Post von Heiko

In meinem Beitrag Ban Ray Ban! habe ich mich über das Geschäftsgebaren der Firma Ray ausgelassen. Dann habe ich mich brieflich an unseren Hassmail- und Verbraucherminister Heiko Maas gewandt. Ich wollte mal wissen, was sein Ministerium in Sachen Verbraucherschutz so drauf hat, wie man die Dinge in Richtung Obsoleszenz einschätzt und wie man diese Geschäftspolitik vom Standpunkt der Nachhaltigkeit beurteilt. Ich hatte erwartet, dass da ein ganzes Feuerwerk von rot/grünen Weltverbesserungsvorschlägen abgebrannt wird, dass man mir erzählt, welche Gesetzesvorlagen demnächst eingebracht werden und wie sich der Minister unermüdlich in Brüssel für uns Verbraucher einsetzt, dass nicht nur die Gurke nicht krumm sein darf, die Glühbirne nicht mehr glüht, die Plastiktasche der Vergangenheit angehört, und so weiter und so fort.

Die Ernüchterung war ernüchternd. Ich wiederhole, ohne ein Komma oder Satz auszulassen, was mir ein Herr Matthes aus dem Referat “Bürgerkommunikation” schrieb:

Ich verstehe Ihren Unmut über die Vorgehensweise der Firma Ray Ban, die Ihnen für einen gebrochenen Brillenbügel zwei Ersatzbügel zugesandt und in Rechnung gestellt hat. Beschwerden von Verbrauchern geben Aufschluss darüber, in welchen Bereichen Handlungsbedarf besteht. Sie werden deshalb regelmäßig mit großer Aufmerksamkeit gelesen und in die Arbeit einbezogen.

Für diesen Satz musste 70 Cent Porto an Steuergeldern verschwendet werden. Ist das nicht herrlich? Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie die kleine Respektsperson meinen Brief mit großer Aufmerksamkeit liest und das Gelesene in seine Arbeit einbezogen wird. Man muss in den Ministerien uns Bürger wie Vollidioten betrachten. Anders kann ich mir so eine Antwort nicht erklären. Der letzte Satz des Briefes kommt noch als Hohn daher:

Ich hoffe, Ihnen mit diesem Schreiben weitergeholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

(Matthes)

Nein, Herr Matthes, weitergeholfen haben Sie mir in diesem speziellen Fall wohl eher nicht, aber ich habe erkannt, in welchen Bereichen in Ihrem Ministerium Handlungsbedarf besteht! Aber ich mache es wie unser Innenminister: Ein Teil meiner Antwort würde Sie verunsichern.

Das war der mit Abstand respektloseste Brief, den ich je von einem Ministerium erhalten habe. Verarschen kann ich mich auch selbst! Schön, dass wir mal darüber geschrieben haben.

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46 Kommentare zu Post von Heiko

  1. palina sagt:

    “Der Stern hat die Kommentarfunktion ja auch abgeschafft und bei den Qualitätsmedien wird oft die Kommentierung gesperrt, weil zu viele das Falsche schreiben.”

    Wir schätzen Menschen, die frisch und offen ihre Meinung sagen … vorausgesetzt, sie haben dieselbe wie wir. [Mark Twain]

  2. Klaus Lutz sagt:

    Vielleicht ist es das was uns allen fehlt. (Lebenskunst!) Also ich denke ziemlich viel nach. Über das was ich bei Ihnen und in anderen Blogs lese. Contra Magazin! Gegenfrage.com! Nachdenkseiten! Alles Schall und Rauch! usw. Und ich denke was so abgeht ist schon extrem. Was die verlogenen Kriege betrifft. Syrien! Irak! Afghanistan! usw. Oder die verlogene Nato Osterweiterung. Oder die verlogene Ukraine Krise! Oder die verlogene dämonisierung Putins. Also, wenn ich mir das alles so ansehe. Auch das was die Umweltzerstörung betrifft. Und die Bevölkerungsexplosion! Und all das, was aus dem resultiert. Dann sitze ich manchmal ganz still da und weiß nicht weiter. Und besinne mich dann so auf das Beste was ich machen kann. Und versuche etwas positives zu sehen. Geniesse einen Tee und die Stille. Denke an schöne Erlebnisse. Und fühle mich wieder besser. Ich schreibe das weil ihre Artikel stimmen. Und das alles sehr klug ist was sie sagen. Ohne jemals überheblich zu sein. Also ich mag so zwei Webseiten besonders. Das ist die von Ihnen. Und “Alles Schall und Rauch! Weil da zwei Leute schreiben wo Wissen und Lebenserfahrung zusammen kommen. Und das so, das jedes Wort stimmt. Und das hat Persönlichkeit. Das was Nachdenken läßt. Und neue Kraft gibt. Und das ist einfach spitze!

