Die Dresdner Busse des Manaf Halbouni (Teil2)

Dank an meinen Leser P. Melnik aus Freital, der uns diesen Bericht (und Bilder) geschickt hat:

Wie schon auf Deinem Blog letztens angemerkt, war ich heute zu dem „Künstlergespräch“ mit Manaf Halbouni in Dresden. Dieses Gespräch fand nicht wie angekündigt in der Städtischen Galerie statt, sondern direkt neben dem Monument auf dem Neumarkt, vor der Frauenkirche. Gekommen waren schätzungsweise 200 Zuhörer, wobei die ganz hinten stehenden bestimmt nichts verstanden haben, was der „Künstler“ und die Moderatorin, Frau Dr.  Chr. Mennicke-Schwarz*), vorn zu sagen haben. Es gab kein Mikrofon und Lautsprecher, nicht mal ein Megaphon. Schwache Leistung!

Von den Zuhörern waren mindestens 70% Ältere, also mehr oder weniger Hörgerätebedürftige.

Zusammengefasst kann man sagen, dass mit dem Anliegen dieser Busskulptur der Friedenswille zum Ausdruck gebracht werden soll, den die Bevölkerung  durch Kriege und Zerstörung nicht verlieren und dessen man sich immer erinnern soll. Auch die Dresdner Bürger, die bewusst den 13. Februar 1945 miterlebt haben, sollen mit diesem „Monument“ an die Kriegsfolgen erinnert werden.

Herr M. Halbouni sagte von sich selber, dass er kein politisch beurteilender oder bewertender Mensch sei. Diese Antwort gab er auf die Frage, ob ihm bekannt ist, was für eine Fahne im Original oben auf der Busbarrikade in Aleppo angebracht ist. – Allerdings, gerade mit dieser Aktion macht er ja Politik!

Die Frage, ob diese Busse auch in Washington vor dem Weißen Haus aufgestellt werden könnten, hat er nicht verneint – ein Amerikaner fragte ihn mal danach.

Dieses ganze Gespräch war unbefriedigend, denn das ganze ging an der Frage zur Ursache des KRIEGES vorbei, denn das, was hier zu sehen ist, ist die Folge des Krieges.

Natürlich gab es auch Befürworter für dieses „Kunstwerk“ und die haben sich lobend gegenüber Hr. Halbouni geäußert.

Nach etwa 45 Minuten war Schluss und ich hatte vom Stehen dann „die Knie an den Schultern“!

Aber interessant war dann eine lautstark geführte Diskussion bei einer abseits stehenden Gruppe. Wahrscheinlich war da ein „echter“ Pegida – Diskutierer mit den Umstehenden im Streit. Mir ist aufgefallen, wie stur doch manche Leute ihre BILD- Leser- und RTL- Gucker- Meinung vertreten. Schlimm, was da für Ansichten vertreten werden.

Aber eine positive Sache bringt diese ganze Aktion doch mit sich: hier treffen fremde Leute zusammen und diskutieren über die irrsinnige Politik von Merkel und Co. Man sieht nicht mehr durch in diesem politischen Irrenhaus. Merkel kommt dabei ganz schlecht weg.

Natürlich wurde auch nach den Kosten gefragt – eine Summe wurde nicht genannt.

Zum Schluss habe ich noch auf dem Theaterplatz die Kunstinstallation „Flüchtlingsgräber“ angeschaut. – Nee, nee! Warum das alles in Dresden? Nur wegen des 13. Februars?

Viele Grüße aus Freital

P. Melnik

*) Christiane Mennicke-Schwarz ist die Leiterin des Kunsthauses Dresden. Sie betonte, dass das Werk von Halbouni nicht die komplexe Situation des Bürgerkriegs abbilden solle, sondern primär als Mahnmal gegen Gewalt – auch von Terroristen – dienen solle.

Nachtrag:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Redaktion,
wir bitten Sie um Veröffentlichung folgender Information des Kunsthauses Dresden: _____________________________________________________

Seit Mitte der vergangenen Woche kursieren in den Medien verschiedene Mutmaßungen zu Kosten und Finanzierung  des temporären Kunstwerks Monument. Das Kunsthaus Dresden nimmt daher, in Übereinstimmung mit den Förderern, wie folgt Stellung:   Das Kunstwerk Monument auf dem Neumarkt wird im Rahmen des Kulturfestes Am Fluss / At the River. Zu Kulturen des Ankommens / On Cultures of Arrival aufgestellt. Das Kulturfest, das mit einer Vielzahl von Veranstaltungen bereits seit September 2016 stattfindet, wird vom Kunsthaus Dresden gemeinsam mit dem Societaetstheater Dresden durchgeführt. Hauptverantwortlich für die Realisierung des Projektes Monument ist das Kunsthaus Dresden. Das Kunsthaus Dresden ist die Städtische Galerie für Gegenwartskunst und Teil der Museen der Stadt Dresden.   Die Kosten zur Realisierung des Kunstwerkes Monument umfassen 57.000 Euro.  Die Ausgaben gingen ausschließlich an die mittelständische Wirtschaft in der Region. Der Künstler hatte bereits im Vorfeld auf ein Honorar verzichtet. Ein Zuschuss von 14.400 Euro erfolgte aus Fördermitteln der Kommission für Kunst im öffentlichen Raum der Landeshauptstadt Dresden. Die weiteren Kosten zur Umsetzung des Monuments werden durch die Fördermittel der Stiftung Kunst & Musik für Dresden, der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Ostsächsischen Sparkasse Dresden, der Stiftung Osterberg für Kunst & Kultur sowie durch private Spender getragen.  Die Fördermittel ergehen als gemeinnützige, zweckgebundene Zuwendungen.   Weiter unterstützt das Militärhistorische Museum der Bundeswehr Dresden (MHM)  das Projekt Monument durch den Transport der Installation.  Das Kunsthaus Dresden betreut darüber hinaus im Rahmen von Am Fluss Maßnahmen der Vermittlung des Projektes für Besucherinnen vor Ort.   Christiane Mennicke-Schwarz, Leiterin des Kunsthauses Dresden: „Wir sind dankbar dafür, dass wir von so vielen unterschiedlichen Seiten Unterstützung und Ermutigung für das Monument im Rahmen des Kulturfestes Am Fluss erhalten haben. Kunst schafft Räume, um die Welt, in der wir leben, zu verstehen. Das ist nicht immer bequem. Auch vor Ort erfahren wir, dass das Monument vielen Menschen in Dresden aus dem Herzen spricht.“ ____________________________________________________
KONTAKT: Christiane Mennicke-Schwarz Leitung / director Kunsthaus Dresden
Kunsthaus Dresden Rähnitzgasse 8 – 01097 Dresden M: +49-173-3696196 // www.kunsthausdresden.de ____________________________________________________
Vielen Dank!
Mit freundlichen Grüßen
Caroline Keil

