USA: Wahlkrampf der Verlogenen

Yes she can!“ lügt der Teleprompter-Präsident Obama und seine Michelle war nicht besser. Das hörte sich vor acht Jahren noch ganz anders an: „Hillary verspricht viel und ändert nichts„. Übrigens: Ohne Teleprompter schlägt Obama rhetorisch sogar unseren Edmund Stoiber oder den EU-Kommissar Oettinger (nebenbei, meine neue Verschwörungstheorie: wegen dieser Rede kam es zum BREXIT) . Was Trump zu der Äußerung hingerissen hat: Wer als Präsident antreten will, dem müsste der Teleprompter verboten werden. Er hat Recht, wie man hier hört. Amerikanisch herzzerreißend die Rede von Michelle. Alle konnten schön mitweinen, wie das bei unseren Verbündeten üblich ist, die zwar die Welt in Schutt und Asche legen, aber bei solchen Gelegenheiten ihren Krokodilstränen freien Lauf lassen. Die Realitätsverluste sind bei God’s own Country nicht zu übersehen.

Die Verlogenheit ist ja im Netz noch dokumentiert. Man braucht nur den Suchfilter auf die Zeit um 2008 einzustellen. Der Eindruck von damals ist genau wie heute: Die Spindoctoren von Frau Clinton waren und sind skrupellos. Die haben Bernie Sanders ordentlich beschissen und der geht auch noch hin und schleimt auf dem Parteitag, was das Zeug hält: Viele seiner Anhänger nahmen ihm das sehr übel. Überhaupt war der Sanders nicht der Alt-68 von Amerika, wie er in unserer Qualitätspresse dargestellt wurde – meint die World Socialist Website.

So schnell ändert sich die Meinung, wenn es der Sache dient. Hat Obama vor acht Jahren die Killary der Lügen bezichtigt, so ist sie heute für ihn die Größte. Wer glaubt das denn im Ernst? Hat man vor acht Jahren die Lügen akribisch verfolgt, macht man das heute nur noch bei Trump. Wahlkrampf der Scheinheiligen: Hier schreibt Mike, dass die Debatte zwischen Killary und Obama ein Drehbuch der Heuchelei gewesen ist. Wer „Hillary Clinton lies“ googelt, bekommt 124.000 Fundstellen, bei Donald Trump sind es nur 76.600 – etwa 40% weniger.

Wie die Meinungsumfragen zeigen, wird das Rennen knapp. Seit kurzem liegt Trump vorn. Ich finde beide Kandidaten unterirdisch. Bei Killary weiß man was man hat: Sie personifiziert die Bushes bis Obama in einer kaltblütigen Person, die keinen Moment zögern wird, um allen zu beweisen, welche Weicheier alle männlichen Präsidenten waren. Der Trump wird ja gerne bei uns als Vollidiot hingestellt – dazu liefert er auch genügend Munition – aber die oben angesprochene Kaltblütigkeit sehe ich bei ihm (noch) nicht. Seine Ankündigung, im Falle eines Wahlsiegs eine Anerkennung der Krim als Teil des russischen Staatsgebietes und die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland in Betracht zu ziehen, finde ich grandios! Die Killary kippt ja da eher Benzin ins Feuer.

Das Imperium setzt ja auf ihresgleichen und der Bundeswarner haut einen Kommentar raus, der ihm bestimmt leid tun wird, wenn Trump die Wahlen gewinnen sollte. Helden sind die Deutschen nur, wenn man gegen Minderheiten zu Felde ziehen kann  – aber dann in der vollen Bandbreite, von Juden bis zur AfD – mit ein paar Jahrzehnten dazwischen und stets aus der Komfortzone heraus. Ich erinnere daran, dass Merkel 2008 auch auf das falsche Pferd gesetzt hatte, als sie Obama nicht an der Friedenssäule reden lassen wollte. Da klangen die Worte noch anders:

Offener Konflikt in der Bundesregierung: Kanzlerin Merkel äußert ihr Befremden darüber, dass Barack Obama am Brandenburger Tor reden will. Doch Außenminister Steinmeier würde sich darüber freuen – und warnt davor, den Präsidentschaftskandidaten zu verschrecken. (Spiegel)

Das Steinmeierche hat schon damals gewarnt: verschrecken (!) Huchterle!

Fünf Jahre später lagen sie sich in den Armen: Merkel und Obama auf Kuschelkurs. Es soll ein deutsches Sprichwort geben, so mit Pack und verträgt sich.