    MfG
    Klaus Lutz

    Lebenskunst

    Der Traum, von mir, ist so eine Wohnung. Nur ein Bett. Ein Schreibtisch. Computer. Ein grosser runder Tisch. 4-5 Stühle. Ein Kühlschrank! Ein Herd. Und ein Regal. Keine Bilder an der Wand. Kein Radio. Kein Fernseher. Stille. Und dann, die Fenster und Türen öffnen. Und dann Licht und Sonne. In jedem Winkel. An jeder Wand. In jedem Zimmer. Licht und Sonne, die dann alle Phantasie erobert. Die dann alles Denken lebendig werden läßt. Licht und Sonne als die wahre Sprache. Licht und Sonne als das wahre Leben. Licht und Sonne als die Wahrheit. Für Worte. Und Sätze. Und Gedanken. Und Kunst. Und das was dann zu leben beginnt. Mit jedem Satz. Und Stille. Und dann am Ende dieses Gedicht. Licht und Sonne für die ganze Welt.

    Licht und Sonne das war Indien. Nachts über die Basare bummeln. Und andere Reisende treffen. Freiheit und das Leben. Wie ein Märchen das wahr wird. Und dieses Denken finden. Dieses Leben das alle Wunder zeigt. Mit einem Tee. Netten Gesichtern. Und Gesprächen. Und Lachen. Und dann sehen wie die Freiheit wahr wird. Und die Schönheit. Und die Liebe. Eben! Die Krone des Lebens. Die Freiheit. Der Reichtum in jeder Sekunde. Der Sieg in jedem Gedanken. Das Leben mit allem Wissen. Ich kann tun und lasse was ich will. Und es ist immer gut. Hin und wieder habe ich diese Freiheit gefunden. Einfach mit etwas Mut. Und dieses, wage das Leben. Und dann wachsen Dir Flügel. Das ist So. Das ist die Wahrheit.

    Licht und Sonne das war Australien. Erschöpft von Indien, Thailand, Malaysia und Singapur. Und ohne einen Cent. Und dann in Sydney. Und nach 3-4 Tagen einen Job für 700 Dollar die Woche. Illegal ohne Arbeitserlaubnis. Auf gut Glück das Leben austesten. Und Menschen treffen die das auch probieren. Dieses Leben wie es schön ist. Und wie es sein kann. Dieses Leben wie es nicht sein muss. Monate in einem Hostel. Abenteurer! Lebenskünstler! Philosophen! Also jeder mit einem ganz eigenem Denken. Das Leben neben dem Fliessband. Was Bildung betrifft. Und immer gleiche Tage. Und immer gleiches Denken. Und immer gleiches Gerede. Das Chaos dem Licht und Sonne fehlt. Und das nur zerstört.

    Licht und Sonne das war Griechenland. Das Utta Reisebüro in der Uhlandstraße. Und ein Flugticket für 340 D-Mark. Und dann noch so etwa 400 D-Mark für Griechenland. Und ein Schlafsack. Zwei Hosen. Zwei T-Shirts. Ein Paar Schuhe. Und dann am Strand liegen. Irgendwo auf einer Insel. Abends 1-2 Flaschen Retsina. Für Stunden den Sonnenuntergang geniessen. Und sehen wie sich Schatzkammern öffnen. Mit jedem Gedanken. Mit jedem Blick. Mit jedem Wort. Und dann Morgens am Strand aufwachen. Und es Wissen: Heute entdeckst Du neue Kontinente. Heute begegnet Dir Gott und alle Engel des Himmels. Heute wird die Liebe neu geboren. Und die Welt wird neu erschaffen. Denn Du bist da. Und Du weiß das Du lebst. Und alles ist möglich. Das Chaos mit Licht und Sonne. Kunst mit der das Leben neu geboren wird.