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86 Kommentare zu Die Dresdner Busse des Manaf Halbouni (Teil2)

  1. boro sagt:

    Die IB hat letzte Nacht das Kunstwerk erklärend verschönert- Klasse Aktion und Betroffenheitsgesülze der Kunstmamsel- sehr köstlich 🙂

    Quelle: https„://volksbetrugpunktnet.wordpress.com/2017/02/20/identitaere-hissen-banner-und-fahne-auf-aleppo-monument-in-dresden/

  2. palina sagt:

    „Mein großes Kompliment an alle, die hier posten. Ich habe das Gefühl, dass alle ihr Leben ordentlich gemeistert haben und im großen Kreis mitreden können. Dafür danke ich mal und das gibt mir die ´Kraft, mich doch nicht ganz zurückzuziehen. Ihr würdet mir fehlen!“

    Klar würden wir fehlen. Und du würdest fehlen. Und ein jeder würde den anderen vermissen.
    Umfrage unter den Beteiligten ergab eine 100 %ige Zustimmung. Sag ich jetzt einfach mal so. Wurde demokratisch abgestimmt.
    And de winner for de best Blogwart is „altermann.“

    Demokratie leicht erklärt
    Wie funktioniert Demokratie in der EU? – Die Anstalt | ZDF (8 Min.)
    https://www.youtube.com/watch?v=PB1tQHofs_Y

  3. Heidi Preiss sagt:

    http://www.bz-berlin.de/tatort/menschen-vor-gericht/pakistanischer-fluechtling-gibt-missbrauch-von-maedchen-zu

    Man glaubt es kaum. Das sind doch alle Engel. Unantastbare, arme traumatisierte Kulturbereicherer, Fliehende vor dem Krieg und Unbill und Schlechtwetter.

    1 Jahr und 8 Monate auf BEWÄHRUNG.

    Es kommt noch besser
    „Der Angeklagte hat angekündigt, Berlin verlassen zu wollen – aus Sicherheitsgründen. Ein Helfer wird ihm egal wo zur Seite stehen.“

    Rechtsprechung in unserem Buntland: Milde gegen islamische Männer.

    • Heidi Preiss sagt:

      Sehr, sehr traurig Oliver.
      In unserem Land sind „Einige“ der Ansicht, es wäre besser, wenn es Deutschland nicht mehr geben würde oder nie gegeben hätte. Was wäre heute, wenn es die „geächteten“ Deutschen nicht gegeben hätte? Jetzt muss ich einfach einmal weiter ausholen:

      – Peter Henlein, Erfinder der Taschenuhr, war Deutscher
      – Heinrich Goebel, der sich das Wunder der Elektrizität hat einfallen lassen, war Deutscher
      – Der Grundstein für Volkswagen wurde von Ferdinand Porsche und dem damaligen Reichskanzler gelegt, beide Deutsche
      – Die Erfinder des Autos waren Benz und Daimler, sie waren Deutsche
      – Rudolf Diesel erfand den Dieselmotor, er war Deutscher
      – Gutenberg revolutionierte mit seinen beweglichen Lettern die Druckkunst, er war Deutscher
      – Das Telefon ist dem genialen Geist von Philipp Reis entsprungen, er war Deutscher
      – Konrad Zuse erfand den ersten Rechner, er war Deutscher
      – Peter Mittershofer erfand die Schreibmaschine, er war Deutscher
      – Konrad Röntgen, ohne ihn kein Röntgen, er war Deutscher
      – Freiherr von Drais verdanken wir das Fahrrad, er war Deutscher
      – Otto Lilienthal erfand das erste Flugzeug und Josef Ressel die Schiffsschraube, beide Deutsche
      – Es gäbe weder Radio noch Fernsehen, hätte es nicht Nipkow und K.F. Braun gegeben
      – das erste Strahltriebswerk, der Dosenöffner, das Düsenflugzeug, die Büroklammer und, und, und…. alles Erfindungen von Deutschen.

      Und da gibt es Deutsche, die „Deutschland verrecke“ schreien“ Na ja, das sind keine Deutschen sondern „Neu-Züchtungen“.

      Da brechen „Sportlerinnen“ in Tränen des Entsetzens aus, wenn versehentlich die erste Strophe des Deutschlandliedes gesungen wird. Was sind das nur alles für Typen?

      Ich weiß, dass Ihr das alles wisst, wollte es jedem noch mal in Erinnerung bringen, dass wir hoch erhobenen Kopfes durch die Welt gehen können.

      • b'ina sagt:

        Du hast Bach vergessen … und Händel und Beethoven … etc.

        Aber Du hast Recht: Destruktion ist angesagt. Sieh es mal von der anderen Seite: wenn alle positiven, gar bahnbrechenden Ansätze aus diesem Land vertrieben werden, dann wird aus der Hülle: irgendnochein K-Land; also nichts weiter Verwertbares, schon gar nicht Wertvolles. Die neuhinzugekommenen werden nichts annähernd vergleichbares schaffen (sie sind grösstenteils gekommen um abzuschöpfen). Die Steuereinnahmen, die noch alles finanzieren, werden drastisch schwinden. Und Deutschland wird Kalkutta. So what. Wer kann, der geht. Und baut woanders weiter.

        Lustig: in den USA gibt es schon seit einiger Zeit Befindlichkeiten, Stichwort „rassistische Aneignung“. Das funktioniert nach dem Einbahnstrassenprinzip, logisch, wie auch sonst: also, wenn Weisse ein Indianerkostüm anziehen, oder blues singen, oder rappen, oder dreadlocks zwirbeln, dann ist das eine anmassende rassistische Aneignung fremder, unterdrückter Kulturen. Hoch brisant!

        Der umgekehrte Weg wird nicht kritisiert: unterdrückte Minderheiten nutzen smartphones? Elektrizität? Autos? Flugzeuge? air condition? etc.
        Ich lach mich nur noch weg, ob der Billigkeit.

