Entführte Mandate und Gewissen

Mir ist kein einziger Fall bekannt, dass nach 1949 (damals wurden drei parteilich unabhängige Kandidaten gewählt) ein unabhängiger Kandidat – ohne Partei im Rücken – jemals ein Mandat für den Bundes- oder Landtag errungen hat. Auch die sog. Direktmandate sind parteiabhängig. In den Tiefen des bayrischen Waldes, in den „todsicheren Wahlkreisen“ könnte man auch einen schwarzen Besenstil aufstellen. Der würde direkt gewählt werden. Bei den Sozen wird das langsam kritisch. Die roten Hochburgen bröckeln, weil der ehem. Volkspartei das Volk wegstirbt und das Restvolk ersetzt oder ausgetauscht werden soll. Das findet seltsamerweise – unter dem Beifall derjenigen statt, die sich selbst abschaffen, oder sich kollektiv unterwerfen, wie es Houellebecq und Broder formuliert haben.

Die Älteren unter uns wissen noch, wie die sozialliberale Mehrheit abgeschmolzen wurde, um Willy Brandts Ostpolitik zu sabotieren. Der folgende letzte große Wahlkampf in der Geschichte der Bundesrepublik rückte das – Gott sei Dank – wieder gerade. Dass damals Geld, Intrige und Gegenspionage im Spiel war, kam nach und nach ans Tageslicht. Stichworte: Misstrauensvotum gegen Willy Brandt.

Fraktionswechsel und Mitnahme des Mandats ist ein leidiges Thema, das immer dann wieder angekartet wird, wenn Mehrheiten verloren gehen oder kippen (wie schon mal in Niedersachsen). Der gute alte Gerstenmeyer (man erinnert sich noch an dessen Wiedergutmachungsansprüche wg. ausgefallener Karriere) hat 1958 im Bundestag gesagt: „So einfach kann man auch nicht unter Berufung auf Artikel 38 … zwischen den Fraktionen hin und her wechseln.“ Der war natürlich auch so ein Schönwetterredner, der “bei anderen Gelegenheiten gezeigt hat, dass er den Wert des Geldes zu schätzen wusste“ (wie damals die ZEIT schrieb, als es noch Journalisten gab – wunderschöne Formulierung).

Ein Spezialfall ist Hessen, wo drei Frauen und ein Mann (Jürgen Walter, Dagmar Metzger, Carmen Evers und Silke Tesch) der Ypsilanti damals die Stimme verweigerten und sie nicht zur Ministerpräsidentin wählen wollten. Gehorsamsverweigerer der besonderen Art.

Die vier haben Geschichte geschrieben. Bei knappen Mehrheiten ist jeder der schönste und viele neigen dazu, ihre Einzigartigkeit zu benutzen, um einen persönlichen Vorteil daraus zu schlagen.

Jetzt wieder eine der ganz tollen Politikerinnen, die für alles und jenes gekämpft und auf jedem Multikultifest demonstriert haben, wie gut sie sind und wie bös‘ und rechtsradikal die anderen. Eine dieser grandiosen Damen ist die Frau Elke Twesten. Die grüne Provinzpolitikerin wurde von ihrer Partei nicht mehr aufgestellt und schwuppdiwupp hat sie den Laden verlassen. Schuld waren natürlich alle anderen.
Parteiwechsel ist legitim. Wenn sich eine Partei von einer Diskussionspartei zu einer Claqueurpartei entwickelt, dann ist es höchste Zeit, diesen Club zu verlassen. 100 Prozent Zustimmung zum Kandidaten, 100 Prozent Zustimmung zum Programm – das gab es ja nicht mal beim Erich und seiner Täterätä. Eigentlich sind diese Symptome Anzeichen von Faschismus. Aber den Begriff darf man nur bei der AfD benutzen, obwohl deren Diskussions- und Absägekultur alles andere als faschistisch ist.

Ob da monetäre Anreize mit im Spiel waren, zeigt die Verkommenheit im politischen Alltag, tut aber für die Bewertung nichts zur Sache.

Wie sagte Asterix über Cleopatra? „Schöne Nase, aber mieser Charakter“.

Wer die Partei verlässt, hat gefälligst das Mandat bei seinen Wählern zu lassen. Wer einst Frau Twesten gewählt hat, der wollte den GRÜNEN die Stimme geben, nicht der CDU.

Ich bin für eine Wahlrechtsänderung. Wer aus der Partei austritt, für die er kandidiert hat, verliert sein Mandat. Das mit dem Gewissen, das können sie ihrem Frisör erzählen und in Lehrbüchern drucken. Für die Praxis nicht geeignet.

Nebenbei: Ich muss mal den SPIEGEL loben. Der Stefan Kuzmany hat einen Super-Kommentar geschrieben!

Das Ende von Rot/Grün ist eingeläutet – drei Monate früher als ursprünglich geplant. Haben fertig. VW wird es freuen.