    Licht und Sonne, das war Israel. Die Altstadt von Jerusalem. Die Altstadt von Tel Aviv. Eilat. Aravar. Die Kibbuzim. In Israel hatte ich meine schönste Zeit. Israel ist ein Traum. In den Kibbutzim, die Einheit von Arbeit und Leben. Die Harmonie dieses Lebens. Also, die Sicherheit und der Friede in so einer Gemeinschaft. So ein vollkommener Minikosmos. Schwimmbad! Bücherei! Wäscherei! Disco! Gemeinschaftsküche! Feste! Das Leben, in kleinen paradiesischen Parks. Mit Volontären aus der ganzen Welt. Aus allen sozialen Schichten. Eingebettet in die Philosophie dieser Gemeinschaften: Diese Freiheit! Gleichheit! Brüderlichkeit! Gelebter Respekt und Achtung für das Leben. Regierung und Bevölkerung liegen da auch, im Denken und Handeln, weit auseinander. Wie überall auf der Welt! Die Kibbutzim in Israel. Licht und Sonne. Und wie so etwas Gerechtigkeit wahr werden kann.

    Licht und Sonne. Oder wie das Leben interessant bleibt. Ich möchte schon sagen ich bin ein Künstler. Nicht, das ich, eines Tages, den Satz der Sätze finden werde. Und ich werde ihn finden. Oder, das ich alles überstehe in diesem Leben. Also an Verleumdungen. Und Lügen. Und Hinterhältigkeiten. Und Zerstörungen die ich zu ertragen habe. Und das alles ziemlich extrem. Das ist es nicht. Das was mich ausmacht ist Licht und Sonne, die ich immer wieder finde. Ich sitze in einer Ecke. Und geniesse für Stunden einen Tee. Und alles, in meinem Denken und Wissen ist wahr und klar. Und ich weiß ich bin stärker als diese Welt. Ich fahre für Stunden, mit dem Rollstuhl, durch die Strassen. Und alles, in meinem Leben, ist voller Kraft und Farben. Ich finde immer wieder Licht und Sonne. Ich mache weiter!

    (C)Klaus Lutz

    • Blogwart sagt:

      Freut mich – willkommen Klaus!

    • palina sagt:

      danke für die wundervollen Schilderungen, Klaus Lutz.

      Erlebe auch sehr viel Schönes auf meinen Reisen. Aus denen ich Kraft schöpfe.

    • osthollandia sagt:

      Licht und Sonne, das war Portugal. Das war Jose, der mit deinem Boot jeden morgen auf das Merr heraus fuhr, und vier Fische fing. Nur vier. Zwei für seine Frau und ihn, und zwei, die er verkauft hat. Jose, der alte Jose, der in seiner Hütte keinen Strom hat und am liebsten auf seiner Terrasse sitzt, und das Leben beobachtet. Vom dem, was die beiden Fische auf dem Markt bringen, da kauft er Wein und Gas. Und mehr braucht er nicht.

      Danke, für diese Anregung!

      • Horst Kietzmann sagt:

        Klaus Lutz
        Genügsamkeit, sich nicht dem Zeitgeist unterwerfen, Abstand nehmen um die Übersicht zu erlangen oder zu gewinnen.
        Danke für Deine Anregungen!

    • Argus sagt:

      Wunderbar dargestellt, (C). Bleibe weiter so aufgeschlossen und noch viele so wundervolle Eelebnisse wünscht Dir A.