Ich lege mich fest. Statt den Atombombenkurs hoffe ich auf die Wundertüte und freue mich schon diebisch, wenn die Berliner Nomenklatura richtig drängelt, um bei Trump als erste im Mastdarm zu verschwinden. Hier der passende Song.

Dieser Beitrag wurde unter Abzocke, Allgemein abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

27 Kommentare zu USA: Wahlkrampf der Verlogenen

  1. Johannes Streck sagt:

    Nachdem ich hier auf meiner Isla Bonita eine Reihe von Internet-Foren über Jahre verfolgt habe, auch Ihres, werter Altermann, möchte ich hier einen vorläufigen Vergleich – noch keine Gleichsetzung – bringen zu anderen deutschen Zeiten.

    Er greift zurück in die Zeit von vor über siebzig Jahren. Damals haben sehr mutige Menschen geglaubt, mit in den Lichthof einer Universität geworfenen Flugblättern oder mit in Hausfluren ablegten handgeschriebenen Protestkarten gegen ein Regime aufbegehren und Wirkung haben zu können. Die Bekanntesten waren wohl das Geschwisterpaar Scholl in München sowie das Berliner Ehepaar Otto und Elise Hampel – später durch Hans Fallada zu den Romanfiguren Otto und Anna Quangel geworden. Elser und Stauffenberg bedürfen einer anderen Würdigung, weil sie nicht mit Papier gearbeitet haben.

    Andere Zeiten, andere Sitten, im Kern jedoch die gleichen Mechanismen, Meinungen abzuwürgen und wenn möglich unsichtbar zu machen. Noch sieht man von oben zu, wer sich da unten wie artikuliert, aber man stellt schon so manches ab, registriert jedoch alles, und die Machthaber versichern sich im Volk bereits der ideologischen Mitarbeit von Denunzianten und bauen dafür Deckorganisationen auf.

    „Laßt hundert Blumen blühen, laßt hundert Schulen wetteifern“ hieß es hinterhältig bei Mao, um denen, die sich dann gutgläubig mit Kritik hervortaten, die Köpfchen abzuschneiden. Auf einmal war zulässige Kritik nur noch die, die den Sozialismus voranbrachte…

    Regimes auf dem Pfad ins Unrecht können nun einmal nicht mit gefinkelten Forumseinträgen im Internet, diesen modernen Flugblättern und Karten, wirksam bekämpft werden. Auch wenn sich der Blogwart und seine Gefolgschaft noch so sehr loben und ermutigend auf die Schultern klopfen. Jo mei, und dann die „Wahlen“, egal ob in den USA oder in Europa, very old and busted: Wenn sie etwas änderten, wären sie verboten.

    • Hen Dabizi sagt:

      Nun also? Hochhaus, Brücke, Eisenbahn … oder was will uns der Herr Streck jetzt sagen?

  2. Lockez sagt:

    Das die Hillary ein durchgeknalltes und gewissenloses Weib ist hat sie ja schon mehrmals bewiesen und das sie auch eine Marionette der NWO-Freaks ist.
    Der Trump scheint zwar auch durchgeknallt zusein, aber er zeigt wenigstens etwas Gewissen.
    Trump ist zwar Milliadär, aber wenn er als Präsident nicht spurt dann werden ihm seine Milliarden auch nicht mehr weiterhelfen, denn wenn man Tod ist, dann braucht man kein Zaster mehr ! 😉
    Allerdings sehe ich die möchtegern Wahlen in den VSA mehr als überteuerte Show an, denn es ist völlig EGAL wer da Präsidenten-Marionette wird, denn die Regisseure (Militärischer Komplex, Bankster und Ölbarone) im Hintergrund werden bestimmen wie es weitergeht.

  3. MichaelJ sagt:

    Kann nur zustimmen. Her mit der Wundertüte! So wie ich Wundertüten kenne ist zwar auch so gut wie nie was Brauchbares drin. Aber spannend ist es wenigstens! Schon vorher – wie bei der … na ihr wisst schon, möchte nicht ausfällig, schon gar nicht incorrect werden – das Elend unaufhaltsam kommen zu sehen, so wahnsinnig aufregend oder gar erhebend ist das jedenfalls nicht.

    Und außerdem: mit Wundertüten haben wir doch beste Erfahrungen machen dürfen! Hope, Change, Yes we can! Das – and much more – war in der letzten Wundertüte drin.
    War das aufregend, eines nach dem anderen abhaken und verklappen zu können. Ganz am Anfang – ich erinnere mich gut – ist der – pardon – Halbneger auch mal in Prag an der Burch aufgetaucht und hat mit vollen Backen versprochen, dass er sich bemühen wird, weltweit Atomwaffen abzuschaffen. Acht Jahre später wissen wir, er arbeitet daran. Wahrscheinlich dergestalt, dass er die Verantwortung dann an die erste richtige Frau der Weltgeschichte weitergeben kann. Abschaffen, das geht am schnellsten und vollständig am besten mit einer globalen konzertierten Aktion: Daumen drauf auf den roten Knopf. Dann ist die Entsorgung auch gewährleistet. Hinterher sehen wir dann weiter!