        Aber im Ernst: woanders als in Deutschland, sind Deutsche gerne gesehen und es lebt sich leichter als hier.

        Schade, dass es hier soweit gekommen ist. Aber es ist nicht das Ende. Wenn ich mir die politische Landschaft so ansehe, dann wird es zu lange dauern, bis jemand endlich den Mut oder die Macht hat, das Ruder rumzureissen. Der Schaden wird dann schon immens sein, ist es ja heute schon, gemessen an den ruhigen und sicheren Jahren die wir hatten. Die Frage bleibt, ob es dann noch genügend Leute gibt, die allen Widrigkeiten zum Trotz, ausgeharrt haben um mit dem Wiederaufbau zu beginnen. Ich glaube, solange jene, sich auf nur ihre religionsfreiheit berufende elemente, hier nur ein Piep zu sagen haben, kann man den Wiederaufbau vergessen – wozu auch? Für wen?

        Jammerschade: geographisch ein schönes Land, fruchtbar, mit Bewohnern von aussergewöhnlichem Geist und Erfindungskraft. Kaputt.

        Woanders ist es auch schön, und Deutsche sind wohlgelitten.

        • Hen Dabizi sagt:

          „Woanders ist es auch schön, und Deutsche sind wohlgelitten.“
          Darauf wird es wohl hinauslaufen. Blöke mit den Schafen, bis die Wölfe dich fressen oder suche eine neue Heimat, in der die Wölfe noch nicht unter Schutz stehen.
          Es soll ja Länder geben, die die Religionen und ihre Auswüchse noch dort halten, wo sie hingehören. In den eigenen vier Wänden.

          • Heidi Preiss sagt:

            So ist es, Hen.
            Halte dein eigenes Haus und deinen Haushalt in Ordnung, verhalte dich gegenüber Nachbarn respektvoll und alles funktioniert weitgehendst zufriedenstellend.
            Lässt du das eigene Haus verrotten, verschluderst den Haushalt, mischst dich permanent in die Angelegenheiten anderer ein, die dich rein gar nichts angehen, kommst du früher oder später aus den Problemen nicht mehr raus.

  4. Blogwart sagt:

    Das ist Kunst! Als Pälzer hat mer hald immer de Durschbligg – in alle Lewenslaache. Unn: Mer hänn frieer alles geglaabd:
    https://www.youtube.com/watch?v=BQJq6bmFMqI

    • GM sagt:

      Da bin ich auch ein Pfälzer: Mer hänn frieer alles geglaabd. Ich weiß gar nicht wie das in Niederbayerisch geht: Friars homa ois glabt. Ich denke so stimmts in Niederbayern.
      Heute morgen ein merkwürdiges Vorkommnis. Ich schalte um 6.30 Uhr den Radio ein und höre die Nachrichten( BR2). Ich traue meinen Ohren nicht. Unmittelbar, ohne Zwischenraum und etwas leiser höre ich: „Hitler war“. Es geht unmittelbar mit dem „normalen“ Nachrichtentext weiter. Wieder normale Lautstärke. Also unmittelbar vor dem Beginn des gesprochenen Nachrichtentextes. Kein Zwischenraum. Ich habe überlegt ob ich geträumt habe. Aber es war deutlich genug unmittelbar an der Wahrnehmungsgrenze für mich. Vor etwa zwei Monaten gab es einen Bericht, ich glaube ARD Abendnachrichten, zum Bundespräsidenten. Es wurde ein Detail des Frieses von Schloss Bellevue hinter dem Nachrichtensprecher eingeblendet. In der linken oberen Ecke des Bildschirmes wurde deutlich und lange genug ein Detail des Frieses eingeblendet: Das Hakenkreuz. Ein lustiger Spass oder Mind Control? Nach dem heutigen Erlebnis tippe ich auf Mind Control. Was soll mit dieser dämlichen Berieselung an der Wahrnehmungsgrenze bezweckt werden? Hat jemand ähnliche Erfahrungen?
      PS: Wegen einer netten Pfälzerin bin ich propfälzisch eingestellt.

  5. palina sagt:

    ich finde den total schräg. Aber der spricht hier einiges an über das wir hier schon geschrieben und diskutiert haben.
    JONATHAN MEESE | 5.2.2017 | BERLIN | Erzmeldung zu Donald Trump
    https://www.youtube.com/watch?v=mN6xIe47GfQ

    • Hen Dabizi sagt:

      „… denn alles was entsteht; ist wert, daß es zugrunde geht;… “ – als Kernaussage ist literarisch toll, aber nicht neu und wenig realistisch. Der Jonathan suhlt sich selbstverliebt in dieser Aussage und schöpft das „Andere, das nicht gewählt wird(??)“ und baut auf das „Potential des Übermenschen(XX?)“.
      „Schräg“ ist da eine sehr wohlwollende Beschreibung.
      Insgesamt und passend zum Thema dieser Seite fühle ich mich in meinen Zweifeln an aktuellen Kunstauffassungen bestärkt. Performance-Kunst ist meist nur Kunst im Sinne des Kunsthonigs.

    • Oliver sagt:

      Diktatur der Kunst ist zwar auch nicht mein Ding, und den Meese fand ich schon immer ein ziemlich durchgeknallt…
      ….aber das Video war schon mehre Lacher wert, und es sind einige Sachen angesprochen von ihm, die den Irrsinn gut auf den Punkt bringen!

      Guter Beitrag, palina, es hat mich sehr aufgeheitert. 🙂

      … btw. ob die eine ZDF-Kultursendung, die Meese mal so hoch gehalten hat, und Trump so runter geputzt hat, diesen Beitrag bringen würde, falls sie ihn kennte?

      • palina sagt:

        ja der bringt den Irrsinn schon auf den Punkt. Freut mich wenn es dich aufgeheitert hat, Oliver. Ab und zu braucht man auch mal die Meinung von einem „Durchgeknallten, um ein wenig zurückgeführt zu werden in die Realität.