  3. Antipas sagt:

    Ich finde die Brillenbügelproblematik vom altermann fast schon prophetisch, aber allemal richtungsweisend!
    Schließlich ist das Thema hier älter als die Meldung von der Barbara Hendricks
    https://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/schlaglichter_nt/article157994938/Hendricks-plant-Oeko-Etikett-fuer-Lebensmittel-und-Elektrogeraete.html

    In der BR5 Reportage sagt sie noch dazu, man müsse erst mit dem Gedanken an ein Etikett für technische Artikel beginnen, weil dies einfacher in der EU umzusetzen sei. Danach könne man sich dann evtl. dem Problem bei den Lebensmitteln zuwenden….

    Deutsche Politik verfangen und leblos im Netz der Globalisierung. Eine Frau, die es als ihre Aufgabe verstehen “muss” (wg. EU Hierarchie und Gesetzgebung), dem Handykäufer in Kuopio oder Porto mitzuteilen, wieviel Koltan für das neue Traumhandy verarbeitet worden ist.
    Dieses Exempel ist schon so komplex (Lobby, Massentierhaltung im eigenen Land, Verbraucher Erziehen statt wirkungsvolle Gesetze zu verabschieden, Arbeitsbedingungen in Afrika zum Problem machen, Verflechtung von nationaler und EU Gesetzgebung u.s.w.), dass diese Agenda 2030 jetzt schon Makulatur ist.
    Das ist auch alles politischer Tanz vor einem Götzen, ähnlich dem verträumten Schwenken der vielen kostenlos verteilten Fähnchen von so mancher Teilnehmerin auf der Demo heute.
    Ach – demgegenüber hat so ein Brillenbügel schon was!

  4. Ich bekomme nächste Woche kostenlos einen neuen Treppenlift. Der (nun ein Jahr) alte hat insgesamt vier Reparaturversuche über sich ergehen lassen, die allesamt nur von kurzer Wirksamkeit waren. Insgesamt hat “das Ding” bisher einen neuen Kabelsatz, zwei neue Hauptplatinen und einen neuen Satz Akkus erhalten, sowie ungefähr 12 Monteurstunden verschlungen. Zwar hat erst die Drohung mit der gerichtlichen Durchsetzung meiner Ansprüche gewirkt, aber sie hat gewirkt.
    Meines Wissens sind auch Brillenbügel nicht von der Gewährleistungshaftung des Herstellers ausgeschlossen, vor allem dann, wenn die Bruchstellen nicht so aussehen, als sei da etwas zerbrochen, sondern so, als hätten sich die Klebestellen an den Sollbruchstellen aufgelöst…

    (Bei zweifarbigen Ray Ban Bügeln sieht das übrigens auch im Normalzustand so ähnlich aus)

      • Blogwart sagt:

        Es ist schön, worüber Du Dich aufregen kannst, jedoch merkst Du nicht, dass dies ein Zeichen des Altern ist. tongue-out tongue-out tongue-out
        habe ich gerade bekommen. Deshalb bin ich froh, dass auch Egon zu Problemen des täglichen Lebens etwas schreibt!

        • Hen Dabizi sagt:

          Da hatte wohl jemand aus seiner “Jugend” nichts zu bieten. Erbärmlich, aber zunehmend verbreitet. Jugend allein ist definitiv kein “Qualitätsmerkmal”. Aber auch kein “Makel”.

          P.S. “tongue-out” bestätigt meine Aussage über den “Mangel an rationaler Leistunfsfähigkeit”.

    • palina sagt:

      mich hat letztes Jahr jemand darauf angeprochen, meine “uralte Waschmaschine” (35 Jahre) auszutauschen und mir eine neue anbieten wollte. Hatte eine zu viel und wollte mir die verkaufen.
      Nein danke, war meine Antwort.
      Mein Mixer von Krups, 40 Jahre alt, ist inzwischen kaputt.

      Unsere Politiker interessiert das einen Sch…… wenn sich Bürger beschweren.
      Siehe Antwort des Herrn Matthes i.A.

      Verbraucherschutz sollte eigentlich “Gebraucherschutz ” heissen.
      Das Wort Verbraucher sagt doch schon sehr vieles aus.

      Somit hat die Politik den richtigen Begriff gewählt “Verbraucher.”

      Interessant wäre zu erforschen, warum Menschen auf “Marken” abfahren.