Dieser Beitrag wurde unter Qualitätspolitik abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

73 Kommentare zu Entführte Mandate und Gewissen

  1. Filer sagt:

    Es ist doch wirklich unglaublich- die Merkel ist sich ihrer Sache so vollkommen sicher, dass sie ihren Wahl-„Kampf“ in der SPD- Hochburg Dortmund beginnt. Tönt vorher noch dreist, dass sie offen für (noch) mehr Einwanderung ist. Sie weiß sehr wohl, dass der Volks- Mund zwar fürchterlich schimpft, aber der erschlaffte Volks-Körper es einfach nicht schafft, sich aus seiner Wohlfühlzone zur Urne zu schleppen (egal, ob eine Elke Twesten da oder dort auf den ihr „zustehenden“ monatlichen Geldsegen in Lauerstellung verharrt- denn um mehr geht es bei diesem Posten-Verschiebe- Bahnhof ja nicht).
    Denn insgeheim hofft er (der besagte Körper), dass vielleicht doch mal wirklich Integrationswillige kommen, die es nicht nur auf Alimentierung ihrer großen Familienclans abgesehen haben, deren Mitglieder es wohl nie schaffen werden, das einstige Vorzeige-Deutschland am Laufen zu halten. Klonovsky hat am gestrigen Tag noch mehr aus den Zeilen unserer Gazetten herausgelesen und seinen Senf dazu gegeben, dass mir wirklich das letzte Quentchen Hoffnung auf irgendeine Besserung entfleucht ist. (https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna)

    • Heli sagt:

      Filer, nicht nur gestern. Sein heutiger Beitrag hat es ebenfalls in sich, wie Du garantiert schon bemerkt hast, besonders die verlinkten Videos.
      Das Heerlager der Heiligen wird immer voller und unsere Parallelgesellschaften immer mächtiger, deshalb werden wir zur allmählich mundtoten Unter-uns-gesagt-Gesellschaft. Nicht dass man uns noch Fahrverbot erteilt.

      Wenn eine Frau Merkel es sich leistet, uns vor der Wahl anzukündigen, dass sie sich ein neues Volk wünscht und das auch durchzieht, dann können wir sie der Fraktion „We love Volkstod“ zurechnen.

      Und das hat mir dann den Rest gegeben.
      http://www.danisch.de/blog/2017/08/12/islamistische-krypto-anleitung-eine-terrorberatung/

      • Oliver sagt:

        Heli: beim Bataclan-Attentat hatten die Täter unverschlüsselt über SMS kommuniziert.

        Und hier noch was zum Thema Traditionspflege:
        http://www.freiewelt.net/nachricht/bewaehrungsstrafe-fuer-vergewaltigung-einer-elfjaehrigen-10071755/

      • Filer sagt:

        Das von Danisch in dem verlinkten Artikel benannte „Krypto…“- PDF- Magazin fällt meiner Meinung nach in die gleiche Sparte wie das schon vom altenmann hier und hier auf´s Korn genommene „Pseudo-Magazin des Terrors“, Dābiq.

        • Filer sagt:

          Ergänzend und auch sehr aufschlussreich noch ein Link zur Site Intel Group, die es sich gegenüber den Medien und der Öffentlichkeit zur „Aufgabe“ gemacht hat, eine „ … erzieherische Mission“ zu verfolgen, denn: „Das SITE-Institut wird von dem Prinzip geleitet, dass jedermann den Feind verstehen muss, um im Krieg gegen den Terrorismus die Oberhand zu gewinnen.“ Egal, mit welchen Mitteln?
          (https://www.hintergrund.de/globales/terrorismus/propaganda-und-wahrheit-die-botschaften-des-osama-bin-laden/

          • Blogwart sagt:

            Danke Filer, das kannte ich noch nicht. SITE und INTEL sind auch nach meiner Meinung Fake-News Produzenten erster Güte. Schlimm ist nur, dass auch ernstzunehmende Leute diesen Quatsch (mit dem Hochglanzmagazin DABIQ u.a.) weiterverbreiten: Der Max Moor von ttt, der „Terrorismusexperte“ Theveßen, der Stern u.v.m. und – das hat mich am meisten enttäuscht: – Michael Lüders.

          • Oliver sagt:

            Jeder mittelmässig begabte Schüler kann sich mit seinem geklauter Photoshop-Version ein „Hochglanzmagazin“ selber bauen. Nur der IS nicht?

            Und: Altermann: die Frage hier aus einem der Artikel:
            „Warum enthält das Magazin kein Impressum, keine Mailadresse, an die ich mich wenden kann, wenn ich beim IS mitmachen will (…)“
            ist wohl nicht wirklich ernst gemeint?
            IS-Impressum, am besten noch mit Postadresse oder GPS-Koordinaten für die Cruise Missiles der Amis?

          • Blogwart sagt:

            Willst Du ernsthaft streiten? Ich fasse das als Witz auf. Falls nicht bitte melden.

      • MichaelJ sagt:

        „Das Heerlager der Heiligen wird immer voller und unsere Parallelgesellschaften immer mächtiger, deshalb werden wir zur allmählich mundtoten Unter-uns-gesagt-Gesellschaft. Nicht dass man uns noch Fahrverbot erteilt.“

        Wunderbar formuliert! Empfehle fürs nächste mal aber statt mundtot mundlos zu verwenden. Und um das Fahrverbot werden wir sowieso nicht rumkommen, so wie auch nicht um das Chip-mitführ-Verbot, wenn mal die Scheine abgeschafft sind.