  6. palina sagt:

    hatte ich fast vergessen. Vielen Dank an P. Melnik aus Freital, der uns diesen Bericht (und Bilder) geschickt hat.
    Sehr wertvoll für uns alle.
    Noch einen schönen Abend.
    Liebe Grüße
    Palina

  7. Oliver sagt:

    …wie so was läuft mit den islamlobbyistischen Netzwerken, kann man hier lesen:
    http://www.fnp.de/lokales/frankfurt/Islamistische-Terrorgefahr-bdquo-Die-Politik-duckt-sich-weg-ldquo;art675,2472718

    Bei der Vergabe von Genehmigungen/Geldern für Kunstprojekte wird es wohl ganz ähnlich laufen…

  8. Heli sagt:

    Da unser Blogwart ein toller Lehrer war ,wie mal einer seiner Schüler hier kundtat ,und diese Rolle immer noch bestens erfüllt, nämlich bei uns, möchte ich noch auf etwas zukunftweisendes hinweisen:

    http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/misstaende-an-deutschen-schulen-eine-lehrerin-berichtet-14871446.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    Wir stehen vor der industriellen Revolution 4.0 mit Millionen wegfallenden Arbeitsplätzen und haben ein verrottendes Schulsystem, das zu Tode reformiert wird. Ich habe ja die Vermutung, dass man das so laufen lässt, weil sie für den kommenden Zusammenbruch hervorragendes Verrottungsmaterial darstellen.

    Aber für solche Installationen wie die Dresdner Busse wären sie fähig oder das Werk: Brille im leeren Saal auf dem Boden liegend. Den letzten Satz habe ich angefügt, um nicht o.t .zu sein

    • Vollhorst sagt:

      Dein letzter Satz ist völlig in Ordnung. Die Busse geben nur das wieder was sich in den Köpfen derjenigen befindet die das Aufstellen befohlen haben: Schrott.

      Herzliche Grüße 😉

    • palina sagt:

      ScienceFiles hat ihm Moment ein ähnliches Thema: Massenflucht aus dem staatlichen Bildungssystem. Kann gut die Eltern verstehen, die nach vernünftigen Schulen suchen und dafür sogar umziehen.
      Inklusion ist der größte Quatsch den es je gegeben hat. Ziel ist es die bestehenden Förderschulen abzuschaffen. Außerdem schadet es den betroffenen Kindern mehr als es nützt. Spreche da aus eigener Erfahrung.
      Meine 3 Kinder waren schon vor über 30 Jahren in Waldorfschulen. Aber auch da muss man heute nach vernünftigen Lehrern suchen. Versuchen auch schon sich dem staatlichen Bildungwesen anzupassen.
      Auf der anderen Seite werden kleine intakte Dorfschulen geschlossen.
      Arbeitsplätze – wird in der Zukunft so aussehen, dass es nur noch prekäre Beschäftigung gibt oder hoch dotierte.
      Sehr viel zu solchen Thema hat Gunter Dueck schon vorgetragen.
      Industrie 4.0 digitale Revolution eindrucksvoll erklärt – Gunter Dueck
      https://www.youtube.com/watch?v=7Kv45BUNGyg

      • Werte palina,

        „Meine 3 Kinder waren schon vor über 30 Jahren in Waldorfschulen. Aber auch da muss man heute nach vernünftigen Lehrern suchen. Versuchen auch schon sich dem staatlichen Bildungwesen anzupassen.“

        zur schulischen Gesamtsituation bemerkte ich:

        http://www.ich-biographieberatung.de/der-amok-komplex-oder-die-schule-des-toetens/

        Zum Dresdener Gedenken: In Berlin war ich von 1988 bis 1992 an einer waldorfpädagogischen Heimsonderschule tätig, an der mir eine exzellente ältere Waldorflehrerin und Heilpädagogin begegnete. Sie lebte in einer grosszügigen, hohen 1-Zimmer-Dachwohnung, vorne breite Fensterfront, der hintere, obere Teil ragte wie ein breiter ‚Balkon‘ in dieses Zimmer und beherbergte ein kleines Zimmer, das diese Dame als Voliere ausgebaut hatte: In diesem Volieren-Zimmer lebten etwa 100 Zebrafinken … (… wir haben alle unsere ‚Vögel‘ …)

        Als ich sie damals einmal besuchte, fielen mir die Bilder, Fotos neben der Treppe zum Volieren-Balkon/Zimmer auf: Sie zeigten auch Ihren vor Jahren verstorbenen Mann – und sie erzählte:
        Nach dem Krieg in (West-)Berlin gelandet, wäre ihr Mann zeitlebens rastlos und ‚umtriebig‘ gewesen: Kein Wochenende verlebte man in Berlin, sondern er musste immer die hunderte Kilometer über die Transitautobahn ‚in den Westen‘. —
        Er sei einer der 15, 16jährigen Jugendlichen gewesen, die nach dem Bombardement Dresdens die Leichen habe mit zusammentragen müssen: Und – damit diese Jungen das aushielten, funktionieren konnten, habe man ihnen Drogen verabreicht. Ihr Mann und sie führten seine – heute würde man evtl. sagen Hyperaktivität – auf diese Drogen zurück. …

        Sie war die allerbeste heilpädagogische Kleinklassenlehrerin, die mir in meinem ganzen Leben als Lehrer begegnet ist. …

        • palina sagt:

          danke für den Link, Gunther. Sehr interessanter Beitrag zu den Gebäuden.
          Es prägt eben alles.

          Die Schilderung mit dem Leichen zusammentragen ist sehr erschreckend. Mich hat das schon ein bißchen erschreckt. War aber damals Normalität. Heute denkt da keiner mehr drüber nach. Hatte ich ehrlich gesagt auch nie drüber nachgedacht.
          Wenigstens konnte er sich später, trotz diesen Erlebnissen, mit seiner Frau arrangieren.
          Heute wird alles versucht an dieses Ereignis nicht mehr zu erinnern und wenn, dann wird die Zahl der Toten beliebig nach unten korrigiert.

          Ja, es gibt sie noch die guten Lehrer. Hatten meine Kinder auch. Wir stehen heute noch in Kontakt mit ihnen. Und wie es im Leben oft so ist, schliessen sich die Kreise verschiedener Menschen in diesen Begegnungen.
          Eine meiner Töchter war in Eckwälden. Hatte auch eine sehr gute Lehrerin.
          Für die Jüngste gründeten wir mit anderen die Freie Goetheschule vor 27 Jahren. Gibt es noch heute.

          Meine Kinder haben aus ihrer Schulzeit viel mitgenommen was heute noch fruchtet.