      Marken beinhalten folgendes:
      Glaubenssystem, Bilder, Priester, Gebäude, Gemeinschaft
      Apple ist ein Beispiel einer extrem gut konstruierten Marke.
      Selbst das Firmensymbol impliziert bereits:
      „Du bist individuell also unabhängig, cool, wie Adam und Eva die durch den Biss in den Apfel quasi den Schritt in die „unternehmerische Selbstständigkeit“ getan haben. Sie haben etwas unternommen, was bei paradiesischen Zuständen nicht unbedingt Vorraussetzung ist.
      Das Firmenlogo ist ein unglaublich starkes Bild ,und ein starker symbolischer Anker den Apple da nutzt.
      Es folgte die Community (Adam und Eva vermehrten sich), welche Apple ebenfalls perfekt inszeniert.

      Ein französischer Psychologe in einer Arte Dokumentation über Apple „Das Coolness Diktat“ bemerkte ebenfalls , Faktoren welche analog zur Religion zu sehen sind:
      Psychologe: „ Es geht hier um Identitätsfindung, ich bin nicht alleine, man hört mir zu. Das ist ja eine grosse Angst heutzutage, dieses Gefühl in seinem Seelenzustand alleine zu sein.
      Die Apple Anhänger bekommen den Eindruck mit Hilfe ihres Computers etwas besondere zu sein.
      Meine Familie ist der Apfel.

      Es erübrigt sich, die Erfolgsfaktoren auch für Facebook zu erläutern.
      Das Schaffen von Marken wird die reine Information ablösen.

      Das Wissen um die Erschaffung einer Marke ist noch verhältnismässig unentdeckt, vergleichbar mit der Entdeckung von Öl vor 100 Jahren oder der Entwicklung des Internet in den 90er Jahren.
      Die Bedeutung von Marken wird zunehmen, da die Menschen sich von der Religion abwenden und unbewusst nach einem Ersatz suchen.

      • Susanne sagt:

        Meine Apple Geräte ersparen mir eine Menge Ärger, deswegen ist mir das Markengedöns um diese Fabrikation wurscht.
        Was haben Windows und U-Boote gemeinsam? Wenn man das Fenster öffnet, ist alles zu spät!

        • Hen Dabizi sagt:

          Bitte, bitte nicht auch noch eine technische “Minderheitendiskussion”. (iOS/MacOS – 18%/8%)
          Die sind so sinnfreie, dass sie jeden Religionsdisput in den Schatten stellen.

          P.S. Ich öffne seit Windows aus dem DOS-Ei kroch Fenster (35a) und bin nicht ersoffen. Und wenn ich eine Alternative brauche, nutze ich die Erben von Papa Unix Linux und Android. Dem etwas narzisstischen Zweig der Familie, der von “Apple” der Erkenntnis genascht haben soll, habe ich nie gebraucht. Aber, liebe Susanne, lassen wir doch einfach jedem Tierchen sein …

          • Susanne sagt:

            Ich hab doch nich angefangen mit der Diskussion. Ich laß mich nur zu Kommentaren hinreißen, die ich mir nich verkneifen kann.
            Kommentare! Fluch oder Segen?
            Wäre doch mal einen Blog wert.

          • Filer sagt:

            Susanne, zur Frage “Kommentare! Fluch oder Segen?” habe ich mir auch mal Gedanken gemacht. Und bin zur festen Überzeugung gelangt: erst mit Kommentaren lebt ein Blog. Klonovsky z. B. sinniert einsam vor sich hin (ab und zu melden sich Leser per E- Mail bei ihm, deren Veröffentlichung wirkt aber sehr unstrukturiert, ohne Bezug auf die jeweiligen Artikel). Andere Blogs veröffentlichen erst gar nicht die Mails, das ist dann noch trostloser. Ähnlich wie bei einer Online- Zeitung, deren Kommentarfunktion gesperrt ist. Es herrscht nur EINE Meinung und zwar die des Betreibers.
            Lädt nicht gerade zum Verweilen ein.

          • Blogwart sagt:

            Der Stern hat die Kommentarfunktion ja auch abgeschafft und bei den Qualitätsmedien wird oft die Kommentierung gesperrt, weil zu viele das Falsche schreiben.

