsequenter Grenzziehung, die als Lösung für globalen Frust in Frage kommt. Die Briten lernen das auch noch, die sind gedanklich noch zu sehr im Empire, als dass sie realisiert hätten, dass sie das wirtschaftliche Vorspeisehäppchen für China und Co sind und nicht mehr umgedreht. Aber mal sehen, wie lange die Londoner City noch trägt…

    LePen bliebe übrigens nicht viel Zeit. Klonovsky zitierte neulich aus einem Leserbrief:

    „Wie Ihnen sicher bekannt ist, gibt es in Frankreich keine direkten Statistiken zur Geburtenrate, die nach ethnischen oder religiösen Faktoren unterscheidet. Allerdings liefert der für Neugeborene obligatorische Test auf Sichelzellenanämie der halbstaatlichen Französischen Vereinigung für Behinderungserkennung und -vorsorge beim Kind (Association Française pour le Dépistage et la Prévention des Handicaps de l’Enfant, AFDPHE) interessante Rückschlüsse auf die afrikanische bzw. muslimische Bevölkerungsentwicklung. Getestet werden nämlich nur Neugeborene, die einer Risikogruppe angehören.

    Als Risikogruppen erfasst sind Neugeborene, die mindestens einen nord- oder schwarzafrikanischen Elternteil haben. Zusätzliche Risikogruppen, die geprüft werden, sind Personen mit einem Migrationshintergrund aus dem Nahen oder Mittleren Osten (Türkei, arabische Halbinsel und die dazwischen gelegenen arabischen Länder) und dem indischen Subkontinent. Der Rest setzt sich zusammen aus Immigranten aus einem relativ kleinen Küstenbereich in Südeuropa, nämlich Portugal, Süditalien, Griechenland und die Inseln Korsika und Sizilien.

    Der Umfang der Überprüfung dieser Erbkrankheit hat in den letzten Jahren extrem zugenommen:
    – 2000 fielen 19 % der Neugeborenen in Frankreich in diese Gruppe
    – der Anteil wuchs 2007 auf 28,45 Prozent und 2010 auf 31,5 Prozentan
    – 2015 betrug er schließlich 38,9 Prozent (im Großraum Paris betrug der Anteil übrigens 73,4 Prozent)“

    Fast 75% des Nachwuchses im Pariser Großraum sind Schwarze und Araber, 40% im Rest des Landes!

    Das erinnert mich an die Aussage des „Vertraulicher Schweizer Brief“
    „Das zeigt deutlich, dass die Stossrichtung nach Deutschland zielt. Mit der interessanten Begründung, dass in Frankreich diese Arbeiten bereits im vollen Gange seien und dort der ganze Vorgang der Islamisierung bereits „irreversibel“ sei.“
    http://unser-mitteleuropa.com/2016/07/26/der-masterplan-zur-islamisierung-aller-lander/

  3. MartinP sagt:

    Na, es ist auch nicht besser, wenn eine Frau (östlich von Frankreich bsp.) gewählt wird, und alle Männer an ihrer Strippe zappeln. 🙁

    Also Macron ist (wie Bilderberger Fillon) der Kandidat der Elite.
    Ich hoffe wirklich, dass Le Pen gewinnt! 🙂

    • Blogwart sagt:

      Das gelingt nur, wenn Steinmeier in den nächsten Tagen durch Frankreich fährt und die Franzosen warnt. Dann hat sie wirklich eine Chance.

      • Helmut Pirkl sagt:

        Steinmeier gehört wie sein sozialistischer Freund Hollande zu den Auguren von Göttern der Finanzhierarchie. Deren Psalme haben sie zu singen, zu verbreiten und wenn es sein muss auszuführen. Im Hintergrund sorgt Soros mit den seinen dafür, dass dies gelingt.

      • alte Frau sagt:

        Lieber Blogwart, war das ironisch gemeint?

        • Blogwart sagt:

          Nein. Wenn ein Deutscher den Franzosen die Welt erklärt, erreicht er eher das Gegenteil.

      • MichaelJ sagt:

        Na sowas! Hat der Blogwart nicht die Rubrik „Steinmeier warnt“ ein für allemal nach seiner Inthronisation geschlossen? Habe das seinerzeit scgo für übereilt gehalten. Gerade in dieser seiner neuen Funktion wird er doch erst so richtig zum Ober-Warner auflaufen können!