          Mit meinem Bruder, der in St.Gallen an der Rudolf Steiner Schule unterrichtet, stehe ich in gutem Kontakt.
          Wir tauschen uns aus über gesellschaftspolitische Themen und über Anthroposophie.

          • Blogwart sagt:

            Mein großes Kompliment an alle, die hier posten. Ich habe das Gefühl, dass alle ihr Leben ordentlich gemeistert haben und im großen Kreis mitreden können. Dafür danke ich mal und das gibt mir die Kraft, mich doch nicht ganz zurückzuziehen. Ihr würdet mir fehlen!

          • Filer sagt:

            @Blogwart
            Ein klares Wort 🙂

        • Ulrich Christoph sagt:

          @altermann auf der Terrasse
          Habe einen Feigenbaum gepflanzt. Wie sagte schon Candide: Wir müssen unseren Garten bestellen!

          Ich freue mich sehr, dass es hier weiter geht.
          🙂

          @Gunther Thriene, zu Dresden:
          http://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-2015/die-dresden-luege-225000-tote-klagen-an/

  9. Heli sagt:

    Rechtsradikalität kann durchaus geadelt werden, wenn sie islamisch und migrantisch ist.

    https://vunv1863.wordpress.com/2017/02/14/osmanen-unter-sich/

    Heißt es nicht immer, dass Bildung der Schlüssel für eine bessere Gesellschaft ist? Hihihi-hahaha. Gebildete sind genauso konform zur herrschenden Ideologie, egal wie dumm diese ist, wenn Ausgrenzung droht. Wenn Osmanen zu hl. Kühen mutieren, dann haben wir die Knie zu beugen vor dem „Osmanen-Altar“.

    Gilt jetzt weniger für uns Aussortierten mit einem begrenzten Ablaufdatum. Aber da wir ja von nichts eine Ahnung haben aus Sicht der Jungen, incl. der eigenen Kinder, geht ja von uns keine Gefahr für das System aus.

  10. Hen Dabizi sagt:

    Es sind doch zwei Tatsachen in der aktuellen Situation von Bedeutung. Die “ repräsentative Demokratie“ erfüllt ihren Zweck:
    „Die repräsentative Demokratie bezeichnet eine demokratische Herrschaftsform, bei der politische Entscheidungen und die Kontrolle der Regierung nicht unmittelbar vom Volk … ausgeübt werden.“ (Homepage des Deutschen Bundestags)
    und
    die Herrschenden fühlen sich inzwischen durchaus zu recht unantastbar.
    Die Bereicherung der oberen Prozent wird immer dreister und das dusselige „Pack“ wird mit Sport, Schrotthaufen in Innenstädten und Baueropfern in der C-Prominenz erfolgreich abgelenkt.
    Seid mir nicht böse, aber das klappt sogar hier recht gut. Eine riesige Debatte über Manaf Halbouni, ein politisches Nichts. Einer, der in Syrien Elektriker hätte bleiben sollen. Der geht, wie die Kunst meist, nach dem Brot (Geld). Das wusste Giacomo Conti schon vor 200 Jahren.
    Und wenn morgen Höcke, wie ja in Dauerschleife behauptet wird, den neue „Führer“ sein wird, findet sich ein anderer „Künstler“ und stellt irgendeinen Müll in den Weg und erklärt dann, warum das Kunst ist. Hauptsache die nächtsten Mieten sind bezahlt.
    „Erklärte Kunst“ ist ohnehin ein Widerspruch in sich. Und das sollte man Frau Mennicke-Schwarz nochmal ans übergroße Herz (Insuffizienz) legen.
    Also lasst uns doch mal wieder über was wichtiges schreiben. Bundesdeutsche Waffenexporte a la Gabriel, bundesdeutsche Truppen an der russischen Grenze a la von der Leyen, bundesdeutsche Atombombenträume a la Roderich Kiesewetter, bundesdeutscher Exportkolonialismus a la Schäuble, …
    Halbouni und Trump sind erfolgreiche, propagandistische Nebelgranaten wie die schwachsinnige Diskussion über „Fake News“, den „demographischen Wandel“ oder das Befinden der „Märkte“.
    Deutschlands Eliten bereiten, wegen des fast gewonnenen Kriegs gegen die Armen, den 3. Weltkrieg vor. Den gewinnen nur die Kakerlaken.

    • Heli sagt:

      Hen, damit wirst Du hier kaum auf Widerstand stoßen:
      „Deutschlands Eliten bereiten, wegen des fast gewonnenen Kriegs gegen die Armen, den 3. Weltkrieg vor. Den gewinnen nur die Kakerlaken.“

      Meine Enkel bringen immer ihre gerade geliebten Spiele mit. Der Renner war letztes Mal „Kakerlakenalarm!“. Wir hatte riesiges Vergnügen. Vielleicht sind die Instinkte zwar intakt, aber nutzlos.

      Ansonsten wissen wir doch alle, dass wir nichts mehr bewerkstelligen können. Der Systemzusammenbruch wird gebraucht, damit man dann mit der gefakten Neugeschichtsschreibung, ein Reset für die Restexistenzen (Mutanten) starten kann.
      Möglicherweise werden im ewigen Eis nicht nur Original-Saatgut, sondern auch Wissensspeicher aufbewahrt, so eine Art „Akasha-Chronik“ für Eingeweihte. Damit kann man dann den neuen Menschen kreieren, den nichts stört, weil er ja in der Spur ist durch „programing“.

      Falls jemand Lust hat auf ein gutes Interview:

      Der Stalinismus-Experte Jörg Baberowski hat sich sein Forscherleben lang mit dem Thema Gewalt beschäftigt. Mit ihm unterhalten NZZ-Chefredaktor Eric Gujer und Marco Färber über Ursachen und Voraussetzungen von Gewalt, über Gewalt als Grundausstattung des Menschen und den dünnen Firnis der Zivilisation und über die Einhegung von Gewalt durch staatliche Ordnung.
      https://www.youtube.com/watch?v=LypjYmhzG7U

      Es wird auch klar, dass wir gerade geopfert werden.