    • Dieser Beitrag ist Super!

    • Argus sagt:

      Ich mag eigentlich keine Reklame für Fielmann machen. Aber vor einigen Jahren war bei meiner Brille (von Apollo) der Bügel gebrochen. Bei Apollo wollte man mir eine ganz neue Brille gegen Bezahlung andrehen. Ein Versuch bei Fielmann brachte mir neue Bügel kostenfrei und eine freundliche Behandlung. Mal mehrere Meinungen einholen!

  5. gabriela sagt:

    Fck th Nw Wrld rdr (NW)!

    Die Antwort aus Maasmännchens Ministerium enthält wenigsten noch die Vokale.

    https://www.youtube.com/watch?v=q0hlgmumI54

  6. Heli sagt:

    Glaubt hier jemand, dass der Blogwart keine Ahnung von Obsoleszenz hat oder, dass er nicht eine nichtssagende Antwort erwartet hat ?

    Hier wird nur dokumentiert, was als die wirkliche Aufgabe im Maasi-Ministerium angesehen wird. Da wir ja gerade das “Reich” ausgebaut bekommen, in dem das eigene Volk zum Feind erklärt wird, ist das nur ein weiteres Dokument, dass alles, was an Geschwätz geliefert wird über Nachhaltigkeit, nur Gebabbel ist, das den CO² – Ausstoß erhöht.

    Es ist aber auch irgendwie tröstlich, dass man immer wieder gute und noch gutere Ratschläge bekommt.

  7. Filer sagt:

    Sorry, altermann- da muss ich leider dem Horst Recht geben.
    Es gibt natürlich schlimmere Probleme (ohne das des altenmannes gänzlich kleinreden zu wollen), die vom Verbraucher“schutz“ministerium ebenfalls seit Jahrzehnten ignoriert werden. Hochrisiko- Medizinprodukte z. B., die ohne belastbare Studien oder Zulassungen in den Patienten verbaut werden. Bei Medizinprodukten generell (Röntgengeräte, Skalpelle, Implantate) muss nicht, wie bei Medikamenten z. B., die Wirksamkeit zur Behebung der Krankheitssymptome nachgewiesen werden, sondern lediglich die technische Unbedenklichkeit. Und was macht die Bundesregierung: die setzt sich auf EU-Ebene sogar GEGEN strengere Zulassungsregeln ein. Und warum? Wir ahnen es schon: weil die Interessen der Herstellerfirmen, die den EU-Markt dominieren, aus Deutschland kommen (oder hier entwickeln und produzieren) und damit absoluten Vorrang vor dem schnöden Schutz der Patienten haben.
    Aber man muss mit dem Heiko jetzt aber auch mal ein wenig nachsichtig sein. Schließlich gibt es jetzt Wichtigeres zu tun, als Menschenleben zu schützen oder Verbraucherrechte zu stärken.

  8. Nemesis sagt:

    @altermann:

    Du wirkst viel zu zornig, vielleicht bist Du es auch ?

    Wünsche ich Dir nicht, da Du ( bewusst ) von diesem perfiden System abgelenkt wirst, um Deine wahren Stärken auf, sagen wir mal, auf unsinnigere Dinge des Lebens ( popelige Brillen in diesem Fall ) zu verschwenden.

    Das wäre sehr Schade um Dich und Deinen Blog !

    • Blogwart sagt:

      In den Anfängen meiner Bloggerei pflegte ich des Öfteren in die Niederungen des Alltags abzutauchen.

      • Filer sagt:

        Erholung (auch mal vom Blog) ist so wichtig, denn die tägliche Auseinandersetzung mit immer absurderen Nachrichten, wie hier oder hier (bei letzterem schreibt Klonovsky unter 15. September 2016 zum Vorfall „Kornmarkt“ in Bautzen: „Jedenfalls haben die (unsere Schutzsuchenden) schnell gemerkt, dass dieses Land ein alter fetter Speckkäfer ist, von dem keine Gefahr droht…. Deswegen kämpft ja auch der Herr Bürgermeister samt assistierenden Pressstrolchen lieber “gegen rechts”, weil von dort die geringere Gefahr droht.“), kostet gewiss ganz schön Kraft und bringt eher wenig Entspannung.