        • MichaelJ sagt:

          Was dem Papst sein „Urbi et Orbi“ ist für Frank-Walter sein „Ich kann nur warnen!“!
          Was ich allerdings rüber bringen wollte, ist mein Hinweis darauf, dass sein neues Amt sakro-sankt ist. Unflätige Beschimpfungen sind nicht mehr zulässig. Und was unflätig ist, bestimmt ja immer noch die BILD!

      • Bernd R sagt:

        Der „Warner“ und fahren? – Nena, nur geträumt. Sein Nachfolger ist keinen Deut besser, er redet nur öfter richtig dummes Zeug.

    • In Österreich war vieles ähnlich, angeblich unabhängiger Kandidat der Globalisten, der auf Heimat machte, aber für Islamisierung ist; es war auch Establishment und Medien für ihn und die Alternative angeblich rechtsextrem, und auch Soros mischte mit. Aber was ist jetzt? Van der Bellen ist in zwei Fettnäpfen zugleich, Holocaustverharmlosung:

      https://www.prikk.world/de/meinungen/user-blog/77/van-der-bellen-vergleicht-schoa-mit-islamophobie-von-naftali-neugebauer#

      und pro Islamisierung, da er meint, alle Frauen sollten aus Solidarität mit Muslimen Kopftuch tragen:

      https://alexandrabader.wordpress.com/2017/04/26/van-der-bellen-alle-frauen-sollen-kopftuch-tragen/

      Das Schweigen im Walde der Parteien, die angeblich gegen Revisionismus ud für Frauenrechte sind, ist bezeichnend…

  4. Helmut Pirkl sagt:

    Ähnlich wie bei uns stellt sich auch in Frankreich, allerdings viel fortgeschrittener, oder gar am Ende der Fahnenstange, der Untergang der Republik dar:

    Wer sind denn in Deutschland die Volksparteien?

    Etwa die Sozialdemokraten, die das Volk mit ihrer sogenannten Agenda in die Armut treiben,

    die Christdemokraten, die uns islamisieren und entwurzeln,

    die Linken, die uns entvolken,

    oder gar die sogenannten konservativen Liberalen, die als Zuarbeiter des globalen Finanzsystems und deren Banken agieren?

    Retten können uns vor dem Verfall deutscher Kultur und sozialer Gerechtigkeit nur noch die Rechten. Aber die dürfen das nicht, derweil sie, ferngesteuert, nicht geduldet werden.

    Die Franzosen haben es nun in der Hand, das Blatt zu wenden. Wählen sie Macron, ist es aus mit vive la France und Liberté Unité Fraternité.

    Allein Le Pen kann Frankreichs Ruhm bewahren und die vor über 200 Jahren in 10 Jahren mühsam mit vielen Opfern erkämpfte Republik retten.

    Gelingt Le Pen dies nicht, so wird auch Deutschland weiterhin hin in Verfassungslosigkeit, ohne Souveränität und ohne Friedensvertrag als besetztes Land verharren.

    Dass nun auch noch deutsche Politiker, angeführt von Schulz undMerkel, bis auf ganz wenige Ausnahmen nicht nur auf Macron als Präsident setzen, sondern sogar noch offen für ihn in den Wahlkampf eingreifen, zeigt überdeutlich, von welchen Marionetten wir regiert werden.

  5. MichaelJ sagt:

    Noch ein Wörtchen zum Links-Rechts-Palaver. Hatte in frühen Renitenzseiten ein klares Konzept: wer die Internationale mitsingen konnte, weil er den Text konnte, der war auch eine linksdrehende Bazille. Hatte nicht daran gedacht, dass es mal Zeiten geben wird, wo niemand mehr „Wachet auf, Verdammte dieser Erde …“ singen wird, singen will. Und der Refrain mit dem „…erkämpft das Menschenrecht“ passt heuer auch nicht mehr so recht, wo doch dieses „Senkrecht“ von der Wertegemeinschaft zu anderweitigen Zwecken usurpiert und das Markenrecht darauf beansprucht wird. Wenn man dann noch erfahren muss, dass dieses Kampflied über Jahrzehnte hinweg von einem gewissen H.R. Beierlein (die Meisten dürften ihn nur als Manager von uns Udo Jürgens kennen) als einträgliche Geldquelle mißbraucht wurde (sogar Pankow hat erst am 9.11.89 unverzüglich die Zahlung der Lizenzgebühren eingestellt), was bleibt einem da noch über, eine linke politische Gesinnung zu pflegen.