  4. Katrin Fischer sagt:

    Julian S. Bielicki hat´s schon gesagt, Altermann: Bleiben Sie gesund! Und widerständig! Und frischheraus und freiweg! Sonst werd´ich krank!
    Danke…von Alterfrau!

  5. Youtuber sagt:

    In diesen Zeiten extremster Verzerrungen in den Medien ist youtube aus meiner Sicht das einzige Medium, um sich selbst einen direkten eigenen Eindruck zu verschaffen. Wenn Sie die folgenden Videos über Donald Trump anschauen, verlassen Sie sich bitte ausschließlich auf Ihre ureigene Menschenkenntnis.
    Machen wir uns auch klar, dass wir selbst (ich eingeschlossen) mit einigen „unserer“ typischen deutschen (und europäischen) Überzeugungen niemals US-Präsident werden könnten, weil die US-Bevölkerung aufgrund ihrer Geschichte in nicht wenigen Dingen deutlich anders „tickt“ als wir. Für eine faire Beurteilung ist das enorm wichtig. Hier die Videos (natürlich gibt es viele weitere, um ein faires Bild zu gewinnen):
    https://www.youtube.com/watch?v=mxf1XmVZ9qY
    https://www.youtube.com/watch?v=FWCJ15bAJ9E
    https://www.youtube.com/watch?v=bblEK2TErN

    Donald Trump wirklich ein „Vollidiot“ oder gar ein „Soziopath“ (Michael Moore)? Na denn…

    • Helmut Pirkl sagt:

      Hallo Youtuber, dein Kanal bringt auch nicht alles. So ist z.B. das an dritter Stelle aufgeführte Video schon gelöscht. Es passt anscheinend nicht ins Geschäft der Präsidentenmacher.

      Auf die Frage wer eigentlich die USA regiert gibt es nämlich eine Menge von Antworten. Aktuell reicht die Liste derer die dort regieren von den Freimaurern, den Illuminaten, Skull & Bones, dem militärisch-industriellen Komplex, die Kommunisten, das FBI, die Zionisten, die Bilderberger, Außerirdische bis hin zum Satan persönlich, um nur die beliebtesten zu nennen. Von Volk ist darin allerdings nirgendwo die Rede.

      So ist auch die Wahl des Präsidenten eine einzige Tragikomödie, in der das Volk nur als Alibi für eine Demokratie herhalten muss.

      Nun kommt da ein Selfmademan namens Trump daher, der in seinem eigenen Leben alles geschafft hat, was es in diesem wunderschönen Land dem „American Way of Life“ zu erreichen gibt und maßt sich auch noch an, dieses System zu durchbrechen und die Herrschenden in die Wüste zu jagen.
      Das Volk müsste ja verrück sein, wenn es diese einmalige Gelegenheit zu Freiheit, Recht und Souveränität nicht erkennt und ihm seine Stimme gibt.

      Hoffentlich weiß aber Trump auch, auf was er sich dabei einlässt.

  6. Helmut Pirkl sagt:

    Das Szenario, was uns in den USA zurzeit vorgeführt wird, könnte auf Seiten der Clinton und ihrem Gefolge selbst die Tragödien eines William Shakespeare in den Schatten stellen, wenn man nicht wüsste, dass es sich bei dieser Klamotte im Vordergrund lediglich um ein Prager Marionettentheater oder eine Ausgabe aus der Augsburger Puppenkiste handelt. Die eigentliche Tragödie spielt sich aber selbst für die Akteure und Protagonisten nicht durchschaubar im Hintergrund ab. Von solchem abscheulichen Teufelswerk konnte selbst Shakespeare zu seiner Zeit nur Träumen.

    Allerdings steht dem ein real existierender Einzelkämpfer gegenüber, der in aller Klarheit Tacheles redet. Damit hat er jetzt schon in den Meinungsumfragen die Mehrheit hinter sich. Am Ende wird er von der überwiegenden Mehrheit der Amerikaner gewählt.

    Ob ihm das letztendlich was nützt, bleibt abzuwarten. Die im Dunkeln werden das jedenfalls mit allem Mitteln zu verhindern wissen. Und deren Quellen sind jetzt noch grenzenlos.