    • Hen Dabizi sagt:

      Der „Körper“ hat ja keine Wahl. Ob er wählt oder nicht, ob er, aus welcher Motivation auch immer, sich verweigert, es ist egal. Die aktuelle „Parteiendemokratie“ ist ein selbstheilendes System. Dagegen war die Nationale Front ein Kindergeburtstag, was der historische Verlauft unterstreicht. Eine „friedliche Revolution“, von wem auch immer gesteuert, ist heute nicht mehr möglich. Andere Meinungen werden in die Selbstzensur integriert und einfach ausgelöscht.
      Solange die Geldquellen der Macht sprudeln, werden sich die Selbstheilungskräfte nur verstärken. Mit aller Macht wird die politische Korrektheit unter dem Mäntelchen der inneren Sicherheit die Hirnwäsche fortsetzen.
      „Sie werden assimiliert werden, Widerstand ist zwecklos“
      Das ist das Erfolgsrezept.

      • Filer sagt:

        Herrlich, Hen, Star- Treck passt immer!
        „Durch das Entfernen einiger ihrer Implantate wurde Seven of Nine vom Borg-Kollektiv getrennt.“ (Implantate= RED- Chips)und „Da sie bereits als Kind assimiliert wurde, hat sie Mühe, ihre Individualität zu entdecken und wieder zum Menschen zu werden.“ (die rot- grüne Erziehung, die hier ja schon oft Thema war!). Und nach und nach hat sich der „Körper“ auch an die unschöne Realität gewöhnt. Die, die sich noch an eine andere Zeit erinnern können, sterben langsam, aber sicher aus.

    • Oliver sagt:

      Schon der erste Eintrag fetzt.

      Dann geht es deftig weiter:

      https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/628-9-august-2017-628

      • Blogwart sagt:

        Der Klonovsky hat eine jüdische Frau und weiß, wie der Meter läuft. Außerdem ist er – im Gegensatz zu unserer Qual_itätskanzlerin – gebildet und kann essen. Mit diesen Voraussetzungen ist es zum richtigen Denken nicht weit.

        • Oliver sagt:

          Kelmut Hohl, nunja.

        • Heli sagt:

          Weil wir gerade bei Klonovsky sind. Ich habe gezögert, das letzte Buch“ Schilda wird täglich bunter“, das nur die Zusammenstellung seiner Tagebucheinträge des letzten Jahres umfasst, zu kaufen. Dass ich es getan habe, habe ich keine Sekunde bereut.

          Jeden Abend lese ich darin und bin a) erstaunt, wieviel man vergisst und b) begeistert von vielen,mir wieder in Erinnerung gebrachten Formulierungen.

          Es ist auch ein tolles Geschenk!

          Weil Klonovsky gerade mit unserer Qual_itätsfrau verglichen wird, möchte ich ein Video verlinken, das mich nur sprachlos macht.

          https://www.youtube.com/watch?v=EeN29EpYqDM

          Würde sie lalala ins Mikrophon singen, müsste man ihr einen gewissen Sinn für Komik zugestehen, aber dies ist für mich nicht mehr nachvollziehbar.

          • Blogwart sagt:

            Erstens: wo das Mikro ist, wird der Ton bestimmt.
            Zweitens: auch diese Frau hat das Recht, ihre Platitüden unters Volk zu bringen.

          • Oliver sagt:

            Das Murksel-Video ist schon einige Jahre alt.

          • Timothy O'Leary sagt:

            Nach diesem Redeerlebnis hat das Murksel entschieden, das Volk auszutauschen.

          • MichaelJ sagt:

            So alt kann das nicht sein. Da steht direkt hinter ihr der Eidam vom Schäuble. Dass der da stehen darf ist noch nicht solange her.

            Übrigens: sagen darf sie alles. Nur hören muß man es nicht unbedingt.

  2. Andudu sagt:

    „Ich bin für eine Wahlrechtsänderung. Wer aus der Partei austritt, für die er kandidiert hat, verliert sein Mandat.“

    Zustimmung. Besser wäre generell: alle wichtigen Sachen müssen vom Volk abgenickt werden. Denn genau das bedeutet „Demokratie“. Wir leben in einem Lügensystem.

    • Roland K. sagt:

      Dies ist die Folge davon, wenn der Wähler eine Partei wählt und die nach Aussen, also zu besagtem Wähler hin, meist vergleichsweise unbekannte und beliebig austauschbare Figuren aufstellt.Mit selbigen verfährt dann die Parteispitze quasi nach Gusto.
      Jetzt stellt sich eine davon als „Mensch“ heraus, mit (unglaublich!) eigenen Interessen nebst einem solchen Willen.
      Das geht gar nicht!

      Da wählen wir doch lieber nur die Partei und die entsendet einfach ihr genehme Personen in die Parlamente. Da brauchen wir nicht mal die Namen wissen, die Partei reicht vollkommen.

      So gehts nicht!

      Mir wäre das Verfahren der alten Griechen, die Leute per Losverfahren ins Parlament zu schicken, deutlich lieber. Mit Sicherheit gäbe es keine Verschlechterung der parlamentarischen Arbeit, weil x-beliebige Leute wenigstens nicht permanent mit den Intrigenspielchen ausgelastet wären………und so ganz nebenbei könnten wir ordentlich Geld für die Parteien einsparen.