    Wenn ich dann hier so manch einen Kommentar zur Kenntnis nehmen darf (?), dass die Hoffnung, die Zukunft nur von „rechts“ kommen kann, werde ich dann doch sehr nachdenklich. War ja schon mal alles da, was dazu an Zutaten benötigt wird. Eine sich selbst in den Haaren liegende, sich selbst entleibende und vorallem kräftig unterwanderte Linke (insbesondere auf der Sozenseite), und eine angeblich zersplitterte Rechte, sich allerdings als einzig sinnvolle Alternative zu geben.
    Und? Wie ist es ausgegangen? Einfach toll! Ein gewisser Schwund ist natürlich immer drin, in dem Fall mal so knapp 50 wenn nicht 60 Millionen. Wenn’s weiter nichts ist.
    Die gegenseitige Aversion der beiden angeblichen Linken war es – solange es sie gab damals – jedenfalls wert, es hat sich bestimmt gelohnt. Dass da zwei Sturköppe aufeinander rauschen auch heute noch, wundert das jemand, dass die sogar auf die „Macht“ verzichten? Wo sie doch Schaden vom deutschen Volke hätten wenden könne n seit 2005 bis heute?

    • MichaelJ sagt:

      Wie konnte ich es nur vergessen? Wer dürfte diesen ewigen dummdeutschen Zwist immer schön gefördert haben (von wegen kläglicher Rest und so) und mit welchem Zweck? Na, wer weiß es? Genau!

    • Blogwart sagt:

      Eigentlich sollte ich, statt in kleinen Portionen abzulaichen, ein Werk über die politische Geografie schreiben, aber das können andere besser. Ich bin leider so eine Art realistischer Träumer, der leider gegen Ende seiner Tage feststellen muss, dass die Linke eine funktionierende Gesellschaft nicht hinbekommen hat – genau wie der Islam keinen Staat hinbekommen hat, wo jeder Mossslemm gerne leben würde (und uns nicht hier auf den Sack ginge).
      Heute sehe ich uns im Wettlauf. Was gelingt eher: a) die evolutionäre Entwicklung des menschlichen Gehirns in Richtung Humanität (was immer das ist) oder b) die Selbstzerstörung der Menschheit. So lange wir uns mit Pillepalle wie „rechts/links“ abgeben und den Faschismus rückwirkend bekämpfen, sehe ich kein Licht am Horizont und mache mir deshalb jetzt einen Gin-Tonic und bedauere Frankreich: Quel Malheur!

      • MichaelJ sagt:

        Saudumme Frage von mir: hat denn die Rechte jemals eine funktionierende Gesellschaft hinbekommen? Womit wir beim Thema wären: wann funktioniert es denn? Für Variante a) hat die Menschheit lange genug Zeit verbraten, weitgehend nutzlos. Denke, daß die Menschheit an Variante b) nicht vorbeikommen wird. Wobei es da mindestens zwei Untervarianten geben kann. Entweder unbewußt oder eben bewußt. Angesichts der zu erwartenden Überbevölkerung, der Nichternährbarkeit werden die Verteilungskämpfe für Wasser, Luft und Nahrung zwangsläufig zur Selbstzerstörung führen. Denke jedoch, dass sich die reichlich mit Drittmitteln ausgestatteten “ think tanks“ längst damit beschäftigt haben und eine geregelte Reduzierung anstreben. Mit peanuts finden sie sich wohl kaum ab. Die Knete dazu, die passenden Mittel und Verfahren stehen ja zur Verfügung. Und das läuft schon eine Weile so und wir beschäftigen uns derweil mit Pillepalle, wohl war.

