Seeräuberpistolen und -garn vom Mittelmeer

Die großen Wohltäter, die Tag für Tag hilflose Schutzsuchende aus dem Mittelmeer fischen, betrachte ich als letztes Glied einer Schlepperaktion, die illegale Einreise in die EU ermöglicht. Andere mögen das anders sehen. Weshalb das so ist, habe ich in den folgenden Beiträgen versucht zu begründen:

Keine Mittel mehr für’s Mittelmeer?
Schlepperbekämpfung – Märchen und Wirklichkeit
Von bösen und von guten Schleppern
Schönes Wetter vor Libyens Küste

Jetzt lese ich diesen Bericht Bewaffnete greifen libysches Flüchtlingsboot an und da hege ich gewisse Zweifel. Ich habe eher das Gefühl, dass man uns einen Seebären aufbinden will, um die Spendenbereitschaft der guten Menschen etwas anzuregen.

  1. Ich frage mich, weshalb die libysche Küstenwache einen Außenbordmotor außerhalb der 12-Meilenzone (= außerhalb des libyschen Hohheitsgebietes) stehlen will? Die Boote sind fast alle gleicher Bauart (ich berichtete schon darüber) und immer mit 150-180 Leuten belegt und haben meisten einen Yamaha 40 PS-Motor und die gehen nur dann ins Wasser, wenn die „Guten“ draußen warten. Am 9. Oktober warteten 7 Boote außerhalb der 12-Meilenzone auf die schwarze Kundschaft. „Die Besatzung hätte versucht, den Außenbordmotor des Flüchtlingsbootes zu stehlen. Dabei hätten sei mit Knüppeln auf die Flüchtlinge eingeschlagen.“ Wenn die den Außenborder stehlen wollen, dann sehe ich größerer Chancen im libyschen Hoheitsgebiet oder dann, wenn alle Schutzsuchenden das Boot verlassen haben. Diese martialische Mär ist mehr als unlogisch. Das schreiben sogar hier die Retter: „… die Fischer warten, bis das Flüchtlingsboot evakuiert ist, und nehmen dann (manchmal auch schon vorher) den Motor ab, um ihn in Libyen wieder an die Schlepper zu verkaufen.
  2. Ein Sprecher der libyschen Marine in Tripolis erklärte, er habe nichts von dem Vorfall gehört. Auch ein Sprecher des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr erklärte, die deutsche Marine habe bisher keine Erkenntnisse zu dem Vorfall.“ Wie auch, denn weder die libysche Marine, noch die Bundeswehr zieht die Hosen mit der Kneifzange an. Es soll sogar mittlerweile Radar und GPS erfunden sein. Vielleicht war es der Klabautermann? Soll früher in diesem Gebiet recht häufig aktiv gewesen sein! Nee liebe Seawatcher, das klingt eher nach Seemansgarn. Nicht zu viel Rum trinken!
  3. Jetzt zu der „Bourbon Argos“-Story: „Bereits Mitte August hatte die libysche Küstenwache das Rettungsschiff „Bourbon Argos“ der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen beschossen. Bewaffnete hätten von einem Speedboot aus mehreren hundert Metern Entfernung zunächst auf das Schiff gefeuert und seien dann an Bord gekommen, teilte die Organisation damals mit.“ Aber es kommt noch dicker: „Etwa 50 Minuten später hätten sie das Schiff verlassen, ohne etwas mitzunehmen. Die Helfer hätten solange in einem geschützten Bereich ausgeharrt.“ Ach, da wird das Schiff beschossen, dann kommen die Bösen aufs Schiff und finden niemanden, weil die „Besatzung in einem geschützen Bereich ausharrt“. Dann denken die Einfältigen aus Libyen, „ach das Schiff ist ja unbemannt, schnell runter“, oder aber „Mist, die sind ja in einem geschützen Bereich“. In diesem Bericht war es nicht die libysche Küstenwache, sondern drei „Piraten“, die noch von weiter Entfernung das Feuer eröffneten (warum von weitem?), die eine halbe Stunde auf dem leeren Boot rumkraxeln, weil die Besatzung unter Deck hinter Stahltüren sich verschanzt hat. Kommissar „Altersack“ fragt: Weshalb beschießt man das Schiff aus weiter Entfernung? Was soll das für einen Sinn machen? Weshalb kommen die Piraten an Bord? Wenn da keiner ist, gilt das Schiff nach Seerecht als „aufgegeben“ und der „Berger“ wird Eigentümer. Die Piraten gehen von Bord und lassen das führerlose Schiff zurück, oder rufen den eingeschlossenen Besatzungsmitglieder zu: „Wir sind wieder weg! Allah bless you! “ oder so ähnlich? Beim NDR sind die Männer eine Stunde an Bord und untersuchen alles systematisch und „überall auf dem Schiff seien Einschusslöcher zu finden“. Wenn dem so wäre, dann müsste es doch ein klitzekleines Bild davon geben. Weshalb finde ich im Netz davon nichts? Das ganze klingt schwer nach Seeräuberpistole!
  4. Am 28. August berichtet der Guardian, dass es auf einmal wieder die libysche Küstenwache war, die aber das Boot nicht geentert hatte. Jede Quelle stellt die Seemär anders dar.
  5. … und was schreiben die Ärzte ohne Grenzen: „Es handelt sich um einen ernsten und besorgniserregenden Angriff. Unser Schiff wurde beschossen und unsere Mitarbeiter hätten Schaden nehmen können.