  3. Politik / Philosophie
    Der Unterschied von Politik und Philosophie
    ist der, dass man in der Philosophie „Selbst“
    nachdenken muss, um sie zu verstehen.
    In der Politik ist das anders, man versucht uns
    beizubringen, dass zu denken, was wir denken
    sollen!

  4. Helmut Pirkl sagt:

    Wer in Niedersachsen die politische Mehrheit im Land hat, der verfügt auch über den weltweit größten Automobilkonzern. Da lohnt es sich schon mal für den einen oder anderen arbeitslosen Politbonzen mitmischen zu dürfen. Schließlich geht es dabei um mehr als nur um kümmerliche Abgeordnetenhonorare.

    • Hen Dabizi sagt:

      Diese „kümmerliche(n) Abgeordnetenhonorare“ (6.809,85 Euro im Monat (steuerpflichtig) ohne alle erheblichen „Extras“) sind mehr als das Doppelte des Einkommens eine statistischen Arbeitnehmers (Höhe des durchschnittlichen Bruttolohns/ Bruttogehalts im Monat je Arbeitnehmer 2016 – 2784€ (steuerpflichtig) keine erheblichen „Extras“ verfügbar).
      Aber damit kann man ja nicht leben, ist mir schon klar.
      Würg!

      • Blogwart sagt:

        Auch wenn das von Helmut eher mit Gänsefüßchen gedacht war, haben im Vergleich zu den Leuten, mit den die Abgeordneten reden, die am wenigsten Geld.

        • Filer sagt:

          Hm, ich glaube, ich stimme dem Blogwart zu 🙂
          Auf alle Fälle ist die Meinung von Helmut eher in die ironische Sparte einzuordnen und Hen hat es vielleicht missgedeutet.

        • Helmut Pirkl sagt:

          Zur Klarstellung der „kümmerlichen Abgeordnetenhonorare“:

          Volkswagen mit Stammsitz in Niedersachsen hat einen Jahresumsatz von weit über 200 Milliarden Euro bei 526 Tausend Mitarbeitern. Das Land Niedersachsen hat daran einen Anteil von 20 %. Der Aufsichtsrat bei VW besteht aus 2o Mitgliedern. Demnach kommen davon 5 aus der Politkaste der Landes.

          Deren Vergütung wird bei diesem größten Unternehmen Europas nicht zu knapp sein. Wenn man aber darüber hinaus weiß, dass ihre öffentliche Reden und Bekanntmachungen über VW vom Vorstand des Unternehmens abgesegnet werden, könnte man daraus schließen, dass dies nicht ohne entsprechende Gegenleistung geschieht.

          Nähere Auskunft darüber kann uns der kurzweilige Bundespräsident Wulff geben. Sollte er sich während seines Aufsichtsratsmandates in dieser Hinsicht schuldig gemacht haben, dürfte die Sache verjährt sein.

        • Hen Dabizi sagt:

          Es ging mir nicht um die Ironie der Aussage, sondern um die Perversität der Tatsache.
          Grenzenlose Gier …

  5. PeWi sagt:

    Eigentlich hat Frau Twesten nur den einen linksgrünen Flügel verlassen, um sich einen anderen linksgrünen Flügel der Blockparteien anzuschließen. Frau Twesten muss nicht mal ihre Gesinnung wechseln, um in der CDU heimisch zu werden. Auch die Politik in diesem BL wird sich nicht ändern, nur die Verteilung an den Futtertrögen. Dort werden ein paar leer ausgehen bei der Neuwahl. Wenn wir noch WIRKLICHE Parlamente in Deutschland hätten, wäre ich 100% Ihrer Meinung. So ist es eigentlich piepegal, wer in welcher linksgrünen Gemeinde ist.

    • Hen Dabizi sagt:

      Links – Rechts, hübsch bunt … alles Quatsch!
      Die „representative“ Demokratie Marke BRD ist nicht mal mehr eine ‚Lame Duck‘, es ist ‚Ente kross‘, gegrillt von den „Marktführern“.

  6. Nachdenker sagt:

    Naja, eine wechselt die Partei und schwups hat sich das Mehrheitsverhältnis geändert im Landtag. Na sowas aber auch.

  7. Oliver sagt:

    Direktmandate zu behalten finde ich richtig.
    Nur, weil (vermutlich) die meisten Leute Direktmandate so wählen, als wenn man die Stimme der Partei geben will (was eine legitime Entscheidung ist), heisst es ja nicht, daß man Direktmandate entwerten sollte.
    Es ist genau anders herum: Warum wählt man überhaupt Parteien?
    Wenn es nur noch Direktmandate gäbe, könnte man genauer zielen…

    Die Piraten hatten damals ein sehr gutes Konzept… Liquid Democracy.
    Leider sind sie trotzdem abgesoffen, u.a. weil sie zu vielen Idioten zu viel Gewicht gaben und sich nicht getraut haben, Entscheidungen zu treffen – jeder Psycho hat sich da auskotzen können und man hat es dann Politik genannt. Und dann kam die große Gender-Unterwanderung.
    Aber das Liquid Democracy Konzept war schon ganz sinnvoll.