        Frage mich seit langem, ob ich alter Bock mir über so was überhaupt noch Gedanken machen brauche. Wohl nicht! Die durchschnittliche Verweildauer bis zum Einzug der Demenz reduziert sich stündlich. Und diejenigen, die mehr Anlass hätten sich Gedanken zu machen über ihre Zukunft, interessiert unsere ungefragt geäußerte Meinung sowieso nicht.

        Ach ja, ich sollte ja noch was sagen! Wer ein Interesse daran haben könnte, dass alles auch nur im Ansatz an Umverteilung von oben nach unten denkende gefälligst klein gehalten wird?
        Warum – um Gottes Willen – sollten die ausreichend Ausgestatteten nicht einen (geringen) Teil dafür einsetzen, dass das auch – wieder gefälligst – so bleibt? Jedenfalls solange jeder mit seinen Kröten anfangen kann was er will. Eigentum verpflichtet zu gar nichts!

        • Blogwart sagt:

          Mein Freund Helmut Pirkl hat die richtige Einstellung, der sieht alles als großes Welttheater mit Helden, Schuften, Banditen und wenig Guten, aber was sie spielen ist quasi eine göttliche Komödie der dritten Art (hoffentlich fragt mich jetzt keiner, was das ist).

      • Heli sagt:

        Gin-gin, Blogwart!

        Rechts/links- Debatten sind Ablenkungsmanöver, die nirgendwo hinführen. Wir brauchen zuerst mal eine Standortbestimmung. Wollen wir Deutschland abschaffen, weil wir es hassen, verachten, den Geiern zum Fraße vorwerfen wollen? Oder wollen wir es retten, weil wir die Lebensbedingungen hier durchaus für erhaltenswert erachten, trotz der Mängel? Dann kann man anfangen, progressive und konservative Forderungen auf ihren Nutzen für die Gesellschaft hin, zu untersuchen, aber immer im Bewußtsein, dass beide Seiten zum gesellschaftlichen Nutzen wertvolles beitragen können. Ich vergleiche die Gesellschaft mit einem Baum: Notwendig sind gesunde Wurzeln, die die Basis für Stamm und Krone sind . Zur Zeit wird alles getan, um Wurzeln zu zerstören und daraus wird nichts, aber auch gar nichts nachhaltig Gutes.

        Ich bin in den letzten 4 Jahren mit jedem Tag konservativer geworden, weil ich die „lustvoll“ betriebene Gesellschaftszerstörung nicht mittragen will. Es gibt 2 Linke, Sarah und Oskar, die die Deutschen nicht abschaffen wollen, zumindest habe ich sie so verstanden. Oskar zeigt auch klaren Verstand bei der Kopflos-Energiewende. Aber ich könnte sie nicht wählen, weil ich dann den Rattenschwanz an Deutschlandhassern mitkaufen müsste.

        Blogwart, wenn ich ehrlich bin, gehe ich von b) aus.

      • Heli sagt:

        Gin-gin, Blogwart!

        Rechts/links- Debatten sind Ablenkungsmanöver, wie Du es ganz richtig siehst, die nirgendwo hinführen. Wir brauchen zuerst mal eine Standortbestimmung. Wollen wir Deutschland abschaffen, weil wir es hassen, verachten, den Geiern zum Fraße vorwerfen wollen? Oder wollen wir es retten, weil wir die Lebensbedingungen hier durchaus für erhaltenswert erachten, trotz der Mängel? Dann kann man anfangen, progressive und konservative Forderungen auf ihren Nutzen für die Gesellschaft hin, zu untersuchen, aber immer im Bewußtsein, dass beide Seiten zum gesellschaftlichen Nutzen wertvolles beitragen können. Ich vergleiche die Gesellschaft mit einem Baum: Ohne gesunde Wurzeln, die die Basis für Stamm und Krone sind , gibt es keine Früchte . Zur Zeit wird alles getan, um Wurzeln zu zerstören und daraus wird nichts, aber auch gar nichts nachhaltig Gutes.

        Ich bin in den letzten 4 Jahren mit jedem Tag konservativer geworden, weil ich die „lustvoll“ betriebene Gesellschaftszerstörung nicht mittragen will. Es gibt 2 Linke, Sarah und Oskar, die die Deutschen nicht abschaffen wollen, zumindest habe ich sie so verstanden. Oskar zeigt auch klaren Verstand bei der Kopflos-Energiewende. Aber ich könnte sie nicht wählen, weil ich dann den Rattenschwanz an Deutschlandhassern mitkaufen müsste.