    • Filer sagt:

      Lieber Hen, niemand wird Dir wegen Deiner Mahnung, das „Wichtige“ nicht aus den Augen verlieren, böse sein. Aber auch das scheinbar „Unwichtige“ (Du nennst es Nebelkerzen) gehört in ein Blog, das ja ein Sammelsurium der Gedanken des Betreibers widerspiegelt. Und diese Gedanken sind nur eine Reflexion dessen, was jeden Tag auf uns einprasselt. Diese in feingeschliffene Worte zu fassen, gelingt nur Wenigen (beinahe möchte ich sagen, nur den Intelligentesten unter uns Schafen) und bedeutet einen enormen Aufwand an Recherchearbeit.
      „Waffenexporte a la Gabriel, bundesdeutsche Truppen an der russischen Grenze a la von der Leyen, bundesdeutsche Atombombenträume …“-
      ja- alles ist wichtig und wird auch bestimmt wieder Thema sein- so wie bei „Brüsseler Schrottkiste“, “Der Russe unterwandert uns“ , „Blinde Schriftsteller demonstrieren gegen Russland“ oder „Die Berliner Titanic auf Eisbergkurs“ ( hier , im Nov. 2016, wird u.a. schon auf das „Würselinger Würstchen“ hingewiesen und ist unbedingt noch einmal nachlesenswert, wie alles im Archiv).
      Und in dieses Thema “Mahnmal“ in Dresden kann man soviel Hintergrundwissen packen, wie nur hineinpasst und vom altenmann geduldet wird: von Höcke (der geopfert wird, um vor der verordneten und schon im Volk verankerten PC zu Kreuze zu kriechen –man lese nur mal genau seine Rede !), Susanne Kablitz (von dieser mutigen Frau hatte ich vorher noch nie gehört, danke Heidi und Heli), der bevorstehenden Veränderung Deutschlands allein durch den ungezügelten Reproduktionswillen der Eingewanderten und dessen grün- linken Absegnung, bis hin zum 2. Weltkrieg/ Bombenopfer- oh, wenn ich so weitermache, strapaziere ich jetzt WordPress und „Millionen von Elektronen müssen dafür durch kleine Leitungen gepresst werden“ (Zitat Blogwart) 🙂

      Es ist nur EIN Thema, Hen, das aber Zündstoff beinhaltet. Genauso wie die, die Dich mehr interessieren und auch wichtig sind- erst zusammen ergeben sie ein Bild.

      • Filer sagt:

        Hm, da so gar keine Reaktion erfolgt, hoffe ich, dass ich niemanden mit meinem Satz: „beinahe möchte ich sagen, nur den Intelligentesten unter uns Schafen“- auf die Füße getreten bin. Ich hab das eigentlich mehr als Hommage an die Blogbetreiber dieser Welt gemeint, die mit spitzer Feder, feinem Witz und Kürze die Schwächen des herrschenden Systems auf´s Papier bringen. Wie auch E. W. Kreutzer, Klonovsky und wie sie alle heißen. Davor ziehe ich meinen Hut und ich hoffe, sie erreichen noch viel mehr Leser!

        • Heli sagt:

          Volle Zustimmung ,Filer! Gescheit kommentiert , wie immer.

          • Filer sagt:

            Ich danke Dir, liebe Heli:-). ich weiß ja, dass Du (und viele andere hier) grundsätzlich alles liest und das mache ich ja auch so. Und vielleicht liest ja Hen auch den Kommentar und ist mir nicht böse.

          • Hen Dabizi sagt:

            Mir ist (meist) keiner böse und ich halte es genauso.
            Sonst wäre ich wohl auch nicht beim „Alten Mann“ untergekommen.
            😉

          • Blogwart sagt:

            So ist es, alter Chinese!

          • Filer sagt:

            Prima, Hen. Hatte wohl einen schlechten Tag und an mir gezweifelt.

    • palina sagt:

      ich schreib jetzt mal über was Wichtiges, Hen. Saß heute 2 Stunden in der Sonne und habe einen Eiskaffee geschlürft. Herrlich!!!
      Mir sind auch Themen wichtig, die hier gar nicht zur Sprache kommen. Na und?

      Bin hier durch die verschiedenen Themen auch schon zu einer anderen Sichtweise gekommen. Auch über Links, die so mancher hier einfügt.

      Hen, vamos……………..
      https://www.youtube.com/watch?v=u2Uyip04e6Q

      • Blogwart sagt:

        Zum ersten mal auf meiner Terrasse einen Kaffee im Freien getrunken – das Leben íst schön! Auch wenn es noch nicht so blüht. Aber der halbe Garten parat gemacht!

      • Hen Dabizi sagt:

        Als ich nachhause kam, war es mit der Sonne schon vorbei. Die geht auf nachdem ich los muss und geht hinter die Nachbarhäuser, wenn ich zurück komme. NOCH!!
        Aber meine Frau sagt es auch immer, ich wäre eher schreibtisch als romantisch. 🙁
        Aber wer’s mag und kann, dem sei’s aus vollem Herzen gegönnt!

  11. Andudu sagt:

    Oh, der Manaf. Scheint wieder so eine muslimische Mogelpackung zu sein. Klonovsky hat seine anderen „Kunstwerke“ ins Licht gerückt (vom 9 Februar):
    http://michael-klonovsky.de/acta-diurna
    bzw.
    https://www.manaf-halbouni.com/work/what-if/

    Ich zitiere mal von Manafs Seite:
    „In der Fiktiven Welt die ich erschaffen habe, hat die Industrie Revolution im Arabischen so wie Osmanischen Reich stattgefunden. Somit sind zwei Mächte hervor gekommen die die Welt mit Waffen sowie Technologische Errungenschaften beliefern. Auf der Suche nach Ressourcen und Absatzmärkte, begann man mit den Kolonialisierung Europas. “

    Na, hat nicht so geklappt damals (warum eigentlich nicht?), aber was nicht ist, kann ja noch werden…

  12. Heidi Preiss sagt:

    Irgendwie passt der – leider letzte Artikel – von Susanne von Kablitz „Dieses Land ist rettungslos verloren“zu diesem Thema .
    Er ist überaus lesenswert.

    http://juwelen-magazin.com/2017/02/10/dieses-land-ist-unrettbar-verloren/

  13. Albrecht Wolf sagt:

    Von einem Künstler!!!!!
    Kunst in den Städten? Ja gerne.
    Symbolik in der Kunst? Ja gerne.
    Reflexion des Zeitgeschehens in der Kunst? Ja gerne.
    Verschandelung unserer Innenstädte? NEIN!!!!!!

  14. Vollhorst sagt:

    Ach was!? Diejenigen die den 13.Februar 1945 miterlebt haben, sollen mit der Aufstellung der Wracks an dieses Datum einnert werden!?