    Man kann alles entscheiden, aber auch die Entscheidung an delegierte Personen abgeben. Aber dieses Delegieren kann man auch wieder rückgängig machen, wenn diejenige Person Mist baut.

    Wenn man Direktmandate den Parteien geben würde, für die die Leute angetreten sind, dann gätten die Parteien doch noch mehr Macht. Und es wären dann ja auch keine Direktmandate mehr, wenn die Partei sich die einheimst.

    Insofern muss ich hier dem AltenMann mal wiedersprechen.

    …und was wäre mit parteilosen Kandidaten?

    • Blogwart sagt:

      Wie geschrieben. In der Geschichte der Bundesrepublik sind nur 1949 drei parteilose Abgeordnete gewählt worden. Ich bin gegen das Mehrheitswahlrecht, weil allein die Vorstellung, dass aus Bayern fast nur CSU-Abgeordnete kommen, eine Horrorvorstellung ist. In Frankreich hat Macron abgeräumt und der Front National hat 8 von 577 Sitzen. Das sind 1,4% bei einem Wahlergebnis von 13,2%. Liquid Democracy finde ich gut und was die Marina Weisband mal dazu geschrieben hatte, war in Ordnung.

      • Jonny Walker sagt:

        Geschätzter Blogwart, auch wenn ich nun nur noch zu 99% ihrer Meinung bin und diese sehr schätze, muß ich doch darauf hinweisen, dass die Bemerkung „dass aus Bayern fast nur CSU-Abgeordnete kommen, eine Horrorvorstellung ist“ in der jetzigen politischen Situation falsch ist. Wenn sie sich erinnern war , neben der AFD, die CSU die Einzige Partei die , aus welchen Gründen auch immer, eine Begrenzung, jaaaaa mal wieder das leidige Thema, der Zuwanderung aufgegriffen hatte. Man stelle es sich mal vor es gäbe noch 5-9 Landesregierungen die sich gegen die Uckerfrau ausgesprochen hätten. Dann sähe es wahrscheinlich anders aus. Klar, nur ein Wunschtraum der dann ja sogar beim Seehofer in eine menschliche Darmspiegelung bei der Uckermarkerin umschlug, wahrscheinlich wurde etwas versprochen, bzw. gedroht. Wie sein konsequentes Verhalten als es darum ging seine Geliebte mit seinem eigenen Kind mal eben auf den Mond zu schießen, da es wichtiger war seine Karriere fortzusetzen. Meine unerhebliche Meinung dazu: lieber eine stock Konservative CSU am Hebel der Macht, als ein Parteiensumpf der nur Mist baut den man nicht wieder korrigieren kann, brennendes Thema wieder angesprochen.

        • Oliver sagt:

          Seehofer springt immer als Tiger und landet immer als Bettvorleger.
          Diese inszenierten Meinungsverschiedenheiten dienen nur der Wahlwerbung, um in die Medien zu kommen.

          Ernsthaft was gegen Queen Mutti zu unternehmen wird nicht passieren.

          • Blogwart sagt:

            Du meinst den Drehhofer?

          • Jonny Walker sagt:

            Ja leider. Allerdings kommen aus Bayern wenigsten zu Anfang Töne die die Uckermarkerin ungern hört. Allerdings finden sie bei den anderen Landessprechern kein Gehör. Die sind schon im Dickdarm und warten auf’s Horschtl.

  8. Helmut Pirkl sagt:

    Wer bei uns in die Politik geht, hat sein Gewissen bei Übernahme eines Amtes in einer Partei abzulegen. Außerdem lässt es sich sowieso in dieser Politlandschaft leichter lebe.

    Wie ist es sonst möglich, dass eine Geheimdienstagentin eines atheistisch kommunistischen Systems Bundeskanzlerin in einem christlich demokratischen Staat werden kann. Solches gelingt nur gewissenlosen Politokraten, die vor nichts zurückschrecken.

    Vor diesem Hintergrund halte ich es für Heuchelei sondergleichen, wenn von einer solchen kleinen grauen Maus wie die in Niedersachsen soviel Wind gemacht wird. Das ist doch nur ein Ausrutscher auf dem glatten Parkett der gewissenlosen vereidigten Politbonzen, die nur ihrem eigenen gewinn- und machtsüchtigen Ego folgen.

  9. palina sagt:

    @Falkenauge
    „Das grundsätzliche Problem für die Demokratie sind die Parteien selbst.“
    Danke für das Einwerfen für den Link. Ich lese sehr viel bei Herrn Ludwig (fassadenkratzer).
    Kann auch sein Buch empfehlen. Verlag ist bei Egon W. Kreutzer.

  10. Jeanne sagt:

    Der Alte Mann hat den Heide-Mörder vergessen, der Frau Simonis aus dem Amt gejagt hat. Sie soll angeblich gesagt haben: „Und was wird jetzt aus mir?“ Frau Twesten hat wohl auch etwas Panik bekommen, was aus ihr wird, wenn man sie nicht mehr auf die Liste setzt.

    • Blogwart sagt:

      Stimmt, die musste dann anschließend tanzen! Vielleicht sehen wir die grüne Tante demnächst im Dschungelcamp?