        Blogwart, wenn ich ehrlich bin, gehe ich von b) aus.

      • Andudu sagt:

        Das ist keine Auswahl:

        „Die evolutionäre Entwicklung des menschlichen Gehirns in Richtung Humanität (was immer das ist) oder b) die Selbstzerstörung der Menschheit“

        Die „evolutionäre Entwicklung“ basiert auf Selektion. Die Fittesten/Fruchtbarsten/Angepasstesten usw. überleben.

        Wir können gerade beobachten, dass das nicht die Europäer sind. Sie hätten es in der Hand gehabt, die demographische Entwicklung ist seit Jahrzehnten bekannt. Man hätte politisch gegensteuern können. Dazu war man zu dumm, zu geizig und zu kurzsichtig und hat zudem einem dysfunktionalen politischem System zu sehr vertraut.

        Jetzt überrennen uns, gesteuert u.a. aus der Machokratie Sau-Arabiens und der Türkei, die muslimischen Heerscharen, konsequent die Widersprüche unserer „humanistischen“ Ideologie ausnutzend…

        Sie sind fruchtbar, sie sind ausreichend rücksichtslos und mit ihren Patriarchen auch ausreichend intelligent gesteuert.

        Sie überleben die Evolution, wir nicht. So war es immer, auch wir waren schließlich Nachfahren der Überlebenden früherer Eroberungen und Völkermorde.

        Die geistige Entwicklung setzte auch bei uns spät ein, offenbar war sie nicht tiefgreifend und schnell genug, um den Naturgesetzlichkeiten der menschlichen Existenz etwas Wirkungsvolles entgegenzusetzen. Wir haben uns von der Industriealisierung zu sehr treiben lassen, unsere Lebenskraft, unsere Jugend und große Teile unserer Kultur hat sie schlicht aufgefressen.

        Das klingt pessimistisch, aber ehrlich gesagt ist es das, was ich momentan glaube. Jedes rechtzeitige Umlenken würde mich sehr positiv überraschen…

        • Blogwart sagt:

          Passt in meinen Kram, oder soll ich schreiben „Gram“?

        • Heli sagt:

          Andudu, Du drückst es nur etwas anders, aber zutreffend aus.

          • Helmut Pirkl sagt:

            Andudu, die Überraschung hat mit Trump begonnen und wird sich mit Le Pen fortsetzen. Im September zieht die BRD nach, ob Merkel oder Schulz das wollen oder nicht. Ihnen bleibt nichts anderes übrig.

            Die Hoffnung stirbt allein schon deshalb nicht, weil die Pandora ihre Büchse niemals öffnet.

            Das ist meine positive Lebenseinstellung.

  6. MichaelJ sagt:

    Mir geht es wie @eudlinks: „Der altemannblog ist auf meiner Blogliste wieder einige Plätze höher gerutscht“. Letzte Woche hat mir der blogwart ganz schön die Laune versaut, als ich lesen mußte wie er Meuthens Rausgekotztes toll fand. Jetzt, nach diesem heutigen Beitrag, kann und will ich ihm nicht mehr allzu böse sein. Schließlich hat er mit seinen Bemerkungen zu Marine offene Türen bei mir eingerannt. Allerdings bin ich mir nach den Erlebnissen mit Donald gar nicht mehr sicher ob sie tatsächlich das kleinere Übel wäre. Verdient hätten es die üblichen Verdächtigen aus der Glaubens- und Wertegemeinschaft wahrlich, denn das ist sicher an dieser Kampfhenne Marine le Pen würde sich die Uckermarcksche in die Jahre Gekommene ihr Gebiß ausbeißen. Da hülfe auch kein Kukident mehr.