    Das ist doch völliger Schwachsinn!

  15. Werter Altermann,
    es ist mit solchen Kunstwerken oft so wie mit den ‚zerrissenen‘ weiblichen Köpfen des späteren Picasso, die man erst versteht, wenn man Picassos Biographie etwas kennen lernt … – Kunst naja, aber heilt sie auch nur eine Wunde der Menschen und der Menschheit!?

    Zu Dresden: Meine Mutter, Jahrgang 1920, die am 13. Februar 45 in Neu-Paulsdorf bei Reichenberg, heute Liberec in Tschechien, in ihrem Elternhaus lebte, erzählte, dass dort – also etwa 100 km Luftlinie entfernt – die Fensterscheiben geklirrt hätten. – In den 80er Jahren erzählte ein Lehrer an der Stuttgarter Michael-Bauer-Schule einmal seinen Schülern, wie er das Bombardement als Junge auf der Flucht aus dem Osten selbst erlebt hatte.
    Wir Nachgeborenen können nur froh und dankbar sein, daß wir solche Grausamkeiten nie selbst erleben mussten.
    Um so schlimmer empfinde ich es, daß die ganz grossen Finanzströme dieser Welt wieder einmal in die Aufrüstungen ‚fliessen‘: Hier mehr …

    http://www.ich-biographieberatung.de/auf-kriegskurs/

    Danke für Ihr Engagement zu friedfertigem Diskurs. Gunther Thriene

    • palina sagt:

      vielen Dank für Ihren Beitrag und den Link.
      Ich schätze den Blog hier sehr. Fundiertes Wissen und auch mal ein Frozzeln kann man hier alles geniessen.
      Der Blogwart ist für alles offen.
      Geniesse auch die Beiträge von Herrn Ludwig, den sie sicher kennen. Er betreibt den Blog „Fassadenkratzer.“
      Beziehe die Hefte von Rüdiger Keuler. Ist ihnen sicher auch bekannt.

      Ich gehöre auch dem Jahrgang an, der solche schrecklichen Dinge nie erleben musste. Und ich hoffe sehr, dass ich das und auch meine Enkel nie erleben müssen.

      • Werte palina,

        „Ich gehöre auch dem Jahrgang an, der solche schrecklichen Dinge nie erleben musste. Und ich hoffe sehr, dass ich das und auch meine Enkel nie erleben müssen.“

        Genau darum geht es, zu verhindern, daß diese Zwangsgewalten wieder ‚Platz greifen‘ und jedes wahrhafte menschliche Streben verunmöglichen, dem Menschen die Hoffnung rauben …

        Herr Ludwig mit seinem „Fassadenkratzer“ ist so ein Leuchtturm ‚in stürmischer See‘ – und auch Herr Keuler tut sein Bestes …

        Eben gerade habe ich den oben von Heidi Preiss verlinkten Artikel von Susanne von Kablitz „Dieses Land ist rettungslos verloren“ – nur kurz überflogen. Jeder kennt diese Verzweiflung, diese Ohnmacht, sieht andere daran scheitern – und wir wissen alle: Gerade das darf nicht „Kultur werden“.

        Goethe drückt es so aus (von mir):
        »Deutschland (Bundesversammlung, Bundestag, Länderparlamente etc.) ist nichts, aber jeder einzelne Deutsche ist viel, und doch bilden sich letztere gerade das Umgekehrte ein. …«

        Dank und Gruß also erwidernd: Wir lesen uns hier gern öfter …

  16. Ameise sagt:

    Ich möchte hier mal auf einen Link aufmerksam machen, der dieses miese Spiel erklärt. Sehr guter Blog hier übrigens, vielen Dank für die Recherche! Vielen Dank auch an Alexandra Bader, ich weiß sie liest und schreibt hier auch. http://blauerbote.com/2017/02/10/dresden-aleppo-busse-der-spin-doctors-nato-propaganda-will-kritiker-des-syrienkrieges-mit-nazis-gleichsetzen/

  17. GM sagt:

    Ich glaube es ist jetzt richtig die Emotionen nicht weiter anzuheizen. Letztendlich ist die Businstallation nur eine temporäre Sache. Kein rechtschaffender Deutscher wird den Bürgern von Aleppo sein ehrliches Mitgefühl und seine Mittrauer verweigern. 99 % von uns wünschen sehnlichst, dass die Kinder in Aleppo morgends ordentlich in die Schule gehen und die Geschäfte öffnen. Die Menschen ganz gewöhnlich leben dürfen und die Eltern keine Todesangst ausstehen müssen. Unerträglich und beschämend das Alles. Den pädagogischen Zeigefinger brauche ich dazu nicht. Den Ärger gerade das sensible Dresdner Gedenken zu benutzen kann ich persönlich verstehen. Dresden ganz Innen ist Verstummen und Trauer. Für die Hasskommentare im Netz habe ich absolut kein Verständnis. Sie offenbaren Unmenschlichkeit. Dass unsere Emotionen hier absichtlich geschürt werden glaube ich trotzdem. Wir sollten uns nicht weiter provozieren lassen.

    • Vollhorst sagt:

      Faschismus ist die bestialischste Form der Gewalt, ein Volk politisch rückständig zu machen, zu unterdrücken und auszubeuten.

      –Horst

    • Heli sagt:

      Lieber GM,

      kein normaler Mensch wünscht einer anderen Menschengruppe Leiden oder gezieltes Verrecken. Was in mir Zorn weckt, sind die Profiteure und Instrumentalisierer von Leid, irgendwo auf der Welt, bei gleichzeitiger Negierung von Leid , wenn es die falschen Betroffenen sind.

      Wie toll kann man sich an Kriegen beteiligen, die gezielt von den gleichen Kräften herbeigeführt wurden, die uns jetzt auf die Mitleidsschiene zwingen wollen. Wie sehr können sie genau damit rechtfertigen, dass sie uns hier zu einem orientalischen Land machen wollen, das der „Rasse“ Religion Tribut zu zollen hat. Noch nie hat man „Flüchtlinge“ so umgehend zu Neusiedlern gemacht, mit allen Unterwerfungsforderungen, die offensichtlich schon lange fix-und fertig vorbereitet in der Schublade lagen.