    • MichaelJ sagt:

      „Damit hat er jetzt schon in den Meinungsumfragen die Mehrheit hinter sich. “

      Lüge, eben in Heute ist es mal wieder jenes übliche Kopf-an-Kopf-Rennen.

      Die Wahrheit wird uns frei machen!

      • Helmut Pirkl sagt:

        Bei der Präsidentenwahl in Österreich war es ähnlich. Auch dort lagen die beiden zum Schluss Kopf an Kopf. Das lässt darauf schließen, dass die Lügenpresse eine Wahlfälschung vorzubereiten hatte. Das ist ihr zwar gelungen, aber die Fälschung war so dick, dass selbst das Verfassungsgericht aufgeben musste. Allerdings war dabei nicht von Fälschung sondern nur von Unregelmäßigkeiten die Rede. Einfach lächerlich.

        In den USA ist das einfacher. Dort lassen Wahlverfahren leichter eine Fälschung zu.

    • Cäsar sagt:

      Bei Wahlen fälschen sind die Amis Weltmeister, das haben wir ja schon mit erlebt bei Gore gegen Bush. Man müsste vielleicht ein paar Leute aus den Entwicklungsländer als Wahlbeobachter nach USA schicken.

  7. Pjotr56 sagt:

    Sehr guter Artikel, Altermann! Danke dafür!
    Mit dem Satz „Helden sind die Deutschen nur, wenn man gegen Minderheiten zu Felde ziehen kann“ bringst du unser deutsches Dilemma auf den Punkt.
    Du selbst hast diese deutsche Unart seinerzeit bei der medialen Hetzkampagne gegen die Pleitegriechen grandios angeprangert.

    Jahre davor waren die Türken die neuen Juden. Später ging der Feldzug im eigenen Lande gegen die „Ossis“, später dann gegen Hartz-4 Empfänger/innen.
    Die Darstellung dieser in jedem Fall medial heftig befeuerten Kampagnen ließe sich sicherlich noch fortsetzen, aber interessanter sind die Lehren, die wir daraus ziehen können.
    Welche das sind, bleibt jedem/jeder selbst überlassen – hoffentlich die richtigen.

    In den US-Wahlen liegt für uns Deutsche eine Chance: Die gefährlichste Frau der Welt, käme bei einem Sieg von Killary Flinton nicht mehr aus unseren Reihen:
    https://www.youtube.com/watch?v=_EaEVIh9t5I
    Wem jetzt das Lachen im Halse stecken bleibt und heftiger Würfelhusten einsetzt gratuliere ich zum funktionierenden politischen Koordinatensystem.

    Ich benutze die BLÖD zum Justieren des selben.
    Bei: Yes, we can! Yes, we Gauck! Pleitegriechen! Verkauft eure Inseln! Wir sind Papst! – denke ich: Da stimmt was nicht; Wulff war auch so ein Fall.
    Das Gegenteil der Titelzeile führt oft in die richtige Richtung.

    Die Frage: Cui bono? (Wem nützt es?), kürzlich von Helmut Pirkl noch mal ins Gespräch gebracht, bringt immer eindeutige Erkenntnisse.

    Angesichts des medialen Hypes Pro-Flinton, wäre also Trump der bessere Kandidat.
    Wir werden sehen.

    2017 sind wir dran. In der BLÖD/Welt könnt ihr vorher lesen, wer es werden soll, also die schlechtere Wahl ist.
    Miosga – Zamperoni – Kleber sekundieren die Show und versuchen zusätzlich uns in die Irre zu führen.

    Kann mir eigentlich jemand sagen, wie ich ohne in die Fänge der Justiz zu geraten den Rundfunkbeitrag boykottieren kann?
    Klar, wenn es 50% der Haushalte täten, wäre das System sofort platt – schöne Utopie!

  8. T.Gerath sagt:

    Meinen Gruß vorab
    55 er Jahrgang.
    Ich bin wirklich dankbar für jedes graue Haar.
    Und weiter so, aber bitte mit noch mehr Biss!
    Wie wäre es mit einer Kategorie nur Zahlen sonst nichts?

    • Helmut Pirkl sagt:

      Noch stehen sich zwei Wölfe gegenüber, die außerhalb des Rudels ihren Machtkampf austragen.

      Romulus und Remus waren damals männlich als sie zur Gründung Roms von einer Wölfin gesäugt wurden. Das ist bei dem Imperium der Neuzeit anders. Da übernimmt die Wölfin selbst das Regiment und verdrängt dabei den Wolf, der aich vehementdagegen zur Wehr setzt.