    Und Frankreich? Immerhin ist diese „Grande Nation“ nur noch im Ausnahmezustand regierbar. Und wo Petit-Francois mit seiner Allzweckwaffe Cazeneuve nur noch von Kranzabwurfstelle zu Kranzabwurfstelle herum wuseln konnte und ansonsten kaum noch gesichtet wurde, wird es – es ist wohl zu befürchten, das Hoffen bietet sich diesbezüglich nicht an – das kleine Hörnchen (macrons, das sind doch jene Plätzchen beim Confisier im Regal, die aussehen wie ein zu allerletzt ausgedrückter Hundeköttel) auch nicht anders erleben. Im Gegensatz zum deutschen Michel, haben sich die Maximiliens und die Mariannes immer sehr gerne auf Barrikaden gezeigt. Wenn die dann mal die Faxen dicke hatten, hatten sie sie dicke und kopflos handelten dann jene, die es vorher zu nichts gebracht hatten. Im Kreise herumlaufen deswegen hat sich der gemeine Franzose meistens geschenkt. Die Bastille wurde gestürmt, der Kinni Lui nebst Gattin vorsorglich anderweitiger Verwendung zugeführt. Mauerspechte hat es dort nicht gegeben.

    • Blogwart sagt:

      Da habe ich die Kurve ja gerade noch gekriegt. Mir geht der Macron schon jetzt auf die Makronen (daher kommt das!)

      • MartinP sagt:

        Sicher! Er ist eine Marionette der Systems, bezahlt von Soros.
        Ich kann mir nicht vorstellen, dass mit einer ehrlichen Wahl die Franzosen den wählen, denn er steht für das Versagen der Eliten die letzten Jahrzehnte.

  7. Nemesis sagt:

    Links-Rechts……….Ja,ja……..Gähn……..“Alles wird gut“

    „Erhellend“ oder soll ich „Richtungsweisend“ schreiben (?) fand ich, das wir auf unserer Rückfahrt vom Balkan an der Grenze von Schlandistan (Passau) von einem vollbärtigen ! Büttel mit Maschinenpistole empfangen wurden.

    Mit „wir“ meine ich alle Autofahrer die aus Österreich kamen.

    Visagenkontrolle und ein „erhabenes“ Durchwinken seitens der Büttel.

    Freu mich schon jetzt, in ein paar Wochen wieder die Grenze in die andere Richtung zu passieren.

    An der Grenze von Ungarn nach Rumänien ( Hinfahrt) warteten wir auch, mit tausenden Anderen stundenlang, aber von offen gezeigter Bewaffnung der Büttel keine Spur.

    martialische Ablenkungstaktik und falsch zu verstehende „Sicherheit“…..Na herzlichen Dank für nichts auch Germany !

  8. Helmut Pirkl sagt:

    Am 9. November 2016 schrieb die Zeit:

    „Der Überraschungssieg des politisch unerfahrenen Quereinsteigers Donald Trump bei der US-Präsidentschaftswahl versetzt Amerika und das Ausland in Aufruhr.

    Mit seinem Triumph über Hillary Clinton widerlegte der als Außenseiter ins Rennen gegangene Populist die meisten Umfragen.“

    Anstelle von Trump setze man Le Pen, für Clinton Macron und alles andere enstsprechend bzw. vice versa. So sehe ich das Wahlergebnis am 6. Mai in Frankreich.

    • Blogwart sagt:

      Deine These unterstützt Didier Eribon, der vor der Wahl in der Süddeutschen mit der Schlagzeile: Didier Eribon: „Wer Macron wählt, wählt Le Pen“ einen Artikel hatte. Herrlich!

      • Helmut Pirkl sagt:

        Ich bin allerdings der Meinung, dass Le Pen schon am 6. Mai 2017 gewählt wird. So bekloppt sind die Franzosen nicht, dass sie weitere 5 Jahre der Unterdrückung in Kauf nehmen.

    • Argus sagt:

      Bei Trump habe ich mich bitter getäuscht. Deshalb kann ich ihn auch nicht mit Le Pen u.a. in eine Reihe stellen. In USA herrscht nach wie vor der militärisch-industrielle Komplex, bezahlt von den Finanzbossen. Das müsste jetzt auch dem letzten Ami-Anbeter klar geworden sein. Die haben auch einen Trump klein gekriegt: gestartet als Tiger und gelandet als Bettvorleger. Ich bete nur dafür, dass er nicht noch mehr anrichtet als schon jetzt in Afghanistan und Syrien.