      Die Verblödung, die man dem „Volk“ angedeihen lässt, zeigt sich darin, dass man immer nur die Kriegsfolgen zeigt. Nur vernachlässigt man , was dem Krieg vorausging! Genau dort liegt aber der Hase im Pfeffer.

      Die kriegslüsternste Partei besteht aus denen, die noch ganz grün hinter den Ohren sind und am lautesten das Kriegsführen mit „Nie wieder“ begründet.
      Sie haben keine Ahnung, dass der Krieg keine regenbogenbunte Veranstaltung ist, die dann human wird, wenn wir eine regenbogenbunte Armee haben. Wir haben Kinder an der Macht, die glauben dass sie das „Computerspiel“ selbstverständlich beherrschen.

      • Blogwart sagt:

        Da passt dieser Knaller von unserer Flintenuschi. Dazu das blöde Lachen. Die leben in ihrer virtuellen Welt, die den Bezug zum empirischen Leben längst verloren hat.

        • Nachdenker sagt:

          Das zeigt die ganze Verlogenheit dieser Politikerin. Mit ernster Mine sagen, dass sie ihre Kinder an die Front schicken würde, wohlwissend, dass sie gar nicht in der BW sind. Und dann lacht sie noch über ihre eigene Aussage so, als wenn sie gerade einen Witz erzählt hätte. Was für verkommene Kreaturen!

          • Heli sagt:

            Nachdenker, sie HAT einen Witz erzählt!
            Der schien ihr so gelungen, dass sie selbst lachen musste. Sie mache alle nur Witze. Witze über uns Pack.

            Wer Zeit hat sollte mal einen Blick hinter den Vorhang werfen:
            Klartext #1: Ehemaliger Soldat über „Afghanistan und Kampfeinsatz“ – mit Johannes Clair
            https://www.youtube.com/watch?v=SjfuyKMgI7s

            Da macht uns ein Soldat ganz hervorragend sichtbar, wie für NICHTS Soldaten verheizt werden. Man macht sich davon ja keine wirkliche Vorstellung. Ich möchte den Vortrag wirklich empfehlen.

          • Blogwart sagt:

            Habe den Vortrag auch interessiert zugehört. Der kann genial vortragen. Um diese Situationen zu vermeiden, hocken die jetzt in Kundus nur in der Etappe rum. Für nix und wieder nix. Reines Schauspiel ohne Wert. Keine Kämpfe nichts – nur rumhocken und Lagerkoller kriegen.

          • Heidi Preiss sagt:

            Ja Nachdenker, diese Marionetten sind nichts anderes als gut funktionierende Lügengeneratoren, Landesvernichter, Hochverräter, Geldveruntreuer, Grenzöffner, Wertezertrümmerer, Familienzerstörer und nachweislich sind sie Deutschlandhasser.

            Evtl. noch zu gebrauchen als garantiert hochwirksame Vogelscheuchen – aber auch hier muss man wieder den Tierschutz beachten.

      • Oliver sagt:

        Super auf den Punkt gebracht, Heli!
        Seit langer Zeit denke ich genau das, konnte es leider nicht so prägnant in Worte fassen.

      • Susi Sorglos sagt:

        Sehr gut geschrieben.
        Danke @Heli

  18. Hen Dabizi sagt:

    „Mahnmal gegen Gewalt“?
    Liebe Frau Mennicke-Schwarz,
    dann ketten Sie am besten Frau von der Leyen als „Kontrast“ an die Busse. Das würde die Glaubwürdigkeit und das breite Interesse deutlich erhöhen.
    Mfg
    PS.
    Die Allianz sei bereit dazu, den Sicherheitskräften in den betroffenen Ländern, etwa im Irak oder in Jordanien, noch stärker bei der Ausbildung zu helfen. (FAZ)
    Im litauischen Rukla sind die ersten Soldaten des Nato-Bataillons zur Abschreckung des Nachbarlandes Russland eingetroffen. (SZ)
    Im litauischen Rukla sind die ersten Soldaten des Nato-Bataillons zur Abschreckung des Nachbarlandes Russland eingetroffen.

    PPS.
    Drei Busse drei Ketten, also noch ihre (vdL) Vorgänger Karl-Theodor zu Guttenberg und Thomas de Maizière, als Garnitur. Damit wir unsere „Ablehnung“ von Gewalt noch deutlicher machen.

  19. Oliver sagt:

    „Nee, nee! Warum das alles in Dresden?“

    Weil die Islamisierung eben auch die typischen Gebaren der Islamvertreter mit sich bringt: anderer Leute Örtlichkeiten, Feste, Gewohnheiten etc. vereinnahmen und das eigene Thema draus machen.

    Und warum Aleppo, aber nicht Mossul?
    Und wenn in Berlin Gedenkfeiern wgen Attentat, aber als Antikriegsdenkmal, wieso keinen russischen Künstler? Würde doch passen dazu, daß man in Osteuropa seine NATO-Truppen hinstellt, angeblich ohne was gegen Russland zu haben…. also als Friedenszeichen.

    Stattdessen: „Fahne auf Bus in Aleppo?“ -> „Ich nix verstehn!“

    Und bitte noch mehr Geld für Erdogan.

    • Blogwart sagt:

      Die Christen haben ja auch die heidnischen Feste und Bräuche adoptiert. In ein paar Jahren wird dann am 13. Februar den Toten IS-Kämpfern gedacht, die bei der Schlacht von Aleppo gefallen sind. Dann wird aus diesem Zinnober ein Schuh draus. Was interessiert die, die dann dort für immer wohnen, die Bombardierung Dresdens im Jahre 1945?

      • Oliver sagt:

        Ja, die Christen haben es auch gemacht, und die wollte ich da nicht in Schutz nehmen. (Und daß die das auch taten, entschuldigt nicht den Islam.)

        Das Christentum wurde aber immerhin in seine Schranken gewiesen. Daher auch die Wissenschaft und technische Errungenschaften.

        Der Islam wurde bisher noch nicht in die Schranken gewiesen und hat wohl bisher keinen natürlichen Freßfeind.
        Ausserdem hat er schon zu seinem Entstehungszeitpunkt das Christentum ideologisch aufgefressen, und das Stichwort dazu lautet „Das Siegel des Propheten“.

        Und so verhält er sich auch.

    • Vollhorst sagt:

      Die Blitzkriege der Preußen haben eine lange Tradition. Es wäre nicht das Erstemal dass die Sachsen überfallen.

      MfG

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