      • Jochen sagt:

        …was extrem spannend war, zumal die Kommentatoren (falls ich mich da richtig erinnere) zahlreicher und bunter gemischt waren.

  9. Hen Dabizi sagt:

    Du wusstes doch, dass da keine sinnvolle Antwort zu erwarten war. Die Verkürzung der Produktlebenszyklen durch Obsoleszenz, Unreparierbarkeit und die Einfügung sinnfreier “Weiterentwicklungen” sind systemimmanent. Veile unserer Produktionsstätten haben mit ihren Produkten längst eine Marktsättigung erreicht. Exportmärkte werden zunehmend von “dahergealufenen Drittländern” versorgt und Löhne und Sozialleistungen kann man auch nicht mehr relevant zur “Erzeugung” von Wachstum missbrauchen.
    Was glaubst du also, wo die “erwarteten” Renditen herkommen sollen.
    Also Leute kauft euch neue Kämme mit WLAN für die lausigen Zeiten 2.0.
    😉

  10. Horst Kietzmann sagt:

    Bin nur ehrlich.
    Freue mich schon auf die Kommentare deiner Groupies.
    Sofern sie meinen Kommentar nicht ignorieren.
    Deine Chancen stehen gut.

    • humorlos sagt:

      Sei froh das der altemann keine Groupies hat, denn im politischen Bereich würde man sie als Fanatiker oder Extremisten bezeichnen … und das wär dann übel für dich. Geh einfach zurück zu RT Deutsch und stänker dort in den Kommentaren weiter.

      • Blogwart sagt:

        Huh, die Bemerkung war aber humorlos!

      • Horst Kietzmann sagt:

        Ein Beitrag zum Jahrestag 9/11 hätte mich mehr interessiert als kaputte Brillenbügel. Soviel Kritik muss möglich sein.
        Kann mich nicht erinnern bei RT Deutsch mal kommentiert zu haben. Bevor Du rum stänkerst solltest Du Dich besser informieren!

        • Blogwart sagt:

          Für 9/11 sind andere besser prädestiniert!

        • Alfred sagt:

          Was ist 9/11?
          Wenn das dieser Unfall (Besoffener Pilot fliegt ins Hochhaus) am 09.September sein soll, dann ist die deutsche Schreibweise eher 11. 09. und nix anderes. Oder war das am 09.11. = 09. November?
          09.11.1888 Gedenktag : Mary Jane Kelly, wahrscheinlich letztes Opfer von Jack the Ripper

    • Filer sagt:

      Träumt nicht jeder Mann in den besten Jahren von einem (natürlich viiiel jüngeren) Groupie? Ein echtes Groupie hat es aber auch nicht mehr so leicht wie früher. So berichtet eines von ihrem schweren Leben:”Ich dachte auch am Anfang, Backstage gehen Orgien und Alkohol, aber im Endeffekt sitzt man nur rum und redet. Manchmal hast du ja keine fünf Minuten.” Tja, die Zeiten ändern sich:-).

  11. Horst Kietzmann sagt:

    Ich muss zugeben, dass ich niemals die Zusendung von 2 Brillenbügeln kritisiert hätte, zumal ich heute 3 Brillen mit allem Schnick-schnack für 220 Euro kaufen kann.
    Luxusbrillen sind halt etwas teurer, da kann man sich auch vorher informieren.
    Deine Probleme möchte ich haben.

    • Blogwart sagt:

      Danke für Deine aufmunternden Worte!

    • osthollandia sagt:

      Doch, der Artikel und der ganze Vorgang ist wichtig! Ich muss Dir widersprechen.

      Was hier dokumentiert wird sind die wohlfeilen Reden auf der einen Seite und das arrogante Gehabe auf der anderen Seite. Es zeigt, wie jene mit uns Bürgern umgehen, die glauben, sie hätten die Macht gepachtet.

      Und exakt die kleinen und feinen Beispiele geben den besten Aufschluss.

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