  9. Argonautiker sagt:

    Man erschafft derzeit in allen Staaten, eine Wahlsituation welche die Nationen spalten. Dies erzeugt im Land ein Klima des nahen Bürgerkriegs. Bevor so einer jedoch ausbricht, wird jede Regierung versuchen diese Aggression gegen eine andere Nation zu manipulieren, da es der Regierung sonst selbst durch ihr Volk an den Kragen ginge.

    Wo es früher zwar Unterschiede gab, man sich jedoch gegenseitig tolerierte, erzeugen Politik wie Medien heute überall ein Klima des unversöhnlichen Schuldzuweisens auf ungeliebte Minderheiten. Damit gedenken sie einerseits ihr eigenes Unvermögen und Scheitern zu vertuschen und andererseits ihre eigene Schuld an diesem Desaster auf diese Sündenböcke abzuwälzen.

    Je schuldiger heute einer an dem Übel ist, und je besser er diese Schuld auf andere zu delegieren versteht, desto höher schafft er es in diesem politischen System. Und obwohl derzeit eigentlich dadurch überall eine Wahlsituation zwischen Cholera und Pest entsteht, geht der Wähler wählen und wählt entweder das Eine oder Andere, und wundert sich nachher wenn er in einem System leben muß, daß ihn krank macht, und final sogar tötet.

  10. humorlos sagt:

    Da wir nicht die etablierten Volksparteien wählen, gehören wir auch nicht zum Volk.
    Aber ist Volk nicht so ein rechter Begriff?
    Wie können denn dann die Volksparteien gegen rechts kämpfen?

    Jetzt verstehe ich warum unsere Gutmenschen über ihr böhmermannsches Zeitgeistgeplapper (® Campino) nicht nachdenken wollen.

  11. eudlinks sagt:

    zu dem ewigen „rechts und links ist überholt“ habe ich bei „Rubikon“ einen Beitrag gefunden im Artikel zur Wahl in Frankreich von Didier Eribon:
    Im ersten Kapitel beschreibt er die erfolgreiche „konservative Revolution“ in Frankreich der 80er und 90er Jahre, die den Klassenkampf für überholt erklärte, genauso wie das Rechts-Links-Denken: „Als ihren Feind machten diese Diskurse nicht nur den Marxismus aus, sondern all die Referenzen, die bis dahin das linke Denken bestimmt hatten, die Existenz sozialer Klassen, der soziale Determinismus, die antagonistische Struktur der Gesellschaft. Indem man die Unterteilung in links und rechts aufhob, wollte man die politische Entscheidungsfindung ganz und gar den Experten überlassen und die Herrschaft der Finanzmärkte als das einzige unverhandelbare Prinzip durchsetzen. Konsequenz dieser Entwicklung war, dass die Linke ihren traditionellen Referenzrahmen aufgab und den der Rechten übernahm.“
    Und darum sind wir da wo wir sind.
    Der „altemannblog“ ist auf meiner Blogliste wieder einige Plätze höher gerutscht wo er schon mal an erster Stelle war.

    • Blogwart sagt:

      Ich habe ja mal geschrieben, dass ich nicht mehr sozialisierbar bin. Ich lebe politisch in einem n-dimensionalen Vektorraum und da ist es unmöglich rechts oder links zu definieren. Steht die Erde rechts oder links von der Sonne?

      • eudlinks sagt:

        Da müßte man seinen Standort kennen

        • Blogwart sagt:

          .. genau das ist das Problem. Also ist – je nach Standort des Einzelnen – für jeden die Position der Erde eine andere. Es gibt als keine, vom Standpunkt des Betrachters aus unabhängige, Positionsbeschreibung.

    • Vollhorst sagt:

      Der Klassenkampf ist erst überholt wenn es keine Klassen mehr gibt.