      • MichaelJ sagt:

        Jetzt werden wir sie die nächsten Wochen wahrscheinlich als Expertin bei irgendeiner dieser Samstagsabends-Quizsendungen sehen dürfen – am Besten wohl am Samstag, den 23. 9. von 20:15 bis 23:59. Die passenden Fragen, wiederhole ich mal lieber nicht. Die hat der Blogwart schon zur Verfügung gestellt hier!

      • Filer sagt:

        Was der Blogwart so alles guckt 😉

        • Blogwart sagt:

          Gucken tu ich das Schabrackenlager nicht, bin aber immer wieder erstaunt, wer alles Geld braucht. Vielleicht kommt demnächst auch das Bobbele?

  11. Seanca sagt:

    Wer die perfiden Tricks unserer Parteien, mit denen sie sich in den letzten 70 Jahren das Alliiertenkonstrukt BRiD einverleibt haben, erfahren möchte, kommt an den Büchern von Hans Herbert von Arnim nicht vorbei.
    Wer unsere (total kranke) Welt verstehen möchte, muss die „Protokolle“ lesen. Welche Weisen aus Zion auch immer sie verfasst haben mögen, exakter kann man die Zukunft kaum vorhersehen.
    Wie die Autoren richtig ausführen, war die vom „Imperium der Kasse“ gesteuerte französische Revolution dabei die Brandmauer, die eingerissen werden musste -ein souveräner Monarch mit einem selbstbewussten Adel- um stattdessen mit Hilfe ihrer einschlägigen Parole „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ Demokratien zu installieren. In diesen Demokratien -die nie und nirgendwo etwas anderes wie kaschierte Plutokratien sind und waren- ist es für das „Imperium der Kasse“ mit seiner Geld-, Medien- und damit Deutungsmacht überhaupt kein Problem mehr, die Massen nach Belieben zu spalten, zu manipulieren, zu verängstigen etc. und die vermeintlichen Eliten zu korrumpieren.
    Da das Imperium seit jeher „international“ agiert, dazu seit Jahrhunderten ein pervertiertes Geldsystem kontrolliert, ist es auch jederzeit in der Lage, ganze Völker und Nationen wirtschaftlich auszusaugen, die Ressourcen zu plündern und wenn es ihm beliebt, auseinander zu dividieren. Man geht sicherlich nicht fehl in der Annahme, dass nahezu alle Währungskrisen, Staatsbankrotte, Bankenpleiten, Blumen-, Farben- und sonstige Revolutionen und nicht zuletzt natürlich Kriege seit 1789 vom Imperium gesteuert worden sind.
    „Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein“ sagte Goethe und unsere seit über 70 Jahren vom Imperium gelenkte Hochleistungsjournaille wird dem total gehirngewaschenen Deutschen mit einiger Sicherheit auch noch das Bargeldverbot und den implantierten Chip so schön reden, dass er glücklich ist, im „freien Westen“ zu leben.

  12. Orthus sagt:

    Fragen: was meint der Alte Mann zu Frau Steinbach? Sollte die also ihren Katzentisch schon längst verlassen haben und ihr Direktmandat abgeben? Oder meint der Alte Mann tatsächlich nur die über diese unsäglichen „Listen“ ins Parlament hineinschwimmenden Parteisoldaten?

    • Blogwart sagt:

      Gilt für alle (bin Anhänger vom kategorischen Imperativ) – also auch für Frau Steinbach. Ich bin nicht so blauäugig und behaupte, dass unsere Demokratie die beste aller Staatsformen ist, aber Sektierertum (herrlicher Begriff) hat auch negative Seiten. Das Mandat gehört dem Wähler. Punkt.

      • MichaelJ sagt:

        Ach ja, das dachte ich auch mal, als ich meine Kreuzchen machte. Wenn ich damals all das gewusst hätte über die Partei meiner Wahl, hätte mir wohl eher die Hand abgehackt. Das Mandat gehört dem Wähler. Dem kann ich nicht widersprechen. Was aber wenn die Partei den Wähler sitzen gelassen, ihm den Korb gegeben hat? Was ist dann mit dem Mandat, wer immmer es mit breitem Arsch „besitzt“?

        Ein einziges Mal – ausgerechnet bei den alten Griechen, aber auch nur in Athen und weil sich die anderen Schummeleien als untauglich erwiesen hatten – hat man es mit echter Demokratie versucht. So was wie ein Scherbengericht, da konnte jeden das harte Los treffen, in den Rat der Räte gewählt zu werden.

        Haben nicht die Piraten vor Jahren – in den Jahren des Ruhms und des Erfolges – gefordert, via Neuland die ganze Chose abzuwickeln. Jedesmal wenn es etwas zu entscheiden gäbe ein Zwangsklick auf das Mäusekino. Da hätte die Demokratie noch eine geringe Chance, schließlich muss nicht jeder kurz vorher die BILD gelesen oder die Gniffke-Shows gesehen haben. Und außerdem hätten die Russen-Hacker viel, viel größere Chancen der Einwirkung gehabt.