  9. Milu sagt:

    Sieht wohl so aus, als kommt nach dem Quoten-Schwarzen jetzt die Quoten-Frau
    an die Macht. Das merkwürdige US-Wahlsystem ist für diesen Fall sicherlich schon
    programmiert! Beim anderen Massenmörder GWB hat es ja auch prächtig funktioniert.

  10. Bleib gesund, lieber Altermann und schreibe oft und viel! Danke!

  11. Heli sagt:

    Das hat gerade noch gefehlt:
    https://deutsch.rt.com/international/39682-putin-manipuliert-us-wahl-alarm/

    Rainer Rupp schreibt einen schönen Artikel.

  12. gabriela sagt:

    Hüben wie drüben ….. s’läuft doch nach Plan …. und wenn nicht, dann wird halt nachgeholfen …
    Und in der Endphase stellt sich dann eine (mit dubiosen Substanzen vollgepumte) Oma vor den Teleprompter und rattert wieder einmal anteilnahmslos die Punkte der Agenda zur vollständigen Überwachung, Kontrolle, Enteignung, Entmündigung runter.
    Die EU ……. (Euro, EZB, Beamten- /Bürokratifaschismus) in die Köpfe der Untertanen als einheitliches Europa = Friedensprojekt eingehämmert …. was für ein Trauerspiel
    Mir – als eine Stimme vom Pack und mittlerweile aufgewacht – ist das Lächeln vergangen
    https://www.youtube.com/watch?v=u9b4bObqNYo

  13. Hen Dabizi sagt:

    Der US-Wahlkampf und vor allem die Dauerbeschallung aus allen medialen Rohren sind so interessant, wie die Dauerberieselung mit „Börsennachrichten“. Das interessiert mich, wie die Wasserstandsmeldung vom 邕江 (Yǒng Jiāng Fluss). Letztere Meldungen betreffen mich allerdings mehr, denn dann weiß ich, ob die Qinghuan lu (请环路) befahrbar ist.
    Aber im Ernst. Warum beherrscht seit Monaten dieses schwachsinnige Affentheater die deutschen Medien? Meint irgendjemand von hieraus Einfluss nehmen zu können? Die anerkannte Nation der politisch gebildeten Massen lässt sich den Pseudokampf der Geldgiganten vorspielen. Egal wie es ausgeht, gut geht es jedenfalls nicht aus. Es ist so oder so ein Sieg für die Gegenseite im Krieg Arm gegen Reich, den wir ohnehin verloren haben.
    Und deshalb interessiert mich ein sauberer Unterboden am Auto weit mehr.

    • Filer sagt:

      @Hen (8:30), ich schließe mich Deinem Pragmatismus wieder mal an. Der Leitartikel hat das Wesentliche gut herausgearbeitet, ansonsten:
      de Vajabunde- Song ist Klasse, macht Laune und Sinn. Wie sagte dereinst Dr. Proebstl: „Wer andern in den Hintern schlüpft, dran meistens eine Hoffnung knüpft“!

  14. der Dirk sagt:

    Ich hoffe auf Trump, der ist Geschäftsmann und weiß, dass gute Geschäfte auf Dauer nur laufen, wenn beide Seiten Vorteile davon haben. Anders als Killary, die sich nimmt, was sie will und wer es nicht geben will wird weggebombt. Sie ist wohl die typische weibliche Führungskraft in dieser von weißen Männern dominierten Welt, die alles gut werden lässt 😉

  15. osthollandia sagt:

    Mal wieder ein guter Artikel, den ich so unterschreiben kann. LOB!

    Mal von unseren Qualitätsmedien ab und lassen wir die politischen Enddarmbewohner mal beiseite.

    Dat Killary hat bewiesen, dass sie absolut skrupellos ist, eiskalt und ein Gewissen scheint sie auch nicht zu haben (siehe Ermordung BinLaden). Ausserdem schert sie sich einen Dreck um Gesetze (siehe EMail Affaire). Die Frau macht einfach nur Angst.

    Trump hat politisch noch gar nix bewiesen. Der kann sich als noch übler entpuppen, möglicherweise ist er aber gar nicht so falsch. Jedenfalls steckt er nicht so tief im üblichen Wahlkampf-Spenden-Sumpf, hat weder Ahnung noch Erfahrung undwill sich deshalb Ahnung ins Kabinett ziehen. Einzige Agenda „Make Amerika great again“ kann man jedenfalls so machen. Allein dafür, dass er sich selber nicht für unfehlbar hält, hat er die chance verdient, sich als Schloch zu beweisen.

Kommentare sind geschlossen.