  12. Falkenauge sagt:

    Ich kann da systemimmanent zustimmen. Aber ich glaube, dass man aus dem elenden parteipolitischen Links-Rechts-Schema rauskommen muss.
    Mit dem polaren Schema links-rechts werden die verschiedensten Gegensätze assoziiert: egalitär – elitär; progressiv – konservativ; internationalistisch – nationalistisch; sozialistisch – kapitalistisch oder auch basis-demokratisch – hierarchisch. Alle Ausrichtungen sind in sich wieder sehr vielschichtig, mitunter schwer voneinander abgrenzbar und treten auch als Mischungen auf. Wie soll man wissen, was mit links oder rechts jeweils gemeint ist. Es ist offensichtlich, dass eine Vielzahl von politischen Standpunkten und Auffassungen in ihrer Komplexität nicht hintereinander auf eine eindimensionale Linie angesiedelt werden können. So werden nur diffuse Gefühlswallungen erzeugt, in die jeder seine eigenen Vorstellungen hineinlegt, zumeist aber die, die von der veröffentlichten Meinung gerade vorgegeben werden. Es ist im Grunde absurd.

    Das politische Rechts-Links-Schema kann prinzipiell nicht der adäquaten Beschreibung oder Charakterisierung der politischen Ausrichtungen und Parteien dienen, sondern eher ihrer gegenseitigen schlagwortartigen negativen Kennzeichnung und Diffamierung. „Rechts“ und „links“ sind Kampfbegriffe im politischen Unterholz.

    Dieses Schlagwort-Kampffeld hat aber noch viel tiefer gehende Auswirkungen. Es verhindert eine fruchtbare erkenntnismäßige Auseinandersetzung um die rechten Wege gesellschaftlicher Gestaltung zum Wohle aller, wie hier nachgewiesen wird:
    https://fassadenkratzer.wordpress.com/2017/03/30/das-politische-rechts-links-schema-als-kampfinstrument/

    • Vollhorst sagt:

      Politisches Unterholz, ja, gut formuliert! Ich denke, die meisten Deutschen wissen gar nicht wofür eine Nationale Front steht, weil ihnen ganz einfach das Grundwissen fehlt — Nicht zuletzt das traurige Ergebnis des real existierenden Lügenpropagandarismus.

      Freundschaft siecht!

    • Das ist immer die Keule die puncto „rechts“ daran hindern soll, anders zu wählen, es wird ja auch behauptet, Le Pen spreche Frauen wenig an (bei diesen stand sie aber auf Platz 1 und Macron auf Platz 2) bzw. nur mit dem Thema Immigration – dann aber werden Frauen auch bloss dazu zitiert… https://alexandrabader.wordpress.com/2017/04/24/marine-le-pen-und-die-frauen/

  13. Vollhorst sagt:

    Der Faschismus in der Ukraine muss ja irgendwie finanziert werden. Und nicht nur dort, sondern überall da wo er dazu dient die Interessen des Kapitals und Profite zu sichern. Nach dem Ende der Französischen Herrschaft war Algerien auf dem Besten Weg ein Sozialistisches Land zu werden. Mit faschistischen Mitteln wurde dies verhindert und die Reaktion wütet bis heute schlimmer denn je.

    Jedes Volk der Welt hat nationale Interessen, die eigene Sprache, Kultur und die Souveränität. Aber die Gewalt, die über den Atlantik kommend von Europa ausgeht und ringsum verübt wird, das kann nicht der Wille eines Volkes sein. Auch der eines französischen Volkes nicht.

    Freundschaft siecht.

  14. Hen Dabizi sagt:

    Mich erinnert Macron eher an Herrn Maas. Ein geschniegeltes Jüngelchen aus der Oberschicht.
    Und mit seinem Verhältnis zum eigenen Geld erinnert er mich eher an Emanzen und Fussballmanager.
    Er ist ein 100%iger Büttel der Finanzwirtschaft, also der „Märkte“, was die Luftsprünge der Börsen nur bei seiner Vorwahl überdeutlich machen. Und wenn man sich seine Klakateure in den „Eliten der Wertegemeinschaft“ anschaut … die sehen in ihm einen französischen Martin Schulz, der es auch schaffen könnte.
    Das damit die Gelddruckmaschine der Oberschichten, die EU, zu retten wäre ist ein frommer Wunsch. Die Franzosen sind bissiger als der kastrierte Deutsche Michel. Da kennt man noch den Sinn des Bundeslieds für den Allgemeinen Deutschen Arbeiterverein (1863):

    Mann der Arbeit, aufgewacht!
    Und erkenne deine Macht!
    Alle Räder stehen still.
    Wenn dein starker Arm es will.

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