      • PeWi sagt:

        Ganz so ist es eigentlich nicht. Wir leben in einer repräsentativen Demokratie. Das Problem dabei ist, dass mit Eintritt in das Parlament es unerheblich ist, was der Wähler eigentlich wollte. Der Abgeordnete ist alleinig seinem Gewissen verantwortlich, egal wie weit er sein Gewissen ausdehnt. Dem Wähler gegenüber ist er nicht mehr verantwortlich. Das ist ja der große Irrtum, wenn man denkt, das Mandat gehört dem Wähler. Es gehört dem Abgeordneten, der uns eigentlich repräsentieren soll und eben seinem Gewissen verpflichtet ist. Das Gewissen ist dann ein weites Feld.

  13. alte Frau sagt:

    Diese Wortspiele sind toll. Das kenne ich so nicht und bei manchem muss ich 2x schauen, was gemeint ist.
    Und dieser Wahlkrampf ist doch Parteienkuscheln durch Murksel
    in der Hoffnung, auch als kleine Partei an den Trog zu dürfen.
    Und durch die absolute Stille in D schlafen alle mit. Denkt Murksel. Aber wer im Netz unterwegs ist, weiß dass an dem nicht ganz so ist. Ich entdecke auch immer wieder neue Namen in den Blogs. Selbst wenn Murksel mit vorausgesagt 40% wieder gewählt werden sollte / wird, hoffe ich auf eine starke Opposition dieses mal. Und wenn nach der BTW alle Dämmerung brechen hinsichtlich noch mehr von diesen tollen Goldstücken, glaube ich nicht, dass es weiter so hin genommen wird. Naja. Hoffen darf man ja mal.
    Vielleicht sollten wir auch abwarten, bis Afrika entvölkert ist, weil alle nach Europa /D gekommen sind. Dann können die Gutmenschen sich ja weiter kümmern und wir setzten über nach Afrika. Das Land ist sehr schön. Und mit unserer Technik und unserem Wissen steht in kürzester Zeit die benötigte Infrastruktur.
    Herrliche Grüße aus dem wunderschönen Sachsen

    • oma sagt:

      Das habe ich schon vor 2 Jahren gesagt und unserer Bürgermeisterin vorgeschlagen. Als spdler mit Parteiräson konnte sie mir nur den Mund verbieten.

    • Hen Dabizi sagt:

      Erstens:
      Afrika ist der reproduktivste Teil der Welt. Das ist, als hätte einer „Töpfchen, koch“ gerufen.
      „… bis Afrika entvölkert ist“ fällt dort definitiv aus.
      Zweitens:
      „Und mit unserer Technik und unserem Wissen steht in kürzester Zeit die benötigte Infrastruktur.“
      Wenn ich mir die technischen „Hochleistungen“ Deutschlands in den letzten 20 Jahren ansehe, hege ich gewisse Zweifel an „in kürzester Zeit“. Wir schaffen es ja nur unsere Infrastruktur zerfallen zu lassen.

  14. Falkenauge sagt:

    Lieber Kollege Alter Mann,

    das bleibt alles noch an der Oberfläche. Das grundsätzliche Problem für die Demokratie sind die Parteien selbst.
    Man hat sich an sie gewöhnt, die Parteien. Sie sind ganz selbstverständlich da. Doch das grundsätzlich Verfehlte von Parteien müsste längst erkannt sein. Das Wort „Partei“ kommt von lateinisch „pars“, was der Teil bedeutet. Parteien vertreten weltanschauliche und konkret politische, wirtschaftliche oder kulturelle Teil-Interessen, die sie durch möglichst viele Vertreter im Gesetzgebungsverfahren des Parlamentes und in der Regierung durchsetzen wollen. Es handelt sich um organisierte Gruppeninteressen, die primär nicht das Ganze, sondern Einseitigkeit und Egoismus eines Teiles im Auge haben. So prallen mit den Parteien verschiedene Gruppenegoismen im Kampf um die Macht über die Gesetzgebung aufeinander. Und wer durch die Wahl die Mehrheit der Stimmen im Parlament erhalten hat, kann dem Ganzen des Volkes Gesetze aufzwingen, die den Interessen eines Teiles, einer Gruppe, dienen, was zwangsläufig die Vernachlässigung und Unterdrückung der Interessen der Anderen bedeutet.

    Der Wille der Partei zielt nicht auf das Gesamtwohl. Die von den Parteien gestellten Abgeordneten sind keine Volks-, sondern Parteivertreter, deren partikulare Interessen sie im Parlament wahrnehmen. Die Gesetzgebung liegt de facto nicht bei den Abgeordneten, sondern bei ihrer Partei. Gesetzgeber ist im Grunde nicht das Parlament, sondern die Mehrheits-Partei oder Koalitionsrunde, wo die Gesetzesvorhaben beschlossen werden. Das Parlament stellt nur noch formal das Forum dar, auf dem der Gesetzgebungsprozess als leeres Theaterstück für das Volk abläuft. Da zudem Parlamentsmehrheit und Regierung von derselben Partei gestellt werden, ist die Gewaltenteilung von Legislative und Exekutive praktisch aufgehoben. Die Parteien sind grundsätzlich demokratiefeindlich. Sie deformieren die Demokratie zur Oligarchie.