Das waren die modernen Geschichten von Sinbad dem Seefahrer, aber „The Misery“ hat zur Beruhigung der Bevölkerung auch wieder einen rausgehauen: Es dürften „nicht die Schleuser und damit das Portemonnaie“ entscheiden, wer ins Land komme und kündigte ein Kampf gegen die Schleuser mit verdeckten Ermittlern an. Gleichzeitig operieren die „guten“ Schleuser unverdrossen weiter vor Libyen. Wie das passt, fragt sich der informierte Bürger. Der altemann antwortet: Die verarschen uns.


Lief gerade im WDR. Mit dem geballten Wissen, kann man jetzt diesen Film genießen. Sogar ich habe da noch was gelernt. Die Schutzsuchenden müssen sagen, dass der Steuermann über Bord gegangen ist und ohne Steuermann ist der Seenotfall hergestellt. Schon geschickt eingefädelt! Ab 18:50 wird ganz dick aufgetragen. Wenn die libysche Küstenwache es wollte, würde kein einziges Schiff die 24-Meilenzone verlassen. Aber jetzt die Story mit libyschen Gefängnissen usw. Warum kommen die denn alle gleich wieder raus für den nächsten Versuch? Dem aufmerksamen Beobachter entgeht nicht, dass die Wolkenbildung bei den Szenen jeweils anders ist. Ich vermute, man hat diese Szene gefakt. Das angebliche Schnellboot der libyschen Küstenwache schön von weit weg gefilmt, dass man es nicht erkennt. Die Dame grüßt bei 19:04 auch schon sehr artig, obwohl das Flüchtlingsboot noch weit entfernt ist. Auch das Wetter stimmt nicht mit dem himmelblauen Himmel überein, das gleich darauf zu sehen ist. Länger als die Rettungsaktion hat das Drehen dieses Filmes gedauert, bis alle Takes im Kasten waren. Ab 20:17 merkt man schon, dass professionelle Schauspieler die Texte besser gesprochen hätten als die drei von der Tankstelle.

Dieser Beitrag wurde unter Flüchtlinge, Qualitätspolitik abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

56 Kommentare zu Seeräuberpistolen und -garn vom Mittelmeer

  1. Guy Fawkes sagt:

    @Bernd Riemann

    „Zusammenfassung: Ja, wir werden verarscht. Die Politik versagt dabei vollständig, sie leistet dem ungesetzlichen Vorgehen sogar noch nach Kräften Vorschub.“

    Verarscht, sicher! Die Politik versagt aber auf keinen Fall. Das ist pure ABSICHT!
    In der Politik geschieht geschieht nichts zufällig. Wenn etwas geschieht, kann man sicher sein, dass es auch auf dieser Weise geplant war. Franklin D. Roosevelt (1882-1945)

    Dies ist auch heute noch gültig!

  2. Antipas sagt:

    Gestern zusammen mit Arbeitskollegen erntete ich interessierte, aber auch empörte Gesichter!

    Ich erzählte von einem neuen Schiffs-Fond, der von einer neuen privaten Rettungsorganisation ausgegeben würde. An ihm hätte ich mich beteiligt. Die Anteilsscheine seien zwar hochpreisig, aber man müsste ja auch den guten Zweck sehen! Die Rendite wäre 0,O1 Promille. (Das machte sprachlos. Die Skeptischen guckten empörter.)

    Ich erzählte, dass ich 5 Anteilsscheine vollkommen risikofrei für 1000 € das Stück erworben hätte. Für jeden aus dem Meer geretteten Flüchtling würden mir so 0,05 € gutgeschrieben, ohne dass sich der Wert der Anteilsscheine verringern würde. Bei einer Kapazität von 300 Flüchtlingen pro Nacht und ca. 8 Einsätzen im Monat bei Vollauslastung: Wie lange müssten wir die Grenzen noch offen halten, bis ich meinen Einsatz wieder raus habe und zusätzlich weiterhin meine Anteilscheine, die dann eine Rendite für Lau abwerfen werden?

    Außerdem erwähnte ich, wie ich nun – nicht mehr empört, sondern – bewaffnet mit Taschenrechner und Notizheft vor den Nachrichten sitzen täte, um die eingefahrenen Gewinne kurz zu überschlagen!

    Mir kamen während des Palaverns so viele Ideen der Profitmaximierung, dass ich mich endlich einmal gut fühlte bei dem Thema, ja, es tat gut, an diesem Projekt teilhaftig zu sein: Ich war mit Leib und Seele dabei.

    So, genau so muss es für sie sein!

    • Blogwart sagt:

      Sehr gut. Zur Nachahmung empfohlen. Wenn die Spenden gut fließen, ist das ein prima Geschäft. Wie ich mal von einer hierarchisch hochstehenden Dame von UNICEF erfahren habe, zahlt diese Organisation gut, um auch gute Leute zu bekommen.
      An alle Skrupellosen: Einen gemeinnützigen Verein gründen, ein altes Schiff kaufen, eine Crew anheuern, für Räuberpistolen vor Ort sorgen, damit herzzerreißende Berichte und Fotos in die Medien kommen (kurbelt die Spenden an) und sich selbst als Geschäftsführer der Migrantentours gGmbH & Co. KG fürstlich bezahlen. That’s it.

  3. bin'a sagt:

    „Die verarschen uns.“

    Ja klar tun sie das.
    Das ist nix anderes als Propaganda

    https://de.wikipedia.org/wiki/Propaganda_(Buch)

    Sozusagen ein Lehrstück nach Edward Bernays

    https://de.wikipedia.org/wiki/Edward_Bernays

    dem „Vater der public relations“ . Auch heute noch selbstverständlich im Handel, v.a. als Handbuch für Manager und Reklamemenschen.
    Das Buch ist (dennoch und deshalb) empfehlenswert.

    Im Grunde ist das alles PR (klingt doch netter als Verarsche oder Propaganda). Ein Grundsatz geht ungefähr so: setze eine Lüge in die Welt, halte daran fest, wiederhole sie … selbst wenn Du sie irgendwann windelweich in kleinbuchstaben in der letzten Ecke der Tageszeitung widerrufen musst: die Lüge bleibt im Kollektivgedächtnis haften.
    So z.B. die „‚Brutkastenlüge“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Brutkastenlüge
    bei der übrigens eine PR Firma professionell involviert war.

    Ja, es ist Verarsche. Und gut, wenn man darum weiss.

  4. Heli sagt:

    Gleichwertigkeit des Menschen! Welch großartige Geisteshaltung!

    Der liebe Gott hat alle gleich lieb. Der liebe Gott! Mist! Die Zuwanderer glauben ja an Allah und Allah hat nun mal nicht alle gleich lieb. Im Gegenteil. Man bekommt sogar noch eine Belohnung, wenn man ein paar Ungleiche ins Jenseits befördert.

    Die Gleichwertigen kennen aber auch untereinander Ungleichwertigkeiten. So z. B. den Nutztierstatus von Frauen, die totale Macht über die eigenen Kinder , den Clan. Dann gibt es Glaubensungleichwertige, wie Schiiten , Sunniten, Aleviten, Jessiden, Christen , weiß der Geier, was an Ungleichwertigen hier hereinkommt.

    Aber der linke Deutsche, also der Gottgleiche, ist in der Lage, all die mitgebrachten Ungleichheiten auszugleichen. Linker Größenwahn, der irgendwie an Debilität grenzt.

    Andererseits spricht das für ein absolut christliches Fundament, das doch immer so vehement von Superaufgeklärten bestritten wird. Linke Wange, rechte Wange, ev.noch den Hintern hinhalten zum Reintreten.

    An so eine merkwürdige Kultur will sich doch der Migrant nicht anpassen, wenn er sieht ,dass er gute Chancen hat, bald den Höherwertigkeitsstatus zu erlangen.

    Guckst Du! Sie fordern doch schon als Rotznasen Respekt, Respekt den wir uns gerade uns selbst gegenüber abgewöhnen sollen. Ohne mich!

  5. Heidi Preiss sagt:

    Habe ich es doch geahnt; die Sonderzüge warten auf die richtige Ampelschaltung:

    https://de.sputniknews.com/panorama/20161025313089132-calais-raeumung-fluechtlinge-deutschland/

    • Heli sagt:

      Heidi, Aggression hat sich durchaus evolutionär als vorteilhaft erwiesen. Das schließt ja Kooperation nicht aus, die für die Weiterentwicklung unerlässlich ist.

      Wenn aber eine Gesellschaft, Aggression nur moralisch bewertet und als böse wegdrückt, dann sind die, die das nicht rausgezüchtet bekamen hier absolut im Vorteil.
      Gestern habe ich mir ein paar Calais-Räumungsvideos angeschaut. Polizisten, die davon rennen sind Zeichen der Kapitulation. Einheimischen gegenüber vertritt die Polizei selbstverständlich die Staatsmacht. Die neuen Herren zeigen aber die Insignien der Macht. Sie stehen über dem Gesetz und niemand wird ihnen Herr, nicht mit „kulturellen“ Mitteln.

      Brav, so ist gut! Platz! Sitz! Hol das Stöckchen! Das hast Du fein gemacht!

      • Heidi Preiss sagt:

        Das ist die Kultur, die uns lt. dieser an unserem Futtertrog hängende Göring sowieso ja so fehlt

        https://www.youtube.com/watch?v=mySbu3OuaF4

        Neben dieser uns vorgeführten Schmierenkomödie im Mittelmeer hat diese „Dame“ es unter tatkräftiger Mithilfe ihrer Steigbügelhalter und Stiefellecker es geschafft

        – Deutschland dem Islam auszuliefern

        – Deutschland als demokratischen Nationalstaat abzuschaffen

        – dass die Polizei keinen ausreichenden Schutz der dt. Bevölkerung mehr gewährleisten kann

        – eine staatlich lizenzierte Einheitsmeinung durchzusetzen.

        Die Liste kann unendlich fortgesetzt werden, von unseren Armen ganz zu schweigen.

        Zur Ablenkung von allen Missständen steht jetzt erst mal die Benennung des neuen Bundespräsidentenmimen auf der Tagesordnung. Was für ein Gesindel.

        Man kann wirklich nur noch sagen: Noch sitzt Ihr oben, Ihr feigen Gestalten…….. (kann ich mir sparen, kennt ja jeder).

      • Horst Kietzmann sagt:

        Nicht sehr logisch, was Du da schreibst. Die Gleichwertigkeit bezieht sich auf Gleichbehandlung oder Gleichstellung vor dem Gesetz und hat mit Religionen erstmal nichts zu tun.
        Was Michael Klein zur Gleichwertigkeit sagt, indem er unterschiedliche Talente, Qualitäten, Fleiß etc. anspricht, geht auch am Thema vorbei. Diese Sekundärtugenden sind eine Ebene darunter angesiedelt.
        Auch sein Gedankenspiel, dass die Befürworter der Gleichwertigkeit die Befürworter der Ungleichwertigkeit damit abwerten, somit sich selbst widersprechen, ist ein Zirkelschluss.
        Gleichwertigkeit ist kein Zustand an sich, sondern macht nur Sinn in Bezug auf…
        Heli, Du reagierst derart emotional auf das Thema, dass wir aneinander vorbei reden müssten, würde ich antworten.
        Die Unlogik und den Größenwahn des Erdogan-Islams kannst und willst Du hier in Deutschland nicht haben. Ich auch nicht. Nur ist meine Wut auf Washington, die Nato und die Geheimdienste gerichtet.
        Aber, unser alter Streit, dass ich meine, dass die Welt noch nicht untergegangen ist, noch alles möglich ist, dass Deine Geisteshaltung den Untergang Deutschlands herbeiredet, werden wir nicht mehr klären können, nur dafür ist es zu spät.

  6. Heli sagt:

    Verarsche ist eines, aber was viel Gefährlicheres sind die Mitspieler bei der Verarsche. Die sind es auch, die Dir konkret den Schädel einschlagen,Dein Auto anzünden, Dich anonym anprangern und für Existenzvernichtung sorgen. Alles im Namen des Guten. Wir sind bereits mittendrin!

    Palina hat ja weiter unten schon so einiges aufgelistet. Immer wieder verstecken sich hinter „heiligen“ Namen eine genau das Gegenteil verkörpernde Einrichtung.
    Anetta, verwendet ein Mordopfer als Cover einer Organisation, die hier am liebsten für Bio-Deutsche bestimmte Einrichtungen gerne wiederbeleben würde. Eine extrem Weißhäutige verachtet das Weiße. Extrem Kranke hassen Gesundes unter klangvollen Decknamen.
    Inzwischen haben diese Typen, den Mediendienst Integration gegründet.http://www.danisch.de/blog/2016/10/23/mediendienst-integration/
    Mir schwinden die Sinne, wenn ich sehe wie die Kraken alles umschlingen.

    Gestern habe ich mir die Zeit genommen, Vera Lengsfelds Vortrag anzuhören:
    Vera Lengsfeld: SED, Stasi und Die LINKE – eine Bilanz
    https://www.youtube.com/watch?v=AGhj1hWyqks

    Als sie mir verbal den Volkstod wünschten und dass ich verrecken kann, habe ich die Beine in die Hand genommen. Als sie mir aufzwangen, zum Volkstod auch noch ja zu sagen, weil wir ja GENETISCHE Nazis sind und die Schleussen aufrissen, wuchs die Bedrohung enorm. Die fanatischen Nazis tragen Masken, um ihren Fanatismus ausleben zu können und bekommen prominente Unterstützung. Gesine z.B. lobt Anetta!
    Jeder Kommentator hier kann in sich gehen und an sich prüfen, wie lange er/sie /es den „Guten“ auf den Leim ging, im Kampf gegen rechts, etwas was man lange Zeit fraglos , fast gedankenlos und selbstverständlich mitgetragen hat. Ich bekenne , dass ich mich sehr lange selbst verarscht habe, weil ich auch eine „Gute“ bin und eine „ganz Gute“ sein wollte. Wir sind an dieser Entwicklung beteiligt, weil wir verarscht wurden, aber dachten: Wir doch nicht, wir sind doch die Aufgeklärten! Die Deppen sind doch die anderen. Mea culpa!

    • Argus sagt:

      War die Lengsfeld nicht auch einmal CDU? Heute scheint sie mir nach Grünen mehr der rechten Seite anzugehören.

    • Heidi Preiss sagt:

      Heli, lasst uns doch nicht so streng sein. Schließlich werden für die „Speersitze“ der Buntwehr (ehem. deutsche Bundeswehr) dringend schnelle Kamelreitereinheiten gebraucht; das ehemalige deutsche Fernsehen braucht dringend versierte Berichterstatter, um den völkischen Dummdeutschen einen russischen Bären aufzubinden; nicht zu vergessen, in der Buntliga (ehem. dt. Bundesliga) werden dringend Stürmer und Verteidiger gesucht, dazu kommt noch, dass dem Gollum demnächst schlaflose Nächte bezüglich der Inzucht erspart werden – dann kann er wohlig nur noch vom Koffertragen träumen.

      Ich kann Dir sagen, dieses Schattenkabinett für Illusionsdeutsche und deren ständige Hirnenteritis schafft es immer wieder, meine Atmung gegen Null zu fahren.
      Italien, Griechenland, jetzt Calais, wir werden mit alternativlosen Geschenken beglückt und wir müssen lernen (ha, ha) dies zu schätzen.

  7. Bernd Riemann sagt:

    Das ganze „Seenottheater“ ist durch folgende Merkmale gekennzeichnet:
    – Ausgangspunkt ist Libyen, wohl vor Allem deshalb, weil dort jegliche staatliche Ordnung abhanden gekommen ist. Die Schlauchboottouristen könnten ja auch von Kelibia in Tunesien nach Pantelleria übersetzen, 70 km, weniger als 25% des Seewegs von Tripolis nach Lampedusa.
    – Außerhalb der lybischen Hoheitsgewässer wird der Seenotfall hergestellt, die Touristen wechseln auf wartende Retterboote um letztendlich u.a. von Marineschiffen nach Italien oder Malta gebracht zu werden. Warum werden die „Seenotopfer“ nicht zurück nach Libyen geschafft?
    – In den EU Ankunftsländern beginnt das eigentliche Chaos. Pass und Visum sind nicht notwendig, die Geretteten kommen abhanden oder irgendwie sonst weiter.
    Dabei wäre es viel einfacher, mobile Teams mit einem Geländefahrzeug loszuschicken, um die Pässe zu kontrollieren und ggf. notwendige Visa nebst einem Rückflugticket auszustellen.
    Beim Abflug wäre bereits bekannt, wer wann wo ankommt, die Schleusermaffia wird arbeitslos, Pass- und Einreisekontrolle sind auf internationalen Flughäfen bestens organisiert, das BAMF weis, wann und wo es tätig werden muss und für die Rückreise zwecks Urlaub oder Rückkehr ist auch schon gesorgt. Das ganze für weniger als die Hälfte des jetzigen Aufwands.
    Von Gaziantep nach Frankfurt fliegt sie Turkish Airlines aktuell vom 16.11-15.2.2017 für 237,27 € hin und zurück. Das zu organisieren wäre Aufgabe vom „Warner“ und vom Buchhändler in Brüssel.
    Ganz nebenher könnte man auch die nationalen Eigenheiten beachten: Italien war schon früher in Eritrea und Somalia engagiert, Belgien im Kongo und Frankreich im Nordwesten des Kontinents. Für England bliebe das südliche Afrika und natürlich der mittlere Osten.
    Zusammenfassung: Ja, wir werden verarscht. Die Politik versagt dabei vollständig, sie leistet dem ungesetzlichen Vorgehen sogar noch nach Kräften Vorschub.

  8. Hen Dabizi sagt:

    Ich finde „verarscht“ verharmlost die Angelegenheit. Es handelt sich um vorsätzlichen Betrug! Würde eine Firma dermaßen unverhohlene Lügen über ihr „Produkt“ verbreiten, wäre das Geschrei der „Demokraten“ und ihrer „NGOs“ riesig.
    Aber die Bevölkerung offen zu belügen ist ja inzwischen politisch korrekt. Der Zweck heiligt die Mittel, insbesondere im Kampf gegen die Realität (upps, das war ein anderes Wort mit R … ach ja Rechts.)
    Andererseits, eine Bevölkerung die sich willig betrügen lässt hat es wohl auch nicht besser verdient.
    Also ihr deutschen Kälber, wählen eure Schlächter selber. Das Adjektiv, das ihr euch damit verdient könnt ihr (,wenn ihr könnt,) bei B.Brecht nachlesen.

    • Heli sagt:

      Hen, wenn es nur so einfach wäre!

    • eudlinks sagt:

      Beim einartschleret gefunden:
      …Kurz gesagt ist die heutige politische Rhetorik dem Niveau eines 10-jährigen Kindes angepasst oder einem Erwachsenen mit dem Lese-Niveau eines 6-Klässlers. Er ist auf dieses Verständnis-Niveau gesenkt worden, weil die meisten Amerikaner auf dieser Ebene sprechen, denken und unterhalten werden. Deswegen werden ernste Filme und Theater und andere ernste künstlerische Ausdrucksweisen und auch Zeitungen und Bücher an den Rand der amerikanischen Gesellschaft gedrängt. Voltaire war der berühmteste Mann des 18. Jahrhunderts. Heute ist die berühmteste „Person“ die Mickey Mouse.
      https://einarschlereth.blogspot.de/2016/10/das-analphabetische-amerika.html#more

      • Antipas sagt:

        Ja, sie verarschen uns, zeigen uns das in aller Deutlichkeit und sie streiten um die Wette, wer dem Volk gegenüber noch zynischer auftreten kann.

        https://www.welt.de/debatte/henryk-m-broder/article158975524/Eine-freudsche-Fehlleistung-der-Gueteklasse-A.html

        Mir kommt es nicht auf die Flöten an, sondern auf das Redezitat, das dem H.M. Broder gefallen haben muss.

        „Es ist schön hier …, das sieht nach Zukunft aus, wollen wir mal gucken, ob wir noch was reinkriegen in die Zukunft … Das vergangene Jahr war ein sehr herausforderndes Jahr, auch dieses Jahr ist es so, aber wieder anders als im letzten Jahr, und ich darf Ihnen die schöne Aussicht in die Zukunft sagen, dass nächstes Jahr wieder ein ganz besonderes Jahr wird, also denken Sie nicht, dass es einfacher wird, aber es wird immer wieder anders.“ Die Delegierten dankten es ihr mit stürmischem Beifall.

        Wer ein Welt-Abo sein eigen nennt und den restlichen Artikel lesen kann, mag bitte korrigieren, dass dieses Zitat aus der Rede eine künsterische Überspitzung vom Broder ist.

        Wenn ich verlieren muss, dann soll mein Feind wenigstens Verstand haben. Aber diese Sätze erniedrigen mich.

        • Filer sagt:

          Man sollte die Merkel auch nicht unterschätzen. Ich habe mir ihre Rede vom sog. Deutschlandtag der Jungen Union in Paderborn angehört und sie hat diese ausnahmslos frei gehalten. Auch das Zitat war richtig ( hier die Rede) und das „lustige“ Blogflöten/Weihnachtslied- Bonmot (auf dem Sonderparteitag der CDU in Wittenburg)- das alles diente nur der menschelnden Einstimmung auf knallharte Fakten.
          Fakten wiez. B.: Mehr Digitalisierung (schneller zum „gläsernen Menschen“), so
          – müsse sie sich vor Marokko oder Estland schämen, die hätten schließlich schon die gesamte Bevölkerung per Fingerprint digitalisiert, Deutschland schicke heute noch Faxe mit Fingerabdrücken zum Abgleich,
          – keine Angst vor Industrie 4.0 – es wird nicht weniger Arbeitsplätze geben, eher mehr,
          – Selbständige werden sich bei der Rentenvorsorge mehr engagieren müssen
          – sie müsse lesen, dass der IS die 1.bewaffnete Drohne eingesetzt hätte und „wir“ wohl erst in 2- 3 Jahren die erste bewaffnete Drohne haben werden, (schlimm, schlimm)
          – Präsident Obama würde immer sagen „Angela, es wird auf Dauer nicht gehen, dass die USA 3, 4 % des BIP für Verteidigung ausgeben und ihr nur 1,2! Der amerikanische Bürger versteht das nicht!“ Und wir sind noch weit von den 2 % entfernt, was die NATO mal beschlossen hat. Wir müssen an dieser Stelle besser werden!
          O- Ton Mitglieder der JU: „Sie sei beeindruckt von Merkels Auftritt, „von dieser Detailtiefe in so vielen Sachfragen, von der Digitalisierung bis zur Außenpolitik“, sagt Madina Assaeva von der JU Schleswig-Holstein. „Sie hat uns gut abgeholt – auch den ein oder anderen, der mit einem schlechten Gefühl hierhergekommen ist“, sagt Julian Winter.“
          Alles in allem eine gefährliche Demagogin, die mittlerweile die gesamte Klaviatur der Manipulation beherrscht.

          • Antipas sagt:

            Danke, Filer, ich hatte gesucht, aber leider nicht mehr von dieser Rede gefunden. Werde ich mir ansehen.
            Aber was Du aufzählst, ist tatsächlich schlimmer, als mit dummen Sätzen seine Zuhörer erniedrigen: Die ganze Klaviatur der Folter hat sie dann ausgebreitet!
            Und auch die jungen Unionisten denken beim Applaudieren- um mit Heli’s worten s.o. zu sprechen – „Wir doch nicht, wir sind doch die Aufgeklärten!“
            Nochmals Danke für den Link.

  9. Horst Kietzmann sagt:

    Warum …
    (Von mir zensiert – altermann)

    • Horst Kietzmann sagt:

      Warum zensiert?

      • Blogwart sagt:

        Man wünscht niemanden den Tod, oder?

        • Horst Kietzmann sagt:

          Mein Antwortversuch scheiterte, schade!

          • Blogwart sagt:

            (Wütend) Wer hier so etwas schreibt: Warum knallt man diese Migrationswaffen nicht auf halber Strecke ab?? und dann noch fragt, weshalb zensiert?, der ist hier fehl am Platz. Jetzt alles klar?

          • Horst Kietzmann sagt:

            Das es sich bei meiner Antwort um Ironie handelte, hast Du aber verstanden?
            Wir diskutieren wieder auf dem Niveau von Fischer vor dem Jugoslawienkrieg, wo er sagte, „Die Deutschen müssen wieder töten lernen.“
            Es geht da im Mittelmeer um Leben und Tod.
            Es hilft, wenn wir die Wahrheit nicht im Außen suchen, sondern nach innen schauen.

          • Blogwart sagt:

            Das ging nicht aus Deiner Zuschrift hervor:
            „Warum knallt man diese Migrationswaffen nicht auf halber Strecke ab?? Die schippern sich auf unsere Kosten ins Paradies, und wir müssen für die arbeiten.
            Ich bin, weiß Gott, nicht rechtsradikal, aber diese wilden Affen sollen doch bleiben, wo wir nicht hin wollen.
            Tschuldigung, aber so langsam raste ich aus.“

            oder sehe ich das falsch??

          • Horst Kietzmann sagt:

            Ich habe schon erwartet, dass Du mich soweit kennst, dass ich sowas nicht ernst meine.
            Das ist Dein Blog und Du setzt die Themen, keine Frage, aber auf dem Grund des Mittelmeeres liegen schon viele Tote die ein sicheres oder besseres Leben suchten.
            Natürlich werden wir verar…., aber noch mehr die Flüchtlinge.
            Wo setzen wir Prioritäten, Leben oder Geld?
            Es ging mir im Kern um Deine Themenwahl.
            Aber ich habe verstanden, halte mich zukünftig raus.

          • Die Sache ist sehr einfach. Der gute Blogwart haftet für das, was wir hier in die Kommentare schreiben. Der EUGH hat grade kürzlich wieder entschieden, dass z.B. Forenbetreiber für justiziable Beiträge ihrer Nutzer haften, SELBST dann, wenn die Äußerungen zwischenzeitlich gelöscht wurden.

            Deshalb sollte es eigentlich selbstverständlich sein, dass wir hier nichts schreiben/posten, was dem geschätzten Betreiber Unannehmlichkeiten bereiten könnte – selbst wenn es ironisch oder sarkastisch gemeint ist.

            Der Staat versucht schon hart genug, Kritiker mit völlig unverhältnismäßiger Rechtsprechung mundtot zu machen – Wir sollten ihm nicht noch selbst die Munition dafür in die Hand geben.

          • Blogwart sagt:

            Ich danke Dir, so ist es! Was Sarkasmus oder Satire ist, das definiert der Staatsanwalt!

          • Hen Dabizi sagt:

            Ich kann in den „Darlegungen“ von Horst K. auch beim besten Willen keine Ironie entdecken. Bei allem Verständinis für die Wut über die Hilflosikkeit des „Packs“, hätte ich ebenso wie der Blogwart hier eingegriffen.
            … nicht rechtsradikal(?), aber diese wilden Affen“ ist wirklich grenzwertig.

          • Blogwart sagt:

            Danke!

          • Horst Kietzmann sagt:

            Heidi Preis schrieb am 22. 10.:
            „Da haben wir ein kleines Problem, Oliver. Die Herkunftsländer verweigern ja die Rücknahme dieser Affenhorden wegen ihrer Kriminalität und Nutzlosigkeit.“
            Ich wollte dem Blog nur den Spiegel vorhalten.
            Ist er noch rechts, oder schon rechtsradikal?
            Ganz sicher ist, dass hier nicht alle Menschen als gleichwertig betrachtet werden.
            Wehret den Anfängen!!

        • osthollandia sagt:

          @ Horst: Was geht denn hier ab? Seit wann wünschen aufgeklärte, vernünftige Leute anderen den Tod?

          Was nicht geht, was absolut nicht geht, ist jemandem wünschen, dass er vom Leben in den Tod befördert wird.

          Mein eigener Blog und der Blog vom alten Mann sind Refugien für Leute mit Meinung, vorzugsweise eigener. Und ich werde mich immer vor Dich und jeden anderen stellen, wenn Du eine solche äussern willst. Ich muss die nicht teilen, aber ich werde sie beschützen.

          Aus meiner Sicht und meine Meinung: wer mit so einem Seelenverkäufer in See sticht verdient den Darwin-Award, vorrausgesetzt er will tatsächlich nach Lampedusa übersetzen. Ich gehe daher davon aus, das der alte Mann Recht hat, und die wollen nur zum nächsten Rettungs-Boot

          • Horst Kietzmann sagt:

            Mag sein, dass die nur zum nächsten Rettungsboot wollen, aber es bleibt trotzdem lebensgefährlich.
            Meine Mail war als Weckruf gedacht, sollte provozieren und den Spiegel vorhalten. Weil dieser Blog leider immer rechtslastiger, auch der Wert des Lebens immer öfter mit Geld aufgewogen wird.
            „Was nicht geht, was absolut nicht geht, ist jemandem wünschen, dass er vom Leben in den Tod befördert wird.“
            Schreibst Du.
            Dem kann ich nur voll zustimmen, schön, wenn wir uns alle das nochmal bewusst machen.

          • Blogwart sagt:

            Bzgl. Rechtslastigkeit des Blogs: Wenn alle im Schiff links sitzen, geht das Boot unter.
            Zur Sache: Was ist denn da lebensgefährlich, wenn man bei schönem Wetter mit „Schleppertours Inc.“ auf dem Schlauchboot 22 km aufs Meer fährt? Die fallen ins Wasser wenn (siehe erster Satz) oder – vorsichtig ausgedrückt – nicht berücksichtigt wird, dass man im Wasser nicht laufen kann.
            Zum Wert des Lebens: Ich vertrete die Meinung, dass Menschen nicht gleichwertig sind, aber das kann der Michael Klein besser erklären.

          • osthollandia sagt:

            Ich meine, den hätten wir neulich schon mal gehabt, scheint aber nicht jeder gelesen zu haben:

            http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/rieck-strategie/wieso-alle-parteien-gleich-und-alle-links-sind/

          • Horst Kietzmann sagt:

            Ich halte es da mehr mit Prof.Mausfeld. Ken Jebsen geht da , wie ich jetzt sehe, von der irrigen Annahme aus, dass die „Gleichwertigkeit“ des Menschen eigentlich jeder unterschreiben müsste.
            Von 1:27:00 bis etwa 1:31:00
            https://www.youtube.com/watch?v=OwRNpeWj5Cs

  10. Lucki sagt:

    Ja, wir betteln je geradezu darum, verarscht zu werden.
    Das schaffen in Deutschland in immer schnellerer Abfolge die Lücken – und Lügenpresse, Der ÖRR, linke hirnverbrannte Richter und Staatsanwälte. Aber vor allem eine skrupellose Politikerclique rot-grüner Phantasten vom Schlage Fatima Heulboje Roth und der Dealer-Abgeordnete Christel Beck.
    Wir sind es selbst schuld. Jagd das nutz- und leistungslose Antifa-Pack aus dem Tempel und wir haben Ruhe. Wer massenhaft in millionenfacher rechtsbrecherischer Manier den Bürgern zeigt, was er von denen hält, die durch ihre Arbeit und Steuern diesen Spinnern erst alles das ermöglichen, darf sich nicht wundern, wenn irgendwann der Kessel explodiert. Das kommt so socher wie das Amen in der Kirche.

    • Heli sagt:

      Lucki, das stimmt nicht, dass die Menschen darum betteln.

      Die große Illussion ist, zu glauben, dass der Mensch echt rational ist. Wir werden zu 9/10 von ganz anderen Kräften angetrieben, die sich dem Zugriff entziehen. Der Chirurg, der sich, nachdem er gerade ein Raucherbein amputiert hat, unbedingt eine Zigarette anzünden muss, kann ein Lied davon singen. Genau wie der, der eine „Säuferleber“ durch diverse Umleitungen entlasten muss, vorher selbst noch einen Schluck aus der Pulle braucht, damit die Hände nicht zittern.

      Fast nirgends sind wir dabei. Wir sind immer auf andere angewiesen bei der „Wahrheitsfindung“, um uns ihr zu nähern, nicht um sie zu besitzen. Dann kann es immer noch passieren, dass jemand sagt, kann nicht sein, dass der/die/das etwas Gescheites zu berichten hat, ist nämlich noch nicht „aus seiner Religion“ ausgetreten. Wir leben mit Plausibilitäten, Annäherungen.

      Die Verarscher kennen aber die 9/10 perfekt. Sie kennen die Trigger, die man betätigen muss, um zu steuern. Wir sind alle zu triggern. Bsp: Fast immer mussten wir versichern, nein wir sind nichts rechts, wenn wir Missstände anprangern. Oder man grenzt mit diesem Trigger aus. Dieses Mühlespiel endet immer als Zwickmühle. Das tollste ist: Wir breiten hier unsere Gedanken aus, lassen unsere ganz kühlen Feinde, entsprechend programmierte „Roboter“ Analysen anfertigen über jeden , die dann eingesetzt werden, wenn man uns legal beseitigen will . Warum machen wir das, weil wir hoffen, andere aufwecken zu können. Die Zwickmühle zwickt nicht, sie ist bereits ein Zangengriff.

  11. andreas hanfeld sagt:

    diese art der berichterstattung unserer qualitätsmedien bezeichnete man meines wissens früher als „räuberpistole“ . es macht mich allerdings fassungslos, daß die qualitätsmedienjournaille inzwischen zu glauben scheint, daß leser, hörer, diesen schwachsinn glauben. leider, leider, scheint das allerdings bei der hälfte der deutschen leser tatsächlich der fall zu sein. für mich unfaßbar, aber dieser medienschwachsinn fällt offensichtlich auf reichlich „fruchtbaren“ boden.
    ich empfehle in diskussionen mit mediengläubigen zeitgenossen lektüre wie deinen blog, aber mit mäßigem erfolg. ich bin auch ein alter mann, der niedergang deutschlands (man überlege sich mal: die BUNDESMARINE schickt millionenteure kriegsschiffe ins mittelmeer, um täglich einige hundert „flüchtlinge“ mit IQ’s zwischen 70 und 90 von schlepperbooten zu übernehmen (wird als „retten“ bezeichnet) und nach europa zu bringen. geht’s noch?
    und eine journaille, die offensichtlich komplett von gehirnerweichung befallen ist, erfindet absurdeste geschichten, um uns diesen schwachsinn als plausibel und alternativlos notwendig darzustellen. ich bin einfach nur noch angewidert von diesem staat.

    • Hen Dabizi sagt:

      Hab ich leider nicht lesen können, weil sich die Majuskeln “ BUNDESMARINE “ zusammengerottet haben.

      • Antipas sagt:

        Köstlich!

        Die Dominanz der Minuskel als Modetrend der spätern 70ger erfährt eine Renaissance durch die Verunmöglichung bequemen Wechsels auf sogenannten mobil devices.

        Eine konzentrierte Verwendung von Majuskel ist deshalb auch häufig dem Diktat der Zeitökonomie geschuldet.

        Ein Erstarken von majuskuliner Zuammenrottungen ist – besonders in der Softwareentwicklung – selbsternannten Schriftsetzern geschuldet, die als Web-Designer glauben, „größer“ sei mit „auffallender“ gleichzusetzen.
        Ein ganzer Satz in Versalien, und mein Tag ist gelaufen 😉

  12. palina sagt:

    wenn ich „Ärzte ohne Grenzen“ lese, klingeln bei mir sofort die Alarmglocken.
    Demokratie – Missionare als Todesengel Teil 2
    geht 9 Min.
    ab Min. 5:00 Rhetorische Unterstützung der Straßenfront
    Richtungslenkung der medialen Hysterie………………
    https://www.youtube.com/watch?v=JCiCQlHvRH4

    Und wie es Helmut Pirkl so schön sagt:“Wir werden verarscht.“

    Hier noch etwas zu change.org. bezüglich verarsche. Da werden viele Petitionen gestartet.
    Schaut euch mal den Geschäftsführer an, Gregor Hackmack.
    Der war auch schon bei Avaaz und hat abgeordnetenwatch.de gegründet.
    Noch Fragen?
    https://www.youtube.com/watch?v=XzxJhCQSQx4

    Wir werden nicht nur verarscht, wird sind auch total unterwandert.

  13. Helmut Pirkl sagt:

    Altermann, was gibt es da noch für mich zu kommentieren? Du hast wieder einmal mit viel Mühe auf der Suche nach der Wahrheit eine Menge Fakten zusammengetragen, sie analysiert, und bist dabei zu dem einzig richtigen exzellenten Ergebnis gelangt, dass wir ausschließlich verarscht werden.

Kommentare sind geschlossen.