    Siehe:
    https://fassadenkratzer.wordpress.com/2015/11/18/das-verhaengnis-der-politischen-parteien/

    • Hen Dabizi sagt:

      Mein Reden seit …
      Wahl- und Parlamentsverbot für Parteien und ähnliche „Massenorganisationen“.
      Jeder Abgeordnete wird nur vom Wahlkreis bestimmt und kann dort auch jederzeit mit wirklicher Mehrheit (>50% aller Wahlberechtigten) ausgetauscht werden. Er ist nur seinem Wahlkreis rechenschaftspflichtig und wird von diesem alimentiert. Kann sich eine Wahlkreis nicht auf einen Abgeordneten einigen oder liegt die Wahlbeteiligung unter 67%, bleibt der Platz im Parlament leer. Keine „Ausgleichs- oder Überhangsmandate“.
      Dann haben Abstimmungen im Parlament wieder etwas mehr mit Demokratie zu tun.

  15. Ich habe Mühe, ernst zu bleiben.

    Mit dem Wechsel eines Stuchbabens hat sich die Koalition von Stephan Weil in ein Wephan Steil Szenario verwandelt, wohingegen die CDU nun ihre bereits eingetretene Welke Testen kann.
    Dass nun die Gelegenheit beim Schopf gepackt und schon wieder einmal das VW-Gesetz zu Fall gebracht werden soll, weil WEIL die Sperrminorität des Landes Niedersachsen nutzte, den VW-Diesel zu manipulieren usw., usw., ist die verwegenste Trittbrettfahrerei kapitalhöriger Volksvertreter seit der Mehrwertsteuererhöhung auf 19 Prozent.
    Ein „Recht“ auf Mitsprache beim wohl größten Arbeitgeber des Bundeslandes nicht nur freiwillig aufzugeben, sondern darauf zu drängen, dass es einem endlich genommen werden kann, ist eine ganz spezielle Sonderform des Altruismus, die eigentlich psychiatrisch begutachtet werden sollte.
    Trotz allem können wir uns auf das unverhoffte Geschenk eines „spannenden“ Wahlabends am 15. Oktober freuen, mit dem wir für die Langeweile bei der Verkündung des seit Monaten feststehenden Ergebnisses am 24. Septembers wenigstens ein bisschen entschädigt werden.

    Und noch ein letzter linksrheinischer Dreher: Mange la Erkel!

    • Blogwart sagt:

      Merkst Du was von einer Art Kahlwampf?
      Am 10. Oktober ist der Weil weg vom Senster mit Blick zum Fee.

    • Gallix sagt:

      Na ihr beide – habt ihr euch über Professor CALGUÈS Rotweinlager hergemacht ?

      • Blogwart sagt:

        Da kam der Bote des Untergangs und sprachte: „Für sie hat Ihre Welt keine Bedeutung. Sie werden gar nicht versuchen, dies zu begreifen. Sie werden müde sein, Hunger haben und mit ihrer schönen Eichentür Feuer machen. Sie werden auf ihre Terrasse kacken und sich mit den Büchern ihrer Bibliothek die Hände reinigen. Jeder Gegenstand wird den Sinn verlieren, den Sie dafür haben!“
        Dann sind wir beide in den Keller und haben alle Flaschen leergemacht.

        • Gallix sagt:

          …und dazu spielt Mozarts kleine Nachtmusik.
          Sonst noch was.
          Aus allen Rohren Ten Years After, live wie in Woodstock.
          Soviel Watt, wie der Stromanschluss hergibt!
          Oder den Ritt der Walküren von Wagner.
          Den Effekt kann man sich bei Apokalypse Now ansehen.

        • thotho sagt:

          Und ich hatte heute das erste Mal in meinem Leben die Vorstellung, daß es doch recht praktisch sei ein paar kräftige Söhne/Enkel auf dem eigenen Grundstück zu haben.
          Wesentlich sicherer als eine HAUSRATSVERSICHERUNG und dergleichen.
          Die Gebärmaschine dazu werde ich bald holen.
          Ich passe mich an.
          Globalisierung.

      • Da setz ich noch einen drauf, auch wenn’s am Thema voll vorbeigeht:

        Was halten Sie von Datenschutz?
        Nix. Schadendutz.

        • eudlinks sagt:

          Zu Zahlen und Buchstabendrehern:
          Bei Youtube eingeben David Kriesel „Glauben sie nur einem Scan, den sie selbst gefälscht haben“. Ein Vortrag über seine Erkenntnisse über die Firma Xerox.

        • MichaelJ sagt:

          Habe so langsam den Eindruck, dass dem geschätzten EWK die Buchstabensuppe durcheinander geraten ist.
          Kann ihm wahrlich nachempfinden. Ist doch völlig wurscht, was man allmählich so von sich gibt. Zu was auch? Da kann man auch dem Ochsen ins Horn pfetzen.
          Will damit keinesfalls was gegen Anwesende gesagt haben. Seit ich zur Kenntnis nehmen musste letzte Woche, das unsere Ostrom-Kaiserin sich Friedes BILD zu eigen macht auf dem Balkon der Sommerfrische im von Mussolini dem Führer abgetrotzten und seither annektieren Südtirol schlau macht, weiß ich, dass es völlig überflüssig ist ihr per darknet Ratschläge geben zu